Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutsche Gesellschaft“
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Schwierige Aufgaben für Regierung Adrian Nastase
Der neue Ministerpräsident Adrian Nastase zeigt sich entschlossen die Wirtschaftsreformen und den Europakurs seines Landes fortzusetzen. Erste Maßnahmen zur Förderung der kleinen- und mittelständischen Unternehmen und Schaffung eines besseren Geschäftsklimas für ausländische Investoren wurden bereits eingeleitet. Korruption und parteiinterne Rivalitäten werden Nastase jedoch ernsthaft bei der Umsetzung seines ehrgeizigen Regierungsprogramms zu schaffen machen. Viele Mitglieder und Anhänger der altkommunistischen Regierungspartei, der Partei der Sozialen Demokratie Rumäniens (PDSR), haben sich beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft illegal bereichert. Der Premier steht also vor der schwierigen Gratwanderung zwischen ernst gemeinter Korruptionsbekämpfung und der Rücksichtnahme auf die Parteimitgliedern, auf deren Rückhalt er angewiesen ist. mehr...
Wirtschaftliche Zusammenarbeit wird intensiv fortgesetzt
Deutschland bereitet Rumänien mit erheblichen Mitteln für die Mitgliedschaft in die Europäische Union vor. Das Wirtschafts- und Beschäftigungsförderungsprogramm Rumänien (WBF) setzt seit dem 1. Januar das Ende 2000 abgeschlossene Projekt Integrierter Beratungsdienst für die Wirtschaft in Rumänien (IBD) fort und engagiert sich zunehmend in Siebenbürgen. Ziel des neuen Programms ist es, Rumänien auf die Mitgliedschaft in die EU im wirtschaftlichen Bereich, insbesondere der kleinen- und mittelständischen Unternehmen (KMU), vorzubereiten. Das Programm läuft über die Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und wird vom Bundesentwicklungsministerium finanziert. mehr...
Wahrhaftigkeit vor der Geschichte: Chance für die Zukunft
Nur die Einsicht auch in die Tiefpunkte unserer Vergangenheit kann Ansatz sein für Neuanfänge. Zum aktuellen Thema "deutsche Leitkultur" äußert sich Horst Göbbel, stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften. mehr...
Bundesverdienstkreuz für Walter Brandsch
Bundespräsident Johannes Rau hat Walter Brandsch aus Uffing am Staffelsee für dessen herausragenden Leistungen zur Pflege und Erforschung des deutschen Liedgutes in und aus Siebenbürgen das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Der Studiendirektor a.D. und Seminarleiter hatte in über dreißigjähriger Arbeit die von seinem Onkel Gottlieb Brandsch überkommene siebenbürgische Volksliedersammlung aufgearbeitet und unter der Anleitung von Wissenschaftlern des Deutschen Volksliederarchiv auf den neuesten Stand der Forschung gebracht. mehr...
Identität als Maßstab und Ziel landsmannschaftlicher Aktivitäten
Die gruppeneigene Identität und ihre tägliche Neudefinierung sollten Maßstab und Ziel sämtlicher landsmannschaftlicher Aktivitäten sein. Diese Forderung stellte Bundesvorsitzender Volker E. Dürr an den Anfang der Tagung des Bundesvorstands der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, die am 28. und 29. Oktober im neuen Münchner Begegnungszentrum des Verbands in der Karlstraße 100 stattfand. mehr...
Auch jenseits des siebenbürgischen Horizonts anerkannt und gewürdigt
2000 jährt sich zum 125. Mal der Geburtstag und zum 50. Mal der Todestag des bedeutenden siebenbürgischen Komponisten Paul Richter (1875-1950). Nachgegangen wird der Rezeption seines Werks und Wirkens. Dabei bleibt offen, ob Richter in der Tat der "siebenbürgischste" aller siebenbürgischen Komponisten war, als der er von der Nachwelt wiederholt bezeichnet worden ist. mehr...
Netzwerk siebenbürgischer Unternehmer und Führungskräfte
Der Siebenbürgen- und Wirtschaftsreferent der Landsmannschaft, Detlef G. Barthmes, hat die Bildung eines Netzwerks von Unternehmern und Führungskräften aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung mit siebenbürgisch-sächsischer Herkunft initiiert. Gegenseitiges Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und dauerhafte Kontakten innerhalb des Netzwerkes sollen dazu beitragen, diesen besonders gut in die deutsche Gesellschaft integrierten Personenkreis für Belange der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft zu gewinnen. Das erste Treffen findet am 13. September in Hermannstadt während der Bayerisch-Rumänischen Kulturwoche statt. Infos auch über die Informationsreise des Deutsch-Rumänischen Wirtschaftskreises nach Siebenbürgen bei Rechtsanwalt Detlef G. Barthmes, München, Telefon: (089) 68 90 77 0. mehr...
Widerstand gegen kulturellen Kahlschlag
"Bei einer Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl haben zahlreiche Siebenbürger Sachsen die Sparpläne der rot-grünen Bundesregierung aufs Heftigste kritisiert. Bund und Länder sind gemäß § 96 des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes (BVFG) verpflichtet, das "Kulturgut der Vertreibungsgebiete" zu fördern. Dessen ungeachtet will Staatsminister Michael Naumann durch eine so genannte Neukonzeption gewachsene regionale Einrichtungen zentralisieren und die kulturelle Breitenarbeit fast gänzlich zusammenstreichen. Vor allem die Siebenbürger, die etwa zur Hälfte nach dem Umbruch von 1989 ausgesiedelt sind und ein außerordentliches reges Kulturleben in Deutschland entfalten, fühlen sich von den massiven Kürzungen existenziell bedroht. Auch die Jugend sieht sich mangels Finanzierung außer Stande, Traditionen und andere kulturelle Werte weiterzuführen, Seminare und Informationen anzubieten oder den Austausch zwischen Jugendgruppen zu organisieren." mehr...
Politik muss sich in die Schutz- und Obhutspflicht nehmen lassen
Auf der Festkundgebung des Heimattags 2000 der Siebenbürger Sachsen zu Pfingsten in Dinkelsbühl hat der landsmannschaftliche Bundesvorsitzende Volker E. Dürr in einer Grundsatzrede die Politik aufgefordert, sich ihrer Schutz- und Obhutspflicht gegenüber den Aussiedlern nicht zu entledigen. Dürr erwartet, dass die Bundesregierung mehr tue für ein Klima der Solidarität und Akzeptanz gegenüber Aussiedlern. Ihre Aufnahme, besonders in Härtefällen, dürfe behördlicherseits nicht durch neue Hürden weiter eingeschränkt werden. mehr...
Heimattag der Besinnung
Der Heimattag 2000 der Siebenbürger Sachsen vereinte in einem dreitägigen Veranstaltungsmaraton rund 15 000 Teilnehmer und Gäste. Die politischen Akzente des Pfingsttreffens setzten in ihren Ansprachen MdB Jochen Welt, Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung, Reinhold Bocklet, bayerischer Staatsminister für Bundes- und Europafragen, der hessische Aussiedlerbeauftragte Rudolf Friedrich sowie der landsmannschaftliche Bundesvorsitzende Volker E. Dürr. mehr...