Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutschland“
Artikel
Ergebnisse 171-180 von 10347 [weiter]
Eine Forscher-Ära geht zu Ende: Mathias Beer im Ruhestand
Nach 35 Jahren am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen wurde Dr. habil. Mathias Beer in den Ruhestand verabschiedet. Mathias Beer wurde 1957 in Hermannstadt geboren und besuchte dort das Pädagogische Lyzeum. Nach dem Wehrdienst studierte er zwei Semester Geschichte und Germanistik an der Universität Hermannstadt, um dann als Folge der Eheschließung mit der Bundesbürgerin Karla Polen, einer Banater Schwäbin aus Triebswetter, in die Bundesrepublik auszureisen. Hier setzte er sein Studium an der Universität Stuttgart fort. mehr...
Weltrekord mit 21 Nummer-eins-Alben: Exklusiv-Interview mit Musiker Peter Maffay (76) zum 55. Jubiläum
1970 begann die musikalische Karriere von Peter Maffay (76), der in Kronstadt geboren und 1963 mit seinen Eltern nach Deutschland ausgewandert ist. Er hat über 50 Alben veröffentlicht und mehr als 50 Millionen Tonträger verkauft, stand 21 Mal an der Spitze der deutschen Album-Charts und hat damit einen Weltrekord aufgestellt, der weder Beatles, Elvis Presley, Rolling Stones noch Madonna, Tina Turner oder Michael Jackson gelungen ist. Außer ihm hat kein Künstler in einem anderen Land mehr Nummer-eins-Alben veröffentlicht, für die Maffay zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen erhalten hat, zuletzt Gold für über 300 000 verkaufte Einheiten seiner Version von „Über sieben Brücken musst du gehn“. Bei dieser Gelegenheit sagte Lisanne Dorn Bota, SVP Commercial Division, Sony Music GSA: „Ein Song, den wohl so gut wie jeder kennt, hat nun auch offiziell den Edelmetall-Status, der ihm gebührt. Wir freuen uns sehr, einen weiteren Erfolg mit Peter Maffay feiern zu dürfen. Herzlichen Glückwunsch an Peter und an das gesamte Team!“ Der Banater Journalist Helmut Heimann interviewte den Musiker anlässlich seines 55. Jubiläums. mehr...
Ein Stück Siebenbürgen im Westerwald: Zu Besuch bei Christine Klein und ihrem Trachtenmuseum
Camping ist etwas Wunderbares. Camping bietet an, dem Alltag zu entfliehen, die Natur intensiv zu erleben. Außerdem lernt man viele unterschiedliche Menschen kennen, erfährt ihre Reiseziele oder wo sie zu Hause sind und was es dort Sehenswertes gibt. So auch in Wolfratshausen. Als unsere Nachbarn erfuhren, dass wir aus Siebenbürgen stammen, sagten sie gleich: „Da müssen Sie mal in den Westerwald kommen und Christine Klein kennenlernen und das Trachtenmuseum in Westerburg besuchen.“ Jetzt war unsere Neugier geweckt. Wir meldeten uns telefonisch bei Frau Klein an und starteten in den Westerwald. Wir holten Frau Klein von zu Hause ab und sie führte uns durch ihr Museum und erzählte uns aus ihrem Leben. mehr...
Volles Haus beim Tag der offenen Tür in der Bundesgeschäftsstelle in München
Volles Haus am Samstag, den 27. September, von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Karlstraße 100 in München: Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland hatte zum Tag der offenen Tür in die Bundesgeschäftsstelle in München eingeladen. Landsleute wie auch Nichtsiebenbürger besichtigten die Räumlichkeiten und informierten sich im Gespräch mit den Angestellten und ehrenamtlichen Funktionsträgern über die vor Ort geleistete Verbandsarbeit. Ansprechpartner seitens des Bundesvorstandes waren der Bundesvorsitzende Rainer Lehni, die stellvertretende Bundesvorsitzende Heidi Mößner und die Ehrenvorsitzende Herta Daniel. mehr...
Erstes Bogeschdorfer Weinfest im Zeichen der siebenbürgischen Kulturpflege und europäischen Verbundenheit
Mitte September fand in Bogeschdorf im Zwischenkokelgebiet ein beeindruckendes Weinleseseminar für die siebenbürgisch-sächsische Jugend aus Bayern statt, begleitet von einem dreitägigen Kultur- und Weinfestival. Ein Fest, getragen von Weinbautradition, Begegnung und dem Stolz auf die eigene Herkunft. Mit über 2.000 Besuchern, einem vielfältigen Programm und hochrangigen Gästen wurde ein lebendiges Zeichen für die kulturelle Kontinuität der Siebenbürger Sachsen gesetzt. Dabei wurden nicht nur Wein gelesen und gefeiert, sondern generationsübergreifend auch Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit gelebt. mehr...
Interview mit dem Aussiedlerbeauftragten Dr. Bernd Fabritius: "Rumänien noch Musterbeispiel im Europarat"
Schon beim Antrittsbesuch des neu gewählten rumänischen Staatspräsidenten Nicuşor Dan beim deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier war es ein Thema: Die Pläne der neuen rumänischen Regierung zu deutlichen Einschnitten für alle nationalen Minderheiten, die neben erheblichen finanziellen Einbußen auch deren Status als Minderheitenvertreter im Parlament durch einen von der USR eingebrachten Gesetzesentwurf in Frage stellen. Davor hatte auch der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Dr. Paul Jürgen Porr, seine Besorgnis über diese neuen Entwicklungen schriftlich an die Bundesregierung übermittelt. mehr...
Vom Flugpionier zum Wunderkreis/35. Sachsentreffen in Zeiden
Freiheit ist nicht selbstverständlich. Freiheit will aktiv verteidigt werden. Niemand weiß dies besser als die Menschen in Rumänien, die noch den Eisernen Vorhang erlebten. Oder die ausgewanderten Siebenbürger Sachsen, die dem Kommunismus entflohen und selbst nach der Wende noch in Massen emigriert, aus Angst, die geöffnete Tür könne vielleicht auch wieder zugehen. Freiheit lockt, lässt Risiken eingehen – nicht nur im politischen Bereich. Den siebenbürgischen Bauernsohn Albert Ziegler, 1888 in Zeiden (rumänisch Codlea) geboren, der schon als Kind vom Fliegen träumte, verlockte die Freiheit über den Wolken. Er wurde Siebenbürgens erster Flugzeugbauer und Flugpionier. 1913 kreiste er mit seinem Eindecker auch über Zeiden. 112 Jahre später wird dort zum 35. Sachsentreffen, das unter dem Motto „Freiheit macht den Unterschied“ steht, eine Gedenkplatte an seinem Geburtshaus in der Langgasse (Strada Lungă) 133 enthüllt… Die Sachsen vergessen ihre Helden nicht. mehr...
Siebenbürgen würdevoll und begeistert präsentiert: Großauer Sachsen und Landler beim Oktoberfestumzug in München
Alle zwei Jahre darf der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland eine Gruppe für den weltberühmten Trachten- und Schützenzug des Oktoberfestes entsenden. Der erste Festumzug fand schon 1835 in München statt. Beim 190. Oktoberfest übernahm erstmals die Heimatortsgemeinschaft (HOG) Großau e.V. die ehrenvolle Aufgabe, die siebenbürgische Gemeinschaft zu repräsentieren. Sie stellte eine Gruppe mit 190 Trachtenträgerinnen und -trägern zusammen und gründete zur Begleitung sogar eine Projektkapelle (Leitung: Siegfried Krempels). Am 21. September 2025 stellten die Großauer Sachsen und Landler würdevoll ihren Heimatort in der Kirchen- und Festtracht vor. Nach langer, angespannter Wartezeit am Aufstellplatz marschierten die siebenbürgische Trachtengruppe und Blaskapelle gerade noch rechtzeitig los und schafften es, als letzte Gruppe in der zweistündigen Live-Übertragung der ARD gezeigt zu werden. mehr...
Erstes Buch von Damaris Hoppe: „Gesehen, geliebt, gehalten“
„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ – kaum ein Psalm ist so bekannt und so tief wie Psalm 139. Die Theologin und Autorin Damaris Hoppe greift diesen uralten Text auf und schlägt in ihrem Buch „Gesehen, geliebt, gehalten. Wie Psalm 139 dir hilft, dich selbst anzunehmen“ die Brücke zu einem hochaktuellen Thema: Selbstannahme. mehr...
Ein bewegtes „Jahrfünft“/Neuer IKGS-Band zur Geschichte der Deutschen in Rumänien
Aus einer Tagung zur politischen Geschichte der Deutschen in Rumänien zwischen 1933 und 1938, die im September 2019 in Klausenburg stattfand, ist das Buch „Zwischen ‚Selbsthilfe‘ und ‚Fremdsteuerung‘“ hervorgegangen: Band 146 der wissenschaftlichen Reihe „Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München“ enthält zwölf überarbeitete und erweiterte Beiträge dieser Tagung, die exemplarisch darstellen, wie sich „nationalistische Tendenzen unter den Deutschen in Rumänien“ ausbreiteten, „in welchem Rahmen sich dieser Prozess abspielte und auf welchen gesellschaftlichen, regionalen und kulturellen Ebenen dieser Einfluss in den 1930er-Jahren spürbar wurde“, wie es in der Verlagsankündigung heißt. mehr...









