Ergebnisse zum Suchbegriff „Foto Kronstadt“
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Fluggesellschaft Fly Lili konzentriert sich auf Kronstadt
Kronstadt – Die Fluggesellschaft Fly Lili hat einige Änderungen in ihren Angeboten seit dem 13. September 2024 angekündigt. mehr...
Schauplatz der Erinnerung und Kunst der Fuge: Joachim Wittstocks romaneske Chronik
Rein physisch gesehen ist es ein Schwergewicht, das neue Buch mit über 600 Seiten von Joachim Wittstock „Das erfuhr ich unter Menschen“ mit dem Untertitel „Romanhafte Chronik siebenbürgischer Schicksale“, und kein Roman im engeren Sinne. Erschienen ist es im Schiller Verlag, 2024. Gleich im Vorwort wird dem Leser, der geneigten Leserin erklärt, dass es sich um eine Schilderung im Sinne des chronikalischen Realismus handeln wird. Der Titel stammt aus dem Wessobrunner Gebet, einem Sprachdenkmal des Althochdeutschen um 800, und damit knüpft der Autor an eine literarische Tradition an, die im Text mitschwingt (siehe Von den Zeitereignissen zurechtgeformt: Interview mit Joachim Wittstock, dem „Heimweltautor“) mehr...
Goldarbeiten: Ausstellung „Tanz hindurch“ mit Gerhild Wächter in Pappenheim
„Aus sich stellen, stellen ins Aus …“ Es sind Wortspiele aus dem Text „Ausstellen“ von Gerhild Wächter, einer Künstlerin, die nicht nur mit der Kamera herrliche Momente einfängt und höchst interessante Scherenschnitte effektvoll ausstellt, sondern auch tiefsinnige Gedanken in Worte zu fassen vermag. mehr...
Geheimdienstlich äußerst intensiv ins Visier genommen/Der Dichter und Übersetzer Wolf von Aichelburg
Bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist Wolf von Aichelburg (1912–1994), an dessen dreißigsten Todestag am 24. August 1994 diese Zeilen erinnern möchten, mit Gedichten und Essays öffentlich in Erscheinung getreten. Wegen der langen Haft- und Deportationszeiten – aufgrund seines rund zwölfjährigen Freiheitsentzugs dürfte er derjenige siebenbürgisch-deutsche Schriftsteller sein, der am längsten unter den Zwängen der kommunistischen Diktatur in Rumänien gelitten hat – konnte er bis Ende der 1960er Jahre kaum etwas veröffentlichen, obwohl er auch unter prekären Umständen immer wieder geschrieben und übersetzt hatte. Sein erstes Buch, der 1958 bereits ausgedruckte Band mit Erzählungen „Die Ratten von Hameln“, wurde 1959, während sich Aichelburg in Kronstadt in Untersuchungshaft befand, eingezogen und aus Buchhandlungen und öffentlichen Bibliotheken entfernt. Doch Ende der 1960er und in den 1970er Jahren – nun in relativer Freiheit lebend und von den Lockerungen der Zensur profitierend – erschienen in zwangsloser und rascher Folge gleich mehrere der eigenständigen Schriften und Übersetzungen des Autors, was dazu führte, dass er in kürzester Zeit zu den anerkanntesten und beliebtesten Schriftstellern der damals noch recht lebendigen rumäniendeutschen Literatur avancierte. mehr...
Scherenschnitt trifft auf Federinstallation: Zwei unterschiedliche Künstlerinnen mit Hang zum Schreiben: Gerhild Wächter und Sabine Reimann
Zwei Künstlerinnen, die einiges gemeinsam haben und doch unterschiedlich sind. Zwei Künstlerinnen, die sich mit dem Ausstellungsthema „federleicht“ schon lange unabhängig voneinander beschäftigen, lange bevor sie sich kannten. mehr...
Stolze Vergangenheit und herausfordernde Zukunft: Das Kronstädter Bartholomäusfest 2024 als Jubiläumsfeier
Auch in diesem Jahr war das vom Presbyterium der Kirchengemeinde Bartholomä organisierte Bartholomäusfest eine Veranstaltung, die nicht nur für die eigenen Reihen gedacht war, sondern ein viel breiteres Publikum erreichte: von den Mitgliedern der Honterusgemeinde bis zu Geschwister im Glauben aus den Burzenländer Gemeinden und darüber hinaus, einschließlich Gäste aus dem Ausland, die diesem traditionellen Fest einen festen Platz in ihrer Urlaubsplanung reserviert haben. mehr...
Dichter, Maler, Pazifist und Philosoph: Workshop Gusto Gräser (1879-1958) in Kronstadt, seiner Geburtsstadt, gewidmet
Eine Persönlichkeit, der in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist der in Kronstadt geborene Gusto Gräser, ein europaweit bekannter Pazifist und Philosoph, der während seiner Lebensjahre Kontakte zu Persönlichkeiten wie Nobelpreisträgern, Schriftstellern und Politikern hatte. Es wurde geschätzt, sorgte aber auch für kontroverse Meinungen. Am letzten Wochenende des Juli fand in seiner Geburtsstadt in der Aula des Johannes-Honterus-Kollegs ein Workshop statt, der diesem Kronstädter Dichter, bildenden Künstler, Pazifist und Naturphilosophen gewidmet war. mehr...
Kronstädter Oktoberfest eröffnet
Kronstadt – Das größte Oktoberfest Rumäniens findet vom 29. August bis 15. September, erstmals 18 Tage lang, in Kronstadt statt. Die 15. Auflage des Kronstädter Oktoberfestes auf dem Gelände neben dem ehemaligen Tractorul-Park hinter dem Hauptbahnhof sei nicht nur ein Bierfestival, sondern auch ein familienfreundliches Fest, wobei bayerische Traditionen das lokale (sächsische, rumänische, ungarische) Burzenländer Brauchtum bereichern, schreibt die ADZ. mehr...
Europäisches Treffen aller Neustädter – ein Erfolg
Die AG „Neustadt in Europa“ umfasst insgesamt 37 Ortschaften mit dem Namen „Neustadt“ in ganz Europa, von Polen bis Österreich und von Holland bis Rumänien. Diese Ortschaften treffen sich seit 1975 jährlich in einer Arbeitsgemeinschaft, um soziale, kulturelle und touristische Ziele zu setzen. Neustadt im Burzenland (rumänisch Cristian) hatte bereits 2023 zum Treffen ins Burzenland eingeladen, 16 Ortschaften meldeten sich, um daran teilzunehmen. mehr...
„Projektkapelle Martin Thies“ beim Großen Sachsentreffen 2024
Wann ist ein Projekt abgeschlossen? Der Beginn ist klar auszumachen. Es war der Samstagnachmittag des 6. Burzenländer Musikantentreffens 2023 in Friedrichroda. Eine Idee, die schon lange in mir gärte, erreichte begeisterungsfähige Musikfreunde. Durch Zufall war ich nämlich 2014 in Zeiden auf alte Musikblätter gestoßen, eines davon in Martin Thies‘ (1881-1940) Originalhandschrift. Jetzt war in dem Vorhaben des Großen Sachsentreffens 2024 der Zeitpunkt gekommen, die Musik des heimischen Komponisten und zeitweiligen Dirigenten der Zeidner Blaskapelle wieder an die siebenbürgische Öffentlichkeit zu bringen. Klaus Knorr, langjähriger „Motor“ der „Vereinigten Burzenländer Blaskapelle“, gesellte sich als idealer Unterstützer dazu und so entfachte sich ein Funke: Wir bilden eine Blaskapelle, die im Sommer 2024 hundertjährige Blasmusik von Martin Thies an ihrem Herkunftsort neu spielt.
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