Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutschen Lande“
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Abschlusskonzert der Musikwoche Löwenstein am 6. April
Im Abschlusskonzert der 38. Musikwoche Löwenstein sind am Samstag, den 6. April, um 18.00 Uhr in der Kilianskirche Heilbronn Werke von Komponisten aus dem Banat und Siebenbürgen zu erleben. Unter anderem erklingt die festliche „Missa jubilet“ des Banater Komponisten Peter Rohr (1881-1956), außerdem die Ouvertüre und das Erntedankgebet aus der Operette „Grüßt mein Banat“ von Emmerich Bartzer (1895-1961). Das gesamte Werk war erst im Oktober 2023 an der Nationaloper Temeswar uraufgeführt worden. Orchestriert und für die Praxis eingerichtet hatte die Operette der Temeswarer Dirigent und Musikforscher Andreas Schein, der die Uraufführung dirigierte und auch die musikalische Leitung der Musikwoche Löwenstein hat. Im Abschlusskonzert wird er außerdem die stimmungsvolle Orchestersuite „Viaţa la ţară“ (Leben auf dem Lande) von Hermann Klee (1883-1970) dirigieren, die seit Jahrzehnten nicht erklungen ist. mehr...
Tagung im Heiligenhof in Bad Kissingen: Europäische Perspektiven: Die Republik Moldau
Am letzten Novemberwochenende (24.-26. November 2023) fand unter der Leitung von Gustav Binder in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen ein interdisziplinäres Seminar zur Geschichte und Gegenwart der Republik Moldau statt. Der besondere Schwerpunkt lag auf den europäischen Perspektiven dieses südosteuropäischen Landes, das durch den Angriffskrieg Russlands auf die benachbarte Ukraine in den Fokus der aktuellen europäischen Politik gelangt ist. Die Historische Kommission des Bessarabiendeutschen Vereins beteiligte sich als Kooperationspartnerin der Tagung, ebenso Dr. Heinke Fabritius als zuständige Kulturreferentin der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie die Deutsch-Rumänische Gesellschaft (Berlin). mehr...
Bleiben oder Gehen: Theater in Schwedt führt Elise Wilks Stück „Verschwinden“ auf
Ich habe meinen Augen und Ohren kaum getraut, als ich erfuhr, dass die Uckermärkischen Bühnen in Schwedt (UBS), das außergewöhnliche Theaterstück „Verschwinden“ von der rumäniendeutschen Autorin Elise Wilk aufführen werden. Dazu zu einem der schicksalhaftesten und historischsten Themen der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte. Siebenbürgen? Weiß denn überhaupt jemand im Barnim und der Uckermark, wo das ist?
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"Frisch, frei, fröhlich, fromm": 200 Jahre Sport bei den Siebenbürger Sachsen
Leibesübungen und körperliche Ertüchtigung haben in vielen Kulturen Tradition, ja sie gehören zur Tradition. Sie standen und stehen nicht zuletzt auch in Verbindung mit religiösen Festen. In der weltweiten Geschichte finden sich vielerlei Beispiele, auch im Europa der klassischen Antike, vor allem in Griechenland. Die aus dieser Zeit stammenden Ausdrücke werden vielfach bis heute verwendet, zum Beispiel werden die Wettkämpfenden als „Athleten“ bezeichnet. Denn die sportlichen bzw. gymnastischen Wettkämpfe wurden im alten Griechenland als „athlon“ bezeichnet, so auch der klassische Pentathlon mit fünf Disziplinen als Konkurrenzausscheidung. mehr...
„Ich hab‘ mein Herz in Siebenbürgen verloren“ - Zum Tod von Barbara Stamm
Die ehemalige bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm ist am 5. Oktober nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren in ihrer Heimatstadt Würzburg verstorben. Damit verlieren Rumänien, Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen eine „Freundin unter Freunden“, wie Barbara Stamm das im Bezug auf ihre Besuche beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl einmal gesagt hat. Als große Politikerin und überzeugte Demokratin, die sich Zeit ihres Lebens für die Schwächsten in der Gesellschaft eingesetzt hat, wird sie uns allen in Erinnerung bleiben. Ministerpräsident Markus Söder würdigte Barbara Stamm als „Bayerns soziales Gewissen, Maßstab und Vorbild im Einsatz für die Mitmenschen“. mehr...
Engagierter Förderer der deutsch-rumänischen Beziehungen: Martin Bottesch mit Bundesverdienstkreuz geehrt
Die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland erhielt am 31. Mai Martin Bottesch, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS). Das von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde ihm auf der Terrasse des Deutschen Konsulats in Hermannstadt vom deutschen Botschafter in Rumänien, Dr. Peer Gebauer, überreicht. Neben der Hausherrin und Gastgeberin, Konsulin Kerstin Ursula Jahn, waren auch Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor, der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Dr. Paul Jürgen Porr, sowie weitere Weggefährten und Freunde von Martin Bottesch zugegen. mehr...
erlebnisse steigen wie papierdrachen auf: Richard Wagner zum Siebzigsten / „Lebendige Worte“ (XXX)
Richard Wagner wurde am 10. April 1952 in Lowrin im Banat (Rumänien) geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Temeswar, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Wagner war Mitgründer und Mitglied der Aktionsgruppe Banat (1972-1975), zu der unter anderen Gerhard Ortinau, Rolf Bossert, William Totok, Johann Lippet, Anton Sterbling, Albert Bohn, Werner Kremm und Ernest Wichner gehörten und der Herta Müller, Balthasar Waitz, Horst Samson und Helmuth Frauendorfer nahestanden. Die „Aktionsgruppe Banat“, eine literarisch-politische Vereinigung junger deutscher Autoren, hatte es sich zum Ziel gesetzt hatte, eine zeitgemäße, westlich orientierte Literatur zu schreiben und gleichzeitig für eine kritische Öffentlichkeit im realsozialistischen Rumänien zu plädieren. Nach der Zerschlagung der Gruppe durch den Geheimdienst Securitate im Herbst 1975 kam es wiederholt zur Einschränkung der Publikationsmöglichkeiten. Wagner verlor 1983 seinen Job als Redakteur bei der Karpatenrundschau. Nach der Protestaktion 1984, die unter der Schlagzeile „Brief an die Macht“ bekannt wurde, bedrohte die Securitate den Sprecher der Gruppe, Horst Samson, und später auch Johann Lippet. Im März 1987 verließen Wagner, Müller und Samson Rumänien, im Sommer folgten Totok und Lippet, im Herbst Frauendorfer. Richard Wagner und seine damalige Ehefrau Herta Müller ließen sich in Berlin nieder. mehr...
Gusto Gräser – Exzentriker oder besonnener Reformer? Eine Entgegnung auf Steffen Greiner
Um 1930 gab es die „Biosophische Bewegung“ des Biologen, Dichters, Fotografen und Universalgelehrten Ernst Fuhrmann (1886-1956). Diese Bewegung, die man heute „ökosophisch“ oder „ökologisch“ nennen würde, hatte ihren Stütz- und Treffpunkt in der Landkommune „Grünhorst“ von Gusto Gräsers Tochter Gertrud bei Berlin. mehr...
Durchdrungen von dem Gefühl der Zusammengehörigkeit“: Zum 150-jährigen Bestehen des Vereins der Siebenbürger Sachsen in der Steiermark
Der Verein der Siebenbürger Sachsen in der Steiermark begeht heuer gemeinsam mit dem Wiener Verein sein 150-jähriges Gründungsjubiläum. Wenn ein Zusammenschluss von Personen 150 Jahre überdauert, so kann man durchaus von einer Sensation sprechen. Und diese Sensation wird umso größer, je genauer man sich die Geschichte dieses Vereins ansieht.
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Radiomacherin aus Namibia ist "Auslandsdeutsche des Jahres 2021"
Die Namibiadeutsche Sybille Moldzio ist Siegerin des Wettbewerbs "Auslandsdeutsche des Jahres 2021". Die Radiomacherin aus dem sehr deutsch geprägten Namibia im Südwesten Afrikas erhielt 23% der über 8.600 abgegebenen Stimmen aus aller Welt. Wie in der Siebenbürgischen Zeitung berichtet, war die junge Journalistin Elise Wilk aus Kronstadt in Siebenbürgen „Auslandsdeutsche des Jahres 2019“. mehr...






