Ergebnisse zum Suchbegriff „Franz Text“

Artikel

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19. Juni 2023

Kulturspiegel

Siebenbürgische Geschichte, tagesaktuell: „Was geschah am …?“/Historische Jahrestage der Siebenbürger Sachsen auf Siebenbuerger.de

Ein neues Angebot auf der Webseite des Verbandes bringt Interessierten Geschichte in kleinen, feinen Happen näher: Direkt auf der Startseite zu finden („Was geschah am …?“) oder in der Rubrik „Land und Leute“ erinnern die „Jahrestage“ jeweils an bedeutende historische Ereignisse oder Persönlichkeiten der Siebenbürger Sachsen. mehr...

16. Mai 2023

Kulturspiegel

Neues aus dem Siebenbürgen-Institut: „Transsilvania“ wurde 1846 in Mühlbach gesungen

Die Freude war groß, als das Siebenbürgen-Institut nach dem Umbau von Schloss Horneck einen zusätzlichen Raum und zwei neue Rollanlagen bekam, eine für die Bibliothek und eine für das Archiv. Endlich wieder Platz! ­Inzwischen wurden jedoch einige Nachlässe und Bücherspenden abgegeben, die nun in Kartons verpackt die Archiv-Regale füllen und geduldig auf ihre Bearbeitung warten. Und der Aufruf der Institutsleitung an die Leser dieser Zeitung, mit dazu beizutragen, dass das gesamte Schrifttum Siebenbürgens in der Siebenbürgischen Bibliothek zusammenkommt, blieb auch nicht ohne Folgen. Unzählige Pakete voller Bücher und Dokumente trafen ein. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die dem Aufruf gefolgt sind!
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13. Mai 2023

Interviews und Porträts

„Der Raum hat mich geprägt“: Interview mit Franz Hodjak in Usingen

1944 in Hermannstadt geboren, hat Franz Hodjak eine kosmopolitische Abstammung: Sein Großvater väterlicherseits war Slowake aus Preßburg (Bratislava), die Großmutter Banater Schwäbin. Der Vater ist in der Provinz Wojwodina im heutigen Serbien geboren. Die Mutter hingegen war Siebenbürger Sächsin, ihre Eltern stammten aus Siebenbürgen und aus Wien. So kommt es, dass Franz Hodjak katholisch getauft wurde. Sein Debütband „Brachland“ erschien 1970 im Dacia Verlag, wo er 20 Jahre als Lektor arbeitete. Im Ostberliner Aufbau Verlag erschien Ende der 1980er Jahre bereits der Gedichtband „Sehnsucht nach Feigenschnaps“ mit einem Nachwort von Wulf Kirsten. 1992 reiste er nach Deutschland aus, wo er seitdem in der Frankfurter Gegend lebt. Der Lyrikband „Siebenbürgische Sprechübung“ war 1990 sein erster im Suhrkamp Verlag, wo er über ein Jahrzehnt mehrere Romane, Geschichten und Lyrik herausbrachte. Im Juni soll bei Danube Books „Im Ballsaal des Universums“ erscheinen und im Pop Verlag erscheint „Dann folgte eine Odyssee“, zwei Lyrikbände. Franz Hodjak wurde vielfach geehrt, u. a. mit mehreren Stadtschreiber-Stipendien, dem Nikolaus-Lenau-Preis, dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg Bachmann Preis und dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis. Das folgende Gespräch führte Edith Ottschofski. mehr...

24. April 2023

Kulturspiegel

Stadt Darmstadt ehrte Christiane Klein

Die in Schäßburg geborene Dr. Christiane Klein wurde am 29. November 2022 für ihre kulturellen und künstlerischen Leistungen mit der Silbernen Verdienstplakette der Wissenschaftsstadt Darmstadt gewürdigt. mehr...

17. März 2023

Kulturspiegel

Ihre Windrose hat Wurzeln im Südosten: Ilse Hehns neues Buch "Diese Tage ohne Datum"

Bestrechung des Buches Ilse Hehn: „Diese Tage ohne Datum“. Prosa. Mit 45 bildnerischen Arbeiten der Autorin. Pop Verlag, Ludwigsburg, 2022, 320 Seiten, 23 Euro, ISBN 978-3-86356-454-0 mehr...

18. Januar 2023

Kulturspiegel

Helle Nächte in den Karpaten

2022 war das Jahr des Franz Hodjak, eigentlich. Die inzwischen 78 Jahre alte rumäniendeutsche Dichterlegende, die in Hermannstadt aufwuchs und nach einem Philologiestudium im Klausenburger Dacia Verlag als Lektor arbeitete, legte über das Jahr verteilt sage und schreibe vier neue Gedichtbände vor. Allein, es nahm kaum jemand Notiz davon. Die weitgehend ausbleibende Rezeption hat unