Ergebnisse zum Suchbegriff „Franz Text“

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6. März 2025

Kulturspiegel

Neue Marsch-Polka für Blaskapellen: „Wir sind die Sachsen aus Siebenbürgen“ von Hans Gunesch

Als Leiter des Siebenbürgischen Männerchors der Kreisgruppe Heidenheim möchte ich mein Augenmerk heute nicht so sehr auf unseren Chor lenken, sondern auf einen Landsmann, der bei uns den zweiten Bass singt: Hans Gunesch. In Kleinscheuern bei Hermannstadt geboren und mittlerweile 74 Jahre alt, hat er neben seiner guten Stimme auch ein literarisches Händchen. Einige seiner Texte haben wir schon in unser Repertoire aufgenommen und mit Erfolg auch gesungen. Seine neueste Kreation möchte er gern allen zur Verfügung stellen. mehr...

15. Februar 2025

Kulturspiegel

Deportationsgedenken in Nürnberg: Vorträge, Lesungen, Film und Zeitzeugengespräch im Haus der Heimat

Unter dem Titel „Vor 80 Jahren: Deportation in die Sowjetunion“ trafen sich auf Einladung der HOG Bistritz-Nösen am Samstag, dem 25. Januar, von 10 bis 20 Uhr knapp 80 interessierte Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Haus der Heimat in Nürnberg zu einem Gedenksymposium mit mehreren Vorträgen, Lesungen, einer Filmvorführung und einem Zeitzeugengespräch. Informieren, Erinnern als Mahnung und Verpflichtung sowie Gedenken prägten den Tag. „Das war eine informative, ergreifende, eine gelungene, sowie auch recht fesselnde Veranstaltung. Am Ende war mir gar nicht bewusst, dass wir tatsächlich einige Stunden miteinander verbracht haben“, zog spontan eine Teilnehmerin nach zehn Stunden am Abend Bilanz. mehr...

26. Januar 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Et såß e klie wäld Vijjeltchen

„Et såß e klie wäld Vijjeltchen“ ist eines der ältesten siebenbürgisch-sächsischen Volkslieder, das in ganz Siebenbürgen verbreitet war und auch heute noch im aktiven Liedschatz lebt.
Friedrich Wilhelm Schuster (1824-1914) veröffentlichte Text und Melodie erstmals 1865 in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder, Sprichwörter, Räthsel, Zauberformeln und Kinderdichtungen“ aus mündlichen Mühlbacher und Petersdorfer Überlieferungen sowie eine zweistrophige Fassung aus Weißkirch bei Bistritz. Gottlieb Brandsch (1872-1959) fügte ihnen noch zwei weitere Fassungen aus dem Nösnerland (Schönbirk, Petersdorf) bei und veröffentlichte alle in seiner Ausgabe der mundartlichen Volkslieder von 1931. mehr...

30. November 2024

Kulturspiegel

Sprache in ihrer schönsten Form: Ein Abend mit Georg Aescht und Alexandru Bulucz

Wintereinbruch in München – und hereingeschneit kamen zwei ausgewiesene Kenner der rumänischen und rumäniendeutschen Literatur, die sich am 21. November bei der Podiumsdiskussion „Die Sprache zwischen Übersetzung und Überwindung“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) erstaunlich offen über ihre Arbeit und ihr Leben äußerten. Georg Aescht aus Bonn und Alexandru Bulucz aus Berlin gewährten im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin und Germanistin Dr. Enikő Dácz, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stellvertreterin des Direktors am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), Einblicke in ihre Übersetzerwerkstatt und boten dem Publikum in ausgewählten Textbeispielen Sprache in ihrer schönsten Form. mehr...

15. November 2024

Kulturspiegel

Literaturzeitschrift "Helikon": Hommage an Franz Hodjak zum Achtzigsten

Die Nummer 18 der in Klausenburg erscheinenden ungarischsprachigen Literaturzeitschrift "Helikon" vom 25. September würdigt auf breitem Raum den Dichter, Prosaschriftsteller und vielfach preisgekrönten Franz Hodjak anlässlich seines 80. Geburtstages. Von Astrid Hodjak, der Tochter des Schriftstellers, stammen mehrere Illustrationen in der Zeitschrift. mehr...

4. November 2024

Kulturspiegel

Heimat, was das auch sein mag: Sabin Tambrea schreibt Familiengeschichte als Roman

Manchmal sind Lesende schon längst, bevor sie überhaupt eine einzige Zeile inhaltlich erfasst haben, mittendrin in der Handlung. Bei dem von Sabin Tambrea kreierten Druckwerk „Vaterländer“ ist das wahrscheinlich genauso. Bereits auf dem Deckblatt erkennen Draufblickende recht schnell ein innig verliebtes Paar. Gefühlte fünfeinhalb Sekunden weiter ist dieses Duo passgenau noch einmal abgebildet. Nur sorgt jetzt der deutlich erkennbare morbide Charme einer recht bekannten rumänischen Universitätsstadt mit ihren Fassaden eindeutig für klarere Konturen … mehr...

17. August 2024

Kulturspiegel

Dritter musikalisch-literarischer Salon in Hermannstadt: Franz Liszt und Carl Filtsch

Der dritte musikalisch-literarische Salon in Hermannstadt, der im Rahmen des 28. Klavierwettbewerbes „Carl Filtsch“ am 11. Juli stattfand, war diesmal der Begegnung der beiden genialen Musiker Franz Liszt (1811-1886) und Carl Filtsch (1830-1845) gewidmet. Die Ankündigung dieser vielversprechenden Veranstaltung in den sozialen Medien beflügelte unsere weite Anreise aus Deutschland nach Hermannstadt und sollte wieder ein Auftakt in unseren Sommerurlaub in Siebenbürgen werden. mehr...

9. Juli 2024

Kulturspiegel

Auftritt der Siebenbürgischen Kantorei beim Heimattag in Dinkelsbühl

„Gemeinsam beginnen, gemeinsam enden und dazwischen bitte die richtigen Töne und den richtigen Rhythmus singen.“ So forderte uns unsere Chorleiterin Andrea Kulin sinngemäß zum konzentrierten Arbeiten an unseren Chorwerken auf. Was sie wollte, war richtig, was wir sangen, nicht immer. Viel Arbeit also für Dirigentin und Chor, wollten wir doch ein hochwertiges Programm auf die Beine stellen. mehr...

5. Juli 2024

Kulturspiegel

„Carl Filtsch und Franz Liszt – zwei Wunderkinder“/Dritter Musikalisch-literarischer Salon

Innerhalb des 28. Klavier und Kompositionswettbewerbes (9.-13. Juli) findet der dritte Musikalisch-literarische Salon am 11. Juli um 18.00 Uhr im Spiegelsaal des Deutschen Forums in Hermannstadt statt. mehr...

5. April 2024

Kulturspiegel

H E I M A T – ohne Grenzen, grenzenlos? Gedanken zum Heimatbegriff in wirren Zeiten

Es ist eines der schillerndsten, gefühlsbetontesten, zuweilen auch überhöhten deutschen Wörter: HEIMAT. Etymologisch leitet es sich von „Heim“ und „liegen/Lager“ ab, ist also der „Ort, wo man sich niederlässt“. Es ist ein ziemlich genau umgrenzter Landstrich, welcher nicht allein Vertrautheit, Geborgenheit und Überschaubarkeit bietet, sondern auch Gefühle der Nähe, Gemeinschaft und Annahme vermittelt. mehr...