Ergebnisse zum Suchbegriff „Februar 1950“
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Deportation vor 60 Jahren war völkerrechtliches Kriegsverbrechen
Spricht oder schreibt man in der Bundesrepublik Deutschland über Verschleppung von Deutschen zu Zwangsarbeit in die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkrieges, gerät man nicht selten in Verdacht, diese Aktion gegen Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands aufrechnen zu wollen mit der Absicht, die Ausbeutung von Ost- und Fremdarbeitern in Deutschland zu relativieren. Die Deportation von Deutschen, so der Vorbehalt, sei eine natürliche Folge der von der Wehrmacht verschleppten Zivilpersonen nach Deutschland sowie deren Zerstörungen in den besetzten Ländern gewesen, so dass die sowjetischen Forderungen nach Arbeitskräften für den Wiederaufbau zu rechtfertigen gewesen seien. Deshalb sollte kein Aufhebens darüber gemacht werden. mehr...
Hobbymaler Andreas Mathes stellt aus
Der Adele-Zay-Verein und die Kreisgruppe Drabenderhöhe laden für Freitag, den 3. Dezember, 17.00 Uhr, zu einer Ausstellungseröffnung in den Ausstellungsraum des Altenheimes Siebenbürgen ein. Gezeigt werden Bilder des Hobbymalers Andreas Mathes aus Drabenderhöhe. mehr...
Posipal schrieb Fußballgeschichte
"...Wankdorf Stadion in Bern. Keiner wankt. Der Regen prasselt unaufhörlich hernieder." Wir schreiben die 10. Spielminute. Ungarn führt bereits mit 2:0. "Und was passiert? Posipal hat gestoppt. Souverän gestoppt", schildert der sich leidenschaftlich verausgabende Reporter Herbert Zimmermann das Jahrhundertspiel, das WM-Finale zwischen Deutschland und Ungarn am 4. Juli 1954. Der rechte Verteidiger Jupp Posipal schrieb als einer der "Helden von Bern" Fußballgeschichte. mehr...
Hubert Caspari: "Es muss ein großer Hauch her und alles tragen"
Am 17. April 2004 verstarb in Ebenhausen bei München Professor Hubert Caspari, einer der bedeutendsten siebenbürgischen Architekten. Sein Lebensweg, der Architekt und der Lehrer wurden anlässlich einer Ausstellung in der Fachhochschule über das Wirken von Hubert Caspari schon einmal in der Siebenbürgischen Zeitung vom 20. Februar 1996 gewürdigt. Die Trauer um diese einmalige Persönlichkeit und einen guten Freund findet ihren Ausdruck in diesem Rückblick auf sein Leben, das in den letzten Jahren in durch Krankheit erzwungener Stille verlief. mehr...
Training hinter den Eschergässer Gärten
Die Tartlauer Volksschule hat in den dreißiger Jahren auf dem Gebiet des Sports erheblichen Nachholbedarf. Deshalb beschließt das Presbyterium 1936, den jungen Lehrer Stefan Deszö an die Schule zu berufen, um Leben in den Turnunterricht zu bringen. Als aktiver Leistungssportler verlegt er den Schwerpunkt vom Geräteturnen auf Athletik und führt 1937 das Handballspiel bei den Jungen und Mädchen ein. Die Jugend legt unter seiner Leitung im freiwilligen Arbeitsdienst einen Sportplatz an. Das berichtet Walter Schmidt aus Tartlau. Gegner ist ausschließlich Heldsdorf, weil die anderen Burzenländer Gemeinden noch keine Mannschaft haben. Die Heldsdorfer stellen immer die bessere Mannschaft. Ein Spiel in Reps endet unentschieden. mehr...
Zum 50. Todestag von Emil Honigberger
Neben den Musikerfamilien Baußnern, Gmeiner oder Schlandt erwarb sich auch die Familie Honigberger Verdienste um die siebenbürgische Musik (und Kunst) bzw. trug den Namen Siebenbürgen in Musik und Kunst über die Grenzen dieser abgelegenen Region hinaus. mehr...
In Erika Messners Attersee-Villa sind Klimt-Verehrer wie Sommerfrischler willkommen
Als das 2. Programm des ORF am 2. Februar dieses Jahres anlässlich einer Ausstellung von Gustav Klimts Landschaftsbildern im Wiener Oberen Belvedere die 45-Minuten-Dokumentation "Gustav Klimt. Die Landschaften. Eine Spurensuche" ausstrahlte, kam darin auch die gebürtige Kronstädterin Erika Messner zu Wort. Sie lebt während der Sommermonate in der Villa Paulick am Attersee, vielen auch als "Klimtvilla" bekannt. Seit dem TV-Film ist ihr der Rummel um das berühmte Haus fast über den Kopf gewachsen. mehr...
Hans-Joachim Acker
Als einziger Siebenbürger Sachse war Hans-Joachim Acker alias Mircea Ioanid als Redakteur bei der rumänischen Abteilung des Senders "Radio Free Europe" (RFE) tätig. Wie war das damals beim Radiosender RFE? fragte Robert Sonnleitner den heute 67-Jährigen, der in Grafing bei München lebt, und sich mit großem Eifer im Vorstand der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung engagiert. mehr...
Architekt an der Zeitenwende
In Gröbenzell bei München starb nach längerem Leiden am 12. Februar dieses Jahres im Alter von wenig über 82 Jahren Hans Wolfram Theil. Er wurde unter anderem mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis für ein Lebenswerk ausgezeichnet, dessen beide Hauptstränge – Architektur und Einsatz für die Landsleute – in der von ihm geschaffenen Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl anschaulich vereint sind. mehr...
Leschkircher Erbe der Brekner von Brukenthal lokalisiert
Die aufmerksame Lektüre der Berichte in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 17. Dezember 2002, der Hermannstädter Zeitung vom 13. Dezember 2002, der Romania Libera vom 13. Dezember 2002 sowie der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 13. Mai 2001 und vom 22. Januar 2003, über das Geburtshaus Samuel von Brukenthals (1721-1803) in Leschkirch zeigt, dass sich einige rumänische Staatsbürger Europa offenbar nicht zuwenden wollen. Sie denken noch kommunistisch, was das Privateigentum anbelangt. Im Folgenden widerlegt der Heimatforscher Michael Edling aufgrund von Fakten und Urkunden die strittigen Argumente. mehr...