Ergebnisse zum Suchbegriff „Erste Klasse“

Artikel

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29. April 2024

Kulturspiegel

Identität und Zugehörigkeit: „Wir sind hier für die Stille“ von Dorothee Riese

Judith, Iudita, Iuţi, Iutca – das Mädchen, das Anfang der 1990er Jahre mit seinen Eltern von Deutschland nach Rumänien auswandert, hat viele Namen, ebenso wie das Dorf am Ende zweier Landstraßen in Siebenbürgen, in dem die Familie sich niederlässt: Sarmizegetusa, Valihta, Waldlichten. Der mehrsprachige Ortsname spiegelt die wechselvolle Geschichte der Region so, wie sich an Judiths ebenfalls mehrsprachigen Namen ihre Entwicklung, ihre Identitätsfindung ablesen lässt, von der Dorothee Rieses autobiografisch gefärbter Roman „Wir sind hier für die Stille“ erzählt. Wer bin ich und wo gehöre ich hin? Wer ist Freund und wer ist Feind? Wem kann ich trauen und vor wem laufe ich besser davon? mehr...

23. Januar 2024

Verschiedenes

BdV verliert hochgeschätzten Mitstreiter: Langjähriger BdV-Vizepräsident Helmut Sauer im Alter von 78 Jahren verstorben

Zum Tod des langjährigen BdV-Vizepräsidenten Helmut Sauer erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius: Fast vier Jahrzehnte war Helmut Sauer nicht nur einer der wichtigsten Verantwortungsträger in unserem Verband, sondern auch Freund und Wegbegleiter sowie hochgeschätzter Mitstreiter in vielen unserer Anliegen. Nun ist er am 10. Januar 2024 im Alter von 78 Jahren in Braunschweig verstorben. Dies erfüllt uns mit großer Trauer. mehr...

7. Dezember 2023

Kulturspiegel

Eine „Enzyklopädie“ des Deutschtums in Rumänien (1918-1933)

Bei einem internationalen Kolloquium zum Russisch-Türkischen Krieg von 1877 hatten die rumänischen Historiker so viel von dem „Unabhängigkeitskrieg“ (Războiul de Independență) gesprochen, dass ein älterer Teilnehmer kaum zu flüstern wagte: „Um Gotteswillen, sagen Sie doch, dass auch Russen dabei waren“. Eine weitere sotto-voce-Bemerkung aus der deutschen „Delegation“: „Man hat hier immer von der östlichen Latinität gesprochen, ich möchte auch einmal etwas über die östliche Germanität hören“. Der Jassyer Germanist Andrei Corbea-Hoișie hat sich das zu Herzen genommen und ein Projekt, ein richtiges Mammutprojekt, gestartet und erfolgreich zu Ende gebracht, dessen beeindruckendes Ergebnis eine ca. 1500-seitige Arbeit in Großformat mit dem Titel „Limbă şi cultură germană în România (1918-1933). Realități postimperiale, discurs public și câmpuri culturale“, Volumul I, II, Editura Polirom Iasi, vor kurzem erschienen ist. Eine Zusammenarbeit von über 50 Forschern aus Jassy und Klausenburg sowie aus dem Ausland, koordiniert und herausgegeben von Andrei Corbea-Hoișie und Rudolf Gräf. Ihr Vorhaben war die Registrierung, Vertiefung und Entdeckung der Zusammenhänge der Elemente, die das schillernde Mosaik der deutschen Sprache und Kultur in Rumänien ausmachen. In einem multi-, inter- und transdisziplinären Modell wird die Entwicklung dieses Bildes rekonstituiert, in allen Bereichen, in denen es in der neuen politischen, sozialen und kulturellen Konfiguration Großrumäniens sichtbar wird. mehr...

17. Oktober 2023

Verschiedenes

Vier Siebenbürger Sachsen in deutscher Eliteklasse: Helmut Heimanns persönlicher Rückblick auf 60 Jahre Fußball-Bundesliga

60 Jahre Fußball-Bundesliga – das sind 60 Jahre Faszination der Massen, 60 Jahre, in denen der Wettbewerb zu einem deutschen Kulturgut geworden ist. Ein Phänomen, das laut einer repräsentativen Studie 75 Prozent der deutschen Bevölkerung interessiert. 60 Jahre Bundesliga – das sind 60 Jahre Tore, Titel, Triumphe, aber auch Tragödien, Trauer, Tränen. Die Emotionsskala reicht von himmel hochjauchzend bis zu Tode betrübt, genauso wie es der größte deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe in den zehn Zeilen seines Gedichtes „Klärchens Lied“ in dem Theaterstück „Egmont“ beschreibt: „Freudvoll/ Und leidvoll/ Gedankenvoll sein/ Langen/ Und bangen/ In schwebender Pein/ Himmelhoch jauchzend/ Zum Tode betrübt/ Glücklich allein/ Ist die Seele, die liebt.“ mehr...

24. September 2023

Kulturspiegel

Kulturarbeit zukunftsfähig machen: Interview mit Kerstin Arz, neue Leiterin des Kulturwerks der Siebenbürger Sachsen

Am 1. August hat Kerstin Arz ihr neues Amt als Leiterin des in München ansässigen Kulturwerks der Siebenbürger Sachsen angetreten. Es fing gleich mit hohem Tempo an, „von Null auf Hundert“, sagt die gebürtige Mediascherin. Ihre Bewerbung um die Stelle erscheint biografisch nur allzu konsequent: Die 44-jährige Übersetzerin und Dolmetscherin ist seit ihrer Jugend dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) verbunden und ehrenamtlich vielfältig engagiert, seit 2021 als Vorsitzende der Kreisgruppe Landshut (s. Kasten Seite 6). In ihrer Einarbeitungsphase kann sie auch auf die Unterstützung ihrer Amtsvorgängerin Dr. Iris Oberth bauen. Eine vordringliche Aufgabe sieht sie darin, „meiner und der vorausgehenden Generation, gerade den jungen Erwachsenen und Jugendlichen, die bereits in Deutschland geboren sind, die siebenbürgische Geschichte und Kultur näher zu bringen“. Über die Herausforderungen ihrer Arbeit als Kulturwerksleiterin und welcher Stellenwert dabei dem Heimattag in Dinkelsbühl zukommt, äußert sich Kerstin Arz im Gespräch mit dem Stellvertretenden Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, Christian Schoger. mehr...

14. August 2023

Kulturspiegel

Nach Exkursion auf Schloss Horneck: RUNDGANG aller Klassen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Wie jedes Jahr zum Abschluss des Studienjahres fand auch heuer, am Wochenende des 21.-23. Juli, der große RUNDGANG aller Klassen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart statt. Präsentiert wurden die Arbeitsergebnisse des vorangegangenen Semesters. Mehr als 30 Klassen aus den Bereichen Kunst, Industrial Design und Kommunikationsdesign stellten sich vor, ebenso die Studiengänge Restaurierung, Kunstwissenschaften und Architektur. Im Fachbereich Kunst gab es diesmal ein besonderes Augenmerk auf Siebenbürgen. Die Klasse von Prof.in Hanna Hennenkemper verbrachte auf meine Einladung im April drei Tage auf Schloss Horneck und stellte nun die im Rahmen dieser Exkursion entstandenen Arbeiten auf dem RUNDGANG aus. mehr...

31. Juli 2023

Rumänien und Siebenbürgen

"Ein gutes Jahr für unsere Störche": Erlebnisse und Ergebnisse der Storchzählung 2023 im Kreis Hermannstadt

Die Ergebnisse der diesjährigen Storchzählung im Kreis Hermannstadt sind hervorragend. Das wichtigste Ergebnis ist dabei nicht die Anzahl der Nester (294, also 56 mehr als im Vorjahr) oder die Anzahl der gezählten Jungstörche (848, ganze 202 mehr als im Vorjahr) sondern die Anzahl der großgezogenen Jungstörche bezogen auf erfolgreich brütende Paare. Und die ist in diesem Jahr 3,39 Jungstörche pro erfolgreich brütendem Paar. Das ist eines der besten Ergebnisse der seit 1988 laufenden Zählung und bedeutet, dass der Nachwuchs der Störche auch für die nächsten Jahre gesichert ist. Friedrich Phillipi (Hermannstadt) berichtet zusammen mit seinem aus Reutlingen angereisten Enkelsohn Andreas Zeck.
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5. Juni 2023

Kulturspiegel

Föderation und Fotografie - Preisverleihungen 2023 in Dinkelsbühl

Drei Männer von jeweils fast bzw. über siebzig Jahren, Prominente in der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft, der Region Siebenbürgen und ihren Menschen eng verbunden, wurden im Rahmen der diesjährigen Preisverleihungen am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl ausgezeichnet. Die prämierten außerordentlichen Leistungen betreffen die Bereiche der Minderheiten- und Netzwerkpolitik, der Fotografie sowie der Foto- und Bildgeschichte. mehr...

25. Mai 2023

Interviews und Porträts

Als Joana Maria Gorvin noch Gerda Glückselig war

Was unsere Theaterikone mit dem aufstrebenden rumänischen Bürgertum in Hermannstadt verbindet und warum bereits ihr 105. bald fällig ist. mehr...

11. Mai 2023

Kulturspiegel

Bleiben oder Gehen: Theater in Schwedt führt Elise Wilks Stück „Verschwinden“ auf

Ich habe meinen Augen und Ohren kaum getraut, als ich erfuhr, dass die Uckermärkischen Bühnen in Schwedt (UBS), das außergewöhnliche Theaterstück „Verschwinden“ von der rumäniendeutschen Autorin Elise Wilk aufführen werden. Dazu zu einem der schicksalhaftesten und historischsten Themen der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte. Siebenbürgen? Weiß denn überhaupt jemand im Barnim und der Uckermark, wo das ist?
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