Ergebnisse zum Suchbegriff „Fluss“
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Rumänischer Dokumentarfilm über Freikauf im Fokus
Bukarest – Der in ausgewählten Sequenzen am 23. Mai in einer Veranstaltung des Bukarester Goethe-Instituts vorgestellte rumänische Dokumentarfilm „Pașaport de Germania“ untersucht anhand von Interviews mit Politikern, Unterhändlern und Ausgewanderten den Freikauf der Rumäniendeutschen zur Zeit Ceaușescus. mehr...
Beeindruckender Liederabend in Bamberg
Mit einem musikalisch hochrangigen Kunstgenuss eröffnete das Bamberger „Kulturecho Ost-West“ – trotz des Überangebots an kulturellen Ereignissen – bei voll besetztem Saal des Studio 13 seine erste Veranstaltung. Das abendfüllende Programm enthielt den Liederzyklus „Winterreise“ von Franz Schubert (1797-1828) auf Texte des Dichters Wilhelm Müller (1794-1827). Die Interpreten waren der Bariton Christoph Reich und Ilse Maria Reich am Klavier. mehr...
„Wir wissen, was du vergessen hast“
Ossis Stein von Frieder Schuller wurde am 7. November in der Deutschen Abteilung am Nationaltheater Radu Stanca in Hermannstadt uraufgeführt. Unter der Regie von Daniel Plier entstand ein Stück über Zwang und Freiheit, über Kunst und letztendlich über die Verantwortung des Einzelnen während des rumänischen Kommunismus sowie dessen Bewertung in der heutigen Zeit. Im Zentrum des Theaterstücks steht der junge „Rundfunkreporter Ossi“, der deutlich sichtbare Analogien zu dem in Hermannstadt geborenen und 2006 in Berlin verstorbenen Oskar Pastior trägt. mehr...
Magische Zeitreise durch das Banat
Der Prosaautor und Lyriker Johann Lippet (Jahrgang 1951) hat seit seiner Ausreise 1987 aus Rumänien mit einer Reihe von Romanen, Erzählungen und Gedichtbänden wie auch einer „Chronologie einer Bespitzelung durch die Securitate“ der schriftstellerischen und poetischen Aufarbeitung seiner späten Kindheits- und Jugendjahre gewidmet. Nach der Rückkehr seiner Eltern aus Österreich in den rumänischen, überwiegend deutschsprachigen Banat im Jahre 1956 erlebte er im dörflichen Milieu eine Kindheit, in der die Begegnung mit idyllischen Naturräumen von der unbarmherzigen Konfrontation mit Schule und sprachlicher Entfremdung begleitet war. Seine „Dorfchronik“, ein Roman, der 2010 ebenfalls im Pop-Verlag publiziert wurde, setzte sich mit diesen Erfahrungen auseinander. mehr...
Zeitschriften mit rumäniendeutscher Literatur
Zwei recht junge Zeitschriften widmen sich in ihren neuen Ausgaben der rumäniendeutschen Literatur. Nicht nur die Zeitschrift Bawülon (Pop Verlag), die mehrere Ausgaben mit Autoren aus Rumänien plant, sondern auch die Zeitschrift Rhein! (Kidemus Verlag) ausschließlich in ihrem Sonderheft Nr. 4. mehr...
Beide Teile der Gemeinschaft zusammenführen: Interview mit Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă
Im letzten Herbst hat die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien ein Referat für institutionelle Kooperation und Zusammenarbeit beim Landeskonsistorium in Hermannstadt eingerichtet. Im Rahmen dieses Referates wirkt zurzeit Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă in der Karlstraße 100 in München, wo er dienstags und donnerstags jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr zu erreichen ist. Über die Ziele, Perspektiven der Gemeinschaft und die konkrete Arbeit des Referates gab Stefan Cosoroabă Auskunft in einem Gespräch mit Siegbert Bruss. mehr...
Zum 100. Geburtstag des Dichters, Malers und Komponisten Wolf von Aichelburg
Wolf von Aichelburgs 80. Geburtstag wurde in größerem Rahmen in Freiburg abgehalten. Aichelburg hatte sich jedoch nicht viel aus Feiern gemacht: „Gefeiert werden ist mir, wie Sie wissen, ein Gräuel“ – so äußerte er sich bereits anlässlich seines 60. Geburtstages (Aichelburg: „Der leise Strom“, 271, im Folgenden abgekürzt „DLS“). In die Öffentlichkeit getreten ist er meist nur zögerlich, ihm fehlte auch „das Organ für Gruppen“, künstlerischen Modeströmungen war er in seiner langjährigen Schaffenszeit stets abgeneigt, er „machte sie nie mit“ (vgl. DLS, S. 263 ff.) Ebenso wenig Wert legte er darauf, sich durch ständiges Publizieren ins Gerede zu bringen. Er gab zu, dass er nicht für sich zu werben verstand, was schließlich auf Kosten seines Bekanntheitsgrades gegangen ist. Aber Aichelburg hatte sich die Bescheidenheit des Schaffenden bewahrt, dem „Eintagsruhm“ hatte er nur wenig Bedeutung zugemessen. Dabei hat Aichelburg, der ebenso in der Dichtung wie in der Musik und der Malerei beheimatet war, uns ein umfassendes künstlerisches Werk hinterlassen, das ihm einen Platz unter den großen künstlerischen Persönlichkeiten unserer Zeit zusichern sollte. mehr...
Lebensraum Donau in Ingolstadt
„Gib der Blauen Donau eine Chance“ – unter diesem Titel zeigten das Danubeparks Projekt und das Biosphärenreservat Donaudelta im letzten Jahr eine Ausstellung zum Erhalt der Donauschutzgebiete am Donau-Stausee in Ingolstadt. Für den Erhalt des Naturerbes und den Schutz der Donau in ihrer Vielfalt setzt sich ein Netzwerk, bestehend aus zwölf Organisationen aus acht Ländern, ein.
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Helmut Höhr: "Was ist Heimat?"
Anlässlich des 26. Prudner Heimattages, der am 28. Mai 2011 in Nürnberg stattfand (diese Zeitung berichtete), hielt Helmut Höhr vor den im „Palmengarten“ versammelten Prudnern eine Festrede zum Thema „Was ist Heimat?“. Der Vortrag, der allgemein gültige Gedanken enthält, wird im Folgenden in gekürzter Fassung wiedergegeben. mehr...
Martin Rill verlässt das DZM
Zum Jahresende scheidet der langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter Martin Rill auf eigenen Wunsch aus dem Team des Donauschwäbischen Zentralmuseums (DZM) aus. 1951 in Keinscheuern bei Hermannstadt geboren, war Rill seit 1996 zunächst beim Aufbaustab des Museum beschäftigt und wirkte bis zur Eröffnung im Jahr 2000 an der Konzeption der Dauerausstellung mit. In diesem Zusammenhang hat er den Sammlungsbestand um zahlreiche Exponate erweitert, die er im Rahmen von Feldforschungen bei den Banater Schwaben in Rumänien gesammelt hat. Rumänien ist sein Fachgebiet und war ein Schwerpunkt seiner Museumsarbeit. mehr...




