1. Oktober 2025

Erstes Bogeschdorfer Weinfest im Zeichen der siebenbürgischen Kulturpflege und europäischen Verbundenheit

Mitte September fand in Bogeschdorf im Zwischenkokelgebiet ein beeindruckendes Weinleseseminar für die siebenbürgisch-sächsische Jugend aus Bayern statt, begleitet von einem dreitägigen Kultur- und Weinfestival. Ein Fest, getragen von Weinbautradition, Begegnung und dem Stolz auf die eigene Herkunft. Mit über 2.000 Besuchern, einem vielfältigen Programm und hochrangigen Gästen wurde ein lebendiges Zeichen für die kulturelle Kontinuität der Siebenbürger Sachsen gesetzt. Dabei wurden nicht nur Wein gelesen und gefeiert, sondern generationsübergreifend auch Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit gelebt.
Die Seminarteilnehmer während der Traubenlese im ...
Die Seminarteilnehmer während der Traubenlese im Weinberg bei Bogeschdorf. Foto: Robert Sonnleitner
Die Idee, die die damaligen Landesvorsitzenden Werner Kloos (Bayern) und Helmuth Gaber (Niedersachsen/Bremen) vor zwei Jahren hatten, wurde Mitte September in die Tat umgesetzt: ein Weinleseseminar für die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD), Landesgruppe Bayern, das ein lebendiges Zeichen für Tradition und europäische Begegnung setzte. Ziel war es, jungen Menschen die Verbindung zur Herkunftsregion durch gemeinsames Erleben von Weinbau und Kultur näherzubringen.

Das Weingut „Terra Regis“ der Familie Gaber in Bogeschdorf (rumänisch: Băgaciu) bot dafür den idealen Rahmen. Neben der traditionellen Weinlese auf historischem Königsboden wurde ein Kultur- und Weinfestival organisiert, bei dem die SJD Bayern und die Projektgruppe Haferland mit Tanzgruppe und Blaskapelle das Programm mitgestalteten. Astrid Göddert, die zugleich die Projekttanzgruppe leitet, zeichnete maßgeblich für die Organisation der Reise verantwortlich. Die musikalische Leitung der Blaskapelle lag in den Händen von Gerhard Weber.

Die Busreisen mit der Projektgruppe sind kurzweilig und inzwischen legendär. Es sind Reisestunden mit lustigen, musikalischen und kulinarischen Erlebnissen, garniert mit Singproben und Tanzeinlagen. Auf der Hinreise wurde die Burg Eisenmarkt (Castelul Corvinilor in Hunedoara) besichtigt.

Zum Mittagessen machten wir Halt im gemütlichen Gasthof der Deutschpiener Familie Lutsch an der Autobahn bei Mühlbach. Dort wurden wir mit einer Herzlichkeit empfangen, die ihresgleichen sucht – offen, warm und zutiefst siebenbürgisch. Gemeinsam im großen Kreis das Siebenbürgenlied zu singen, war ein bewegender Moment voller Verbundenheit – und zugleich der erste emotionale Höhepunkt der Reise. Vom 10. bis 15. September erlebten 58 Teilnehmende ein intensives Programm: Wanderungen durch die Weinberge, Einblicke in die Weinproduktion, Keltern und Mostverkostung.

„Dieses Weinleseseminar sollte vor allem den jungen Siebenbürger Sachsen aus Deutschland zeigen, wie viel Arbeit und Leidenschaft nötig sind, bis der Wein in unsere Gläser fließt. So wie es unsere Vorfahren hier in Siebenbürgen getan haben – mit all den Bräuchen, aber auch mit den Anstrengungen, die dazu gehören“, erklärte Werner Kloos. Er freute sich, dass dieses Seminar in Bogeschdorf, einst einem der wichtigsten Weinbauzentren Siebenbürgens, durchgeführt werden konnte.

Schon am Freitag, dem 12. September, führte Helmuth Gaber die Jugendlichen durch das Dorf, an der Kirchenburg vorbei und über Stock und Stein in die Weinberge. Unterwegs gab er Anekdoten zum Besten und erzählte sehr unterhaltsam, was sich im Dorf einst abgespielt hatte.

