Ergebnisse zum Suchbegriff „Februar 1950“
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Mircea Hodârnău: „Die Mediascher und der Rock ’n’ Roll“
Wenn am Abend des 18. Juni „Rocky 5“ in der Dinkelsbühler Schranne auftreten und die Teilnehmer des 13. Großen Mediascher Treffens mit rockig-fetziger Musik in Hochstimmung bringen wird, so ist es möglicherweise nicht allen bewusst, dass die musikalischen Wurzeln dieser vielleicht erfolgreichsten sächsischen Rockband an den Ufern der Kokel zu suchen sind. Darüber, aber auch über insgesamt 30 Bands und 23 Interpreten berichtet der Mediascher Journalist Mircea Hodârnău in seinem neuesten Buch: „Die Mediascher und der Rock ’n’ Roll“ (Medieșenii Rock ’n’ Roll). mehr...
Zum 80. Geburtstag von Hans-Joachim Acker alias „Mircea Ioanid“
Welcher Rundfunksender kann schon von sich behaupten, „sein Hauptziel sei die Selbstauflösung“!? Das war jene amerikanische Rundfunkanstalt, die 1950 ihren Aufbau am Englischen Garten in München begann und von da aus Nachrichten und Kommentare in die damals noch offiziell als Satellitenstaaten Moskaus bezeichneten, sogenannten Volksdemokratien Osteuropas sendete. Zu jenem aus strategischer Westperspektive bezeichneten „Cordon Sanitäre“, mit dem sich Moskau von Mittel- und Westeuropa abschirmte, gehörten die drei baltischen Staaten, Polen, die DDR, die ČSSR, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Albanien. Während die Bevölkerung der DDR über die westdeutschen Rundfunksender und den RIAS Berlin (Rundfunk im Amerikanischen Sektor) mit Nachrichten und Kommentaren versorgt wurde, übernahm in München der Sender Radio Freies Europa (Radio Free Europe) diese Aufgabe für die genannten Länder. Parallel zu dieser Rundfunkanstalt sendete für die Länder der Sowjetunion der auch in München angesiedelte US-Sender Radio Liberty. In diesem internationalen Umfeld bewegte sich seit 1964 unser Landsmann Hans-Joachim (Hannes) Acker, der unter dem Pseudonym „Mircea Ioanid“ in mehr als 28 Jahren die Geschichte dieses Senders miterlebte und in kleinem Maße auch mitgestaltete. Am 23. April begeht er seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass bemüht sich der Verfasser im Namen einiger seiner ehemaligen Kollegen, Ackers Tätigkeit in nahezu 30 Jahren am Englischen Garten in München zu würdigen.
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Siebenbürgen- Krivoi Rog- Sibirien- Gefängnis bei Ploiești und Leschkirch!
Gerda Emilie Edling, verheiratete Schuster, Jahrgang 1929, erzählt über die Deportation. Sie kommt aus Leschkirch und lebt zurzeit in Nürnberg. Die zierliche, etwas untersetzte Frau lernte ich erst in diesem Jahr kennen. Schüchtern, aber hellwach erzählt sie mir von der Verschleppung nach Russland. Im Herbst 1944 waren die Russen schon im Dorf, es herrschte überall große Angst vor ihnen. mehr...
Geboren im kaiserlich-königlichen Hermannstadt: Herta Henning wird 100
Landauf, landab macht ein schwedischer Bestseller auch als Film Furore: Die Geschichte von dem Hundertjährigen, der durch das Fenster eines Altenheims türmt, um selbstbestimmt zu leben; ein Mensch, der unverschuldet in alle politischen Schlamassel der letzten hundert Jahre hineingeraten war, auf skurrile Weise ins Zeitgeschehen verwickelt wurde. Der Erfolg des Romans beruht darauf, dass die magische Formel „100 Jahre alt“ jeden fasziniert, bei jedem den Gedanken auslöst, einem Zeitzeugen zu begegnen. Bewegend ist es, wenn wir persönlich jemanden kennen, der dieses Alter erreicht. Frau Herta Henning aus Neu-Isenburg wird im Mai 2014 hundert Jahre alt. Sie würde ihr Leben nicht als „spektakulär“ bezeichnen. Und doch ist nicht zu leugnen, dass die großen historischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts auch für ihren Lebensweg die Weichen stellten. mehr...
Heinrich Plattner zum 90. Geburtstag
Ungeachtet der kalendarischen Schwierigkeiten, die ein am 29. Februar – im Schaltjahr – Geborener mit seinem Geburtstag hat, wird der am 29. Februar 1924 in Hermannstadt zur Welt gekommene Dr. Heinrich Plattner, die Freunde nennen ihn „Bö“, dieser Tage neunzig Jahr alt. Einer angesehenen Bürgerfamilie der siebenbürgischen Stadt entstammend – der Vater: Dr. Dr. Heinrich Plattner, die Mutter: Elisabeth Berta, geborene Jickeli – gehört der seit 1948 mit Marianne, geborene Fritsch, verheiratete Jurist und Vater zweier Kinder jenen Jahrgängen an, denen Kriegs- und Nachkriegsereignisse den Lebensweg bestimmten. mehr...
Entschädigungsgesetz für politisch Verfolgte wird umgesetzt
Auf Initiative des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der anderen rumäniendeutschen Landsmannschaften wurde das Entschädigungsdekret 118/1990 auf alle Betroffenen ausgeweitet, die nicht mehr im Besitz der rumänischen Staatsangehörigkeit sind. Das geschieht durch das Gesetz 211/2013, das seit der Veröffentlichung im Amtsblatt Rumäniens „Monitorul Oficial“ vom 2. Juli 2013 in Kraft ist. Die wichtigsten Anwendungsfälle für die Deutschen aus Rumänien sind die Zwangsdeportationen in die Sowjetunion und die Zwangsumsiedlungen (Bărăgan, Szeklerland etc.). Praktische Fragen zu diesem Gesetz beantwortet im Folgenden Rechtsanwalt Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes. mehr...
Denkanstöße gegen die Maßlosigkeit: Walter Biemel zum 95.
Er hat von sich gesagt, er sei „dem Schicksal dankbar, ein Siebenbürger Sachse zu sein“. Das war zu Pfingsten 1997 in seinem Dankeswort für die Verleihung des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises. Wenige Wochen vor dem Festakt, im Februar des gleichen Jahres, hatten allenthalben Fachkollegen, Adepten und Bewunderer den emeritierten Professor und mehrfachen Ehrendoktor, den Verfasser und Herausgeber bedeutender philosophischer und kunsttheoretischer Schriften Walter Biemel aus Anlass seines 80. Geburtstages gefeiert. Nun hat er in Aachen sein 95. Lebensjahr erfüllt, immer noch geistig rege und immer noch beteiligt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus an Diskurs und Dialog zu den Seinsfragen unserer Zeit. mehr...
Ortrun Scola wurde 90
Im Vorwort zu ihrem 1990 zusammen mit Annemarie Schiel herausgegebenen, längst vergriffenen Buch Siebenbürgisch-sächsische Frauengestalten beklagt Ortrun Scola zu Recht, dass die siebenbürgisch-sächsische Frau trotz ihrer unentbehrlichen wirtschaftlichen, sozial-moralisch-erzieherischen und vor allem gemeinschaftsfördernden und -erhaltenden Rolle über Jahrhunderte hinweg „ein namenloses Glied in der Geschlechterkette“ geblieben und ihr die öffentliche historische Wertschätzung nicht zuteil geworden sei. Mit den ausgewählten Frauenporträts wollten die Herausgeberinnen daher nicht nur deren Verdienste, sondern stellvertretend auch die vielen n a m e n l o s gebliebenen Frauen würdigen. mehr...
Macher, Kümmerer und Journalist – Ewalt Zweyer zum 80.
Am 18. Februar 1932 in Bukarest geboren, beginnt Ewalt Zweyer im Dezember 1949 seine journalistische Laufbahn bei der kurz davor gegründeten Bukarester Tageszeitung Neuer Weg. Dort beendet er sie auch, als er im Oktober 1990 als Chefreporter in Rente geht, nachdem er sie 1968-1974 krönt: als Chefredakteur der neu gegründeten Hermannstädter Zeitung (HZ) – ab November 1971 in Die Woche umbenannt. Schon gleich nach der Ausreise arbeitet er ab April 1991 als „Heimatkundler“ für die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, ist 1996-2008 als „besonderer Vertreter“ für die Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung München tätig, betreut zahlreiche Buch- und Filmproduktionen, ist Herausgeber, Übersetzer und Reiseleiter und schreibt weiterhin fleißig über Siebenbürgen und Siebenbürgisch-sächsisches – auch in der Siebenbürgischen Zeitung. Mit ihm führte aus gegebenem Anlass Hans-Werner Schuster das folgende Interview. mehr...
Erinnerung als Notwendigkeit
Ein außergewöhnlich langer Fackelzug bewegte sich am Pfingstsonntagabend durch die Straßen Dinkelsbühls hin zur Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Die traditionelle Rede an der den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihten Gedenkstätte hielt Wolfgang Wittstock. Wie der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt ausführte, sei „unser Totengedenken hier in Dinkelsbühl (…) keine sinnentleerte Zeremonie, sondern eine Notwendigkeit“. Die „Gräuel der Vergangenheit“ müssten „lebendige Erinnerung bleiben“, damit sie sich nicht wiederholen können. Wolfgang Wittstocks Rede an der Gedenkstätte wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...







