Ergebnisse zum Suchbegriff „Fogarasch“

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23. Dezember 2018

Kulturspiegel

Paul Niedermaier als erster Siebenbürger Sachse Vollmitglied der Rumänischen Akademie

Ende November wurde der Historiker, Architekt und langjährige Direktor des Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften in Hermannstadt, Prof. Dr. Paul Niedermaier, mit 43 zu einer Stimme zum Vollmitglied der Rumänischen Akademie gewählt. Korrespondierendes Mitglied ist er bereits seit 2001. Der 81-Jährige ist damit der erste Siebenbürger Sachse, dem diese hohe Ehre zuteilwird. Vor ihm waren der Historiker Friedrich Teutsch, der Linguist Gustav Kisch und der Kunsthistoriker Viktor Roth Ehrenmitglieder oder korrespondierende Mitglieder. „Nach dem Kommunismus wurde Hermann Oberth post mortem gewählt. Der Musiker Wilhelm Berger war korrespondierendes Mitglied, wie bisher auch ich, und Christoph Klein ist Ehrenmitglied“, erklärt Niedermaier in einem Interview mit der ADZ. Im Ganzen gibt es rund 170 Akademiemitglieder, davon etwa die Hälfte Vollmitglieder. mehr...

27. November 2018

Jugend

Kulturaustausch der Föderation der Siebenbürger Sachsen

Am 21. Juni 2018 begann unsere Reise. Zwölf sächsische Tänzer aus verschiedenen Tanzgruppen/Orten in Siebenbürgen sollten für zwei Wochen in den Vereinigten Staaten und Kanada an einem kulturellen Austausch der Föderation teilnehmen. Wir waren je ein Tanzpaar aus Hermannstadt, Sächsisch-Regen, Zeiden, Mühlbach, Schäßburg und Fogarasch. Das erste Treffen unserer „frisch gemischten“ Tanzgruppe fand in Schäßburg an einem Wochenende zwei Monate vor unserem Abflug statt. Wir übten gemeinsam intensiv neun Tänze und waren dann bereit, diese beim Heimattag in den USA und bei anderen Veranstaltungen vorzuführen. mehr...

12. September 2018

Kulturspiegel

Die Kronstädter Prachtmedaille von 1886: eindrucksvolles Beispiel siebenbürgisch-sächsischer Identitätsstiftung

Die großformatige Medaille misst 85,15 mm im Durchmesser und wiegt 162,90 g. Sie zeigt in der Mitte des Avers das Wappen Siebenbürgens, umgeben von 20 Medaillons mit den Brustbildern der 20 Fürsten von Siebenbürgen, jeweils mit Namen und Regierungszeit. Die Legende lautet: „SIEBENBÜRGEN 1538-1690“. mehr...

3. September 2018

HOG-Nachrichten

Störche empfangen Scharoscher in der Heimat

Die Besucher, welche am 12. August 2018 zum Heimattreffen nach Scharosch bei Fogarasch kamen, staunten nicht schlecht. Sie wurden von zwanzig Störchen empfangen, welche in Reih’ und Glied auf dem Dachfirst der Jakobuskirche standen und Rast machten. So, als hätten sie gerade auf die Ankunft der Scharoscher gewartet. Von der Dachreiterkugel bis zum Kirchturm verweilten sie in Abständen wie mit dem Zollstock ausgemessen. Ob das renovierte Kirchendach sie angelockt hat? mehr...

8. August 2018

HOG-Nachrichten

Zeidner Nachbarschaft: Das etwas andere Sommerreiseprogramm

Unter dem Motto „Arbeit, Natur und Kultur“ organisierten Udo Buhn und Annette Königes im Rahmen der Zeidner Nachbarschaft eine Reise nach Siebenbürgen, die es in sich hatte. Sie bot alle Ingredienzen einer Woche, über die die Teilnehmer sicherlich noch lange gerne erzählen werden, weil sie sich doch stark von einer klassischen Reise unterschied. mehr...

19. Juni 2018

Kulturspiegel

"Viele liebevolle Gedanken zurücklassend": Was den Autor und Künstler Lothar-Günther Buchheim mit Rumänien verbindet

Es gehört schon einiges an Mut dazu, allein im Faltboot die Donau von Passau bis zum Schwarzen Meer hinunterzupaddeln. Lothar-Günther Buchheim nahm dieses Abenteuer als 20-jähriger Kunststudent im Sommer 1938 auf sich und veröffentlichte seinen Reisebericht „Tage und Nächte steigen aus dem Strom“ noch während des Krieges bei S. Fischer (1941). International bekannt machte ihn freilich erst die Verfilmung seines Romans „Das Boot“ (1991), in dem er seine Erlebnisse als Kriegsberichter der Marine verarbeitet. Derzeit wird Buchheim aus Anlass seines 100. Geburtstages in dem von ihm begründeten „Museum der Phantasie“ in Bernried am Starnberger See mit einer auch zeitgeschichtlich höchst sehenswerten Ausstellung geehrt. Im August liegt die legendäre Donaufahrt 80 Jahre zurück – seine Impressionen haben nichts von ihrer Frische verloren. mehr...

14. Juni 2018

Kulturspiegel

Vielfältig, dicht und sprachlich raffiniert: Eginald Schlattners neues Buch „Wasserzeichen“

Es ist das vierte große Buch aus der Feder von Eginald Schlattner – nach seinen erfolgreichen und zum Teil verfilmten, auch in anderen Sprachen erschienenen Romanen „Der geköpfte Hahn“, „Rote Handschuhe“ und „Das Klavier im Nebel“. „Wasserzeichen“ – ein großes Werk, das vom Autor nicht als Roman bezeichnet wird. Stattdessen und ostentativ steht schon auf der ersten Textseite das Wort „MIR“. Das Buch entpuppt sich beim Lesen immer wieder als Autobiographie, obwohl es zugleich nur bedingt eine Selbstdarstellung ist. Zu vielfältig und ungemein wort- und ideenreich sind die narrativen Darstellungen des mit über 600 Seiten äußerst voluminösen Werks. mehr...

16. Mai 2018

HOG-Nachrichten

Treffen der Regionalgruppe Repser und Fogarascher Land

Am 14. April trafen sich 23 Mitglieder und Vorsitzende der HOGs Deutsch-Kreuz, Hamruden, Katzendorf, Leblang, Meschendorf, Seligstadt, Felmern, Scharosch bei Fogarasch, Radeln, Seiburg und Deutsch-Tekes im Kapellenhof in Roßtal. Dieses Treffen der Regionalgruppe Repser und Fogarascher Land stand unter dem Motto „Zusammenarbeiten ist unser Gewinn“. mehr...

16. April 2018

Jugend

Heimattag 2018: Megastimmung mit Jürgen Drews

Die Vorbereitungen für den Heimattag in Dinkelsbühl laufen auch bei den Verantwortlichen für das Festzelt auf Hochtouren. Alle Gäste sollen voll auf ihre Kosten kommen. mehr...

19. Februar 2018

HOG-Nachrichten

Kultur und Natur nach dem Arbeitscamp in Zeiden

Versteckte Schönheiten, engagierte Menschen, ursprüngliche Landschaften. Wer war schon in Paris, in London, auf Mallorca, in der Karibik, in Dubai? Bestimmt viele von uns. Vielleicht mehrere als in Honigberg, Hamruden, Katzendorf oder Măgura unter dem Königstein oder gar Ilieni oder Dersch (Dârjiu). Sollte man in diesen Orten aus Siebenbürgen gewesen sein? Unbedingt. Prinz Charles hat es vorgemacht. Er hat sich in Deutsch-Weißkirch verliebt, Häuser gekauft und restauriert (mittlerweile auch in anderen Orten Siebenbürgens). Mehr als wir hat er die ursprüngliche Landschaft, die sächsischen Häuser, die freundlichen Menschen zu schätzen gelernt. Seinem Beispiel sind viele gefolgt. mehr...