Helmuth Gaber führt das Weingut sowie die angeschlossene Bio-Landwirtschaft mit rund 250 Hektar Fläche überwiegend von Deutschland aus. Sein Sohn Konstantin war in den vergangenen zwei Jahren als Geschäftsführer direkt vor Ort in Bogeschdorf tätig und prägte die Entwicklung maßgeblich. Kürzlich übernahmen Gabers Geschäftspartner, ungarische Landwirte und Winzer aus der Region, die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen und Weinberge. Die ungarischen Geschäftspartner organisierten auch das Weinfest mit.

Weinlese, Weitblick und Båflisch am Lagerfeuer

Unsere Wanderung führte uns hinauf in die Weinberge des Weinguts „Terra Regis“, und zwar zu Fuß! Einige hundert Höhenmeter waren zu bewältigen, aber der Ausblick lohnte sich: Bogeschdorf lag malerisch unter uns, die Kirchenburg mittendrin, umgeben von sanften Hügeln. „Wir bauen hier Riesling, Chardonnay und Grauburgunder an – aber auch Sorten, die direkt aus der Region stammen“, erklärte Helmuth Gaber beim Spaziergang zwischen den Reben. Eine davon heißt Feteasca Regală, in Deutschland bekannt als Königsast. Vom trockenen Riesling stehen rund acht Hektar – insgesamt werden 18 Hektar mit Trauben bepflanzt. Früher war das sogar noch viel mehr: Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Bogeschdorf bis zu 400 Hektar Wein angebaut. „Jede Familie hatte ihre eigenen Parzellen – Weinbau war hier einfach Teil des Lebens“, erzählte Gaber.

Für die Weinlese hatten sich die Seminarteilnehmer bestens vorbereitet: Ausgestattet mit wetterfester Kleidung und eigenen Gartenscheren, zogen sie motiviert in die Rebzeilen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Nach sächsischer Tradition wurde nach getaner Arbeit in Zehen geschnittener Speck – der sogenannte Båflisch – rustikal über offenem Feuer gegrillt. Auf Holzstöcken aufgespießt, entfaltete er seinen herzhaften, ursprünglichen Geschmack.
In Zehen geschnittener Båflisch – rustikal über ...
In Zehen geschnittener Båflisch – rustikal über offenem Feuer gegrillt. Foto: Robert Sonnleitner
Mit den frisch gelesenen Trauben ging es für einige Teilnehmer im Pferdewagen zurück zum Hof. Dort durften die Jugendlichen nach altem Brauch selbst Hand anlegen: Das Keltern in der Traubenpresse war nicht nur körperliche Arbeit, sondern auch ein sinnliches Erlebnis. Mit großem Interesse wurde der erste Most gewonnen – natürlich mit anschließender Verkostung direkt aus der Presse. Ein Moment, der Erinnerungen wachrief an vergangene Zeiten, als jede Familie in Bogeschdorf ihre eigene kleine Weinernte feierte.

Dank der sachkundigen Leitung bot das Seminar besonders für die jungen Teilnehmer einmalige Einblicke in das traditionelle Weinbauhandwerk. Ein besonderer Dank gilt dem Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen für die Förderung des Weinleseseminars der SJD Bayern aus Mitteln des bayerischen ­Sozialministeriums.

Weinprobe mit Geschichte und Musik

Am Freitagabend erwartete die geladenen Gäste ein besonderes Highlight: die Weinprobe im historischen Reinert-Hof aus dem Jahr 1860. Das junge Weingut TERRA REGIS verbindet moderne Weinbaukunst mit jahrhundertealter Tradition – einst war Bogeschdorf bekannt für seinen „würzigen Bogeschdorfer“. Seit der Pflanzung der ersten Reben im Jahr 2011 hat sich das Projekt gut entwickelt: Der Riesling wurde mehrfach international ausgezeichnet, zuletzt mit 89 Punkten beim Wettbewerb „Best of Riesling“.

Die Vermarktung erfolgt inzwischen unter dem Label YWINE, das für eine zeitgemäße Interpretation siebenbürgischer Weintradition steht. Begleitet von fachkundigen Erläuterungen und anschaulichen Anekdoten, wurden verschiedene regionale Rebsorten verkostet, darunter Mädchentraube, Riesling, Chardonnay, Grauburgunder und Neuburger. Die Kombination aus Expertise und Erzählkunst machte die Probe zu einem genussvollen Erlebnis für Gaumen und Geist. Für musikalische Stimmung sorgte eine traditionelle Zigeunerband aus dem benachbarten Ceuaș.
Kulturgruppen beim ersten Weinfest in Bogeschdorf ...
Kulturgruppen beim ersten Weinfest in Bogeschdorf Foto: Werner Fink
Am Samstag, dem 13. September, eröffneten Helmuth und Konstantin Gaber offiziell das erste Bogeschdorfer Weinfestival. Bei bestem Herbstwetter genossen mehr als 200 Teilnehmer und über 2.000 Besucher das abwechslungsreiche Kulturprogramm – darunter der Bürgermeister von Bogeschdorf, hochrangige Gäste aus der deutschen und rumänischen Politik, Diplomaten, Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien wie der Vorsitzende Dr. Paul Jürgen Porr und der Geschäftsführer Benjamin Józsa sowie der Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Reinhart Guib, und Dietmar Gross als Mitglied des Landeskirchenkonsistoriums. Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. wurde durch Werner Kloos, stellvertretender Bundesvorsitzender, und Manfred Binder, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern, vertreten.

Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, überbrachte die Grüße der Bundes­regierung und von Bundeskanzler Friedrich Merz. Angesichts der drohenden Beschneidung der Minderheitenrechte sendete er ein starkes Signal nach Bukarest. Fabritius dankte den bisherigen rumänischen Regierungen explizit für ihre vorbildliche Minderheitenpolitik und verband diesen Dank mit der Hoffnung, dass auch die neue Regierung diesen Weg fortsetzen werde. In seinem Grußwort hob Fabritius die besondere Bedeutung des Weinfestes hervor: „Ein solches Fest bietet nicht nur eine hervorragende Gelegenheit, eines der beeindruckenden Beispiele siebenbürgisch-sächsischen Unternehmertums in Siebenbürgen kennenzulernen, sondern auch die vielfältige Kultur Siebenbürgens zu erleben und ein ganzes Wochenende lang Kontakte zu knüpfen, bestehende Freundschaften zu pflegen und neu aufleben zu lassen. Hier wird Gemeinschaft in bestem europäischem Geiste gelebt.“
Ehrenvorsitzender Bernd Fabritius (Erster von ...
Ehrenvorsitzender Bernd Fabritius (Erster von links) bei der Aufstellung zum Gruppenfoto „Das sächsische Lächeln“. Foto: Christina Schaser
Das vielfältige Programm umfasste Tanz- und Musikdarbietungen der Siebenbürger Sachsen, Ungarn und Rumänen. Es traten auf die Siebenbürgisch-Sächsische Jugendtanzgruppe aus Bayern (SJD), die Tanzgruppe und Blaskapelle der „Projektgruppe Haferland“ Bayern, die Lehrertanzgruppe aus Hermannstadt, die Tanzgruppe des Deutschen Forums, eine rumänische Volkstanzgruppe und eine ungarische Volkstanzgruppe. Ein ungarischer Chor eröffnete seinen Auftritt mit der Sachsen-Hymne – auf Ungarisch! Ein starkes Zeichen für Miteinander, Respekt und gemeinsame Wurzeln. So klingt Europa!
Gruppenfoto unter dem Motto „Das sächsische ...
Gruppenfoto unter dem Motto „Das sächsische Lächeln“ und Bernd Fabritius mittendrin. Foto: Christina Schaser
Den Tanzabend gestaltete die Band Trio Saxones mit schwungvoller Musik. Dr. Bernd Fabritius, Ehrenvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, mischte sich unter die jungen Leute und nahm sich Zeit für Gespräche über unsere Wurzeln, siebenbürgische Identität und die Frage, wie sich Heimat heute definiert. Auch beim Gruppenfoto unter dem Motto „Das sächsische Lächeln“ war er mittendrin.

Glockenklang, Gottesdienst und gelebte Tradition

Der Festgottesdienst am Sonntag wurde eingeleitet von den drei Glocken der Bogeschdorfer Kirche. Nach achtjähriger Stille war es drei Männern unter der Anleitung von Heinrich Wolf, einem engagierten Bogeschdorfer im Ruhestand, gelungen, die Glocken mit vereinter Kraft und ehrfürchtiger Hingabe wieder zum Klingen zu bringen. Der Glockenklang erfüllte nicht nur das Dorf, sondern auch die Herzen derer, die sich erinnern, und lud die Gemeinde zum Gottesdienst ein.
Ein besonderer Sonntagsgottesdienst in ...
Ein besonderer Sonntagsgottesdienst in Bogeschdorf, der erste seit acht Jahren. Foto: Dietmar Gross
Von der Orgelempore aus begleiteten die Bläser der Projektgruppe Haferland musikalisch den feierlichen Einzug in die Kirche. Den Gottesdienst gestaltete Pfarrer Wolfgang Arvay vor dem eindrucksvollen spätgotischen Marienaltar, einem kunsthistorischen Meisterwerk aus dem Jahr 1518. Die Kirche war voll, und fast alle Besucher waren in traditioneller Tracht erschienen und verliehen dem Gottesdienst damit einen besonders festlichen Rahmen. An der historischen Orgel spielte die Organistin Renate Klemm. Die Orgel verfügt über eine Pumpbalganlage samt Tretmechanik und Windanzeiger, die von Konstantin Gaber bedient wurde.
In festlicher Tracht: Teilnehmer des ...
In festlicher Tracht: Teilnehmer des Gottesdienstes vor dem spätgotischen Portal der Kirche Foto: Robert Sonnleitner
Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Trachtenträger im Hof der Kirchenburg, um Erinnerungsfotos zu machen. Die spätgotischen Portale der Kirche, geschmückt mit Trauben und Rebblättern, erinnern an die lange Weinbautradition der Region.

In einem festlichen Trachtenzug zog die siebenbürgische Gemeinschaft aus der historischen Kirchenburg die Hauptstraße des Dorfes hinauf zum Gaber-Hof, wo das Weinfest stattfand. Angeführt wurde der Festzug von der Projektgruppe aus Bayern in ihren wunderschönen Trachten, und am Ende fiel eine Gruppe festlich gekleideter Männer in rot-schwarzen und grünen samtenen Kutten auf: die Weinkavaliere. Sie sind Vertreter der Weinbaugemeinschaft aus der Region der Kleinen Kokel, gehören der reformierten Kirche an und sind ein lebendiges Symbol regionaler Identität.
Weinkavaliere: Vertreter der ungarischen ...
Weinkavaliere: Vertreter der ungarischen Weinbaugemeinschaften aus der Region der Kleinen Kokel. Foto: Robert Sonnleitner
Ein Höhepunkt des dreitägigen Programms war die zweisprachige Aufführung der Stolzenburger Hochzeitsbräuche durch die Projektgruppe Haferland am Sonntagnachmittag in der evangelischen Kirche. Mit großer Liebe zum Detail und musikalisch begleitet von Helmut Karlsburger auf seiner Steirischen Harmonika, wurde ein Stück siebenbürgisch-sächsischer Tradition eindrucksvoll auf die ehrwürdigen Kirchenbretter vor dem Marienaltar gebracht. Die Darstellung erfolgte in deutscher und rumänischer Sprache – souverän und einfühlsam vorgetragen von Astrid Göddert und Werner Kloos.
Vor dem vorreformatorischen Marienaltar von 1518 ...
Vor dem vorreformatorischen Marienaltar von 1518 zeigte die Projektgruppe Haferland die traditionellen Stolzenburger Hochzeitsbräuche. Foto: Robert Sonnleitner
Zudem wurde den Gästen ein Kulturprogramm mit Beiträgen der siebenbürgisch-sächsischen, ungarischen und rumänischen Gemeinschaft geboten. Zwischen der Bühne im Gaber-Hof und der gegenüberliegenden Pension „Sachsenhof“ reihten sich Verkaufsstände mit regionalen Köstlichkeiten und handgemachten Naturprodukten.

Auf der Dorfstraße herrschte reges Treiben – Besucher schlenderten, lachten, tauschten sich aus. Die gesamte Dorfgemeinschaft war auf den Beinen, und die Atmosphäre war unverkennbar siebenbürgisch: herzlich, traditionsbewusst und mehrsprachig. Ein Fest, das Kultur lebendig machte und Menschen miteinander verband.

Kulinarische Vielfalt und ­gelebte Gastfreundschaft

Bei der Verpflegung der Gäste zeigten Familie Gaber und ihre ungarischen Partner perfekte Teamarbeit: Fünf Lämmer, drei Schweine und ein Rind aus eigener Haltung wurden über die drei Festtage zubereitet und verspeist. Ein „Ceaun“-Koch bereitete gemeinsam mit Bogeschdorfer Frauen traditionelle Szekler-Tokány und weitere Kesselgulasch-Varianten zu. 16 Steinofenbrote kamen vom örtlichen Bäcker zum Fest. Die Gabers ließen 43 Gries-Hanklich backen. Am Freitag wurden aus Båflisch Grieben und Schmalz gemacht, dazu acht Kilo frischer Schafskäse und zahlreiche Gläser Vinete-Aufstrich – liebevoll zubereitet von Csabys Mutter. Sein Vater steuerte selbstgebrannten Obstler bei, der ebenfalls großen Anklang fand. Die Hobbygärtner aus Bogeschdorf trugen mit frischem, aromatischem Gemüse zum kulinarischen Angebot bei. Die Mitglieder der Projektgruppe aus Bayern freuten sich, dass sie vor ihrer Rückreise Gemüse und Schafskäse bei den Dorfbewohnern einkaufen konnten.

Alle Veranstaltungen wurden umfassend medial begleitet. Pressevertreter sowie Radio- und Fernsehteams waren vor Ort und berichteten in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache. Auch über die eigenen Social-Media-Kanäle wurde live berichtet, inklusive eindrucksvoller Bilder aus der Drohnenperspektive. Radio Siebenbürgen übertrug die Hauptveranstaltungen im Livestream und ermöglichte so auch den Daheimgebliebenen die Teilnahme am Fest.

Siebenbürgischer Wein verbindet – er bringt Menschen zusammen, stiftet Freundschaften und bewahrt Traditionen. Das Bogeschdorfer Weinfest war mehr als ein Fest: Es war ein Ausdruck gelebter Gastfreundschaft. Die Reise ins malerische Kokel-Hochland wurde zur kulturellen Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Für die junge Generation war sie eine echte Entdeckungsreise zu den eigenen Wurzeln – ein Erlebnis, das Identität greifbar machte und Heimat spürbar werden ließ.

Rund 130 Gäste reisten eigens aus Deutschland an, um dabei zu sein. Der jüngste Teilnehmer der Projektgruppe Haferland war gerade einmal sechs Monate alt – ein berührendes Zeichen dafür, wie generationenübergreifend und zukunftsorientiert dieses Projekt gedacht ist.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben – insbesondere Helmuth Gaber, Werner Kloos, Astrid Göddert und Konstantin Gaber für ihre engagierte Organisation und ihr Herzblut.

Robert Sonnleitner

Bildergalerien

Kultur- und Weinfestival in Bogeschdorf (Auswahl)

Reise zum Weinleseseminar nach Bogeschdorf (Robert Sonnleitner)

Weinfestival in Bogeschdorf (Werner Fink)

Weinfestival in Bogeschdorf (Laura Micu)

Presseberichte

Vom Geist guten Weins beflügelt und beseelt, Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 22. September 2025

"Wir wollen Kontinuität erzeugen" - Erste Auflage der Wein- und Kulturtage in Bogeschdorf/Băgaciu/Szászbogács, Hermannstädter Zeitung, Nr. 2928 vom 19. September 2025

Beauftragter Fabritius besucht Erstes Bogeschdorfer Weinfest, Presseportal des Bundesaussiedlerbeauftragten

Magazin Erdélyi Napló: „A jó bor a metszőollónál kezdődik“ („Guter Wein beginnt mit der Rebschere“ – Die Kunst des Rebschnitts in Siebenbürgen)

Videos auf Youtube: Livestream von Radio Siebenbürgen

Weinfest in Bogeschdorf

Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Bogeschdorf

Zweisprachige Vorführung der Hochzeitsbräuche aus Stolzenburg in der Evangelischen Kirche Bogeschdorf

Radioberichte

Radio Bukarest: Zurück zu den Wurzeln – Konstantin Gaber und der Wiederaufbau in Bogeschdorf (Monica Strava)

Radio Neumarkt: Geschichten aus Bogeschdorf (rumänisch Băgaciu) erzählt von Helmuth Gaber

Radio Bukarest: Manfred Binders Ziel ist es, Tradition und Moderne zu verbinden. Gespräch mit Manfred Binder beim Weinfest in Bogeschdorf (Monica Strava)

Radio Neumarkt: Gespräch mit Brunhilde Böhls beim Weinfest in Bogeschdorf (Gabi Mezei)

TV Fernsehberichte

TVR Ungarisch (Facebook)

Schlagwörter: Weinfest, Bogeschdorf, SJD

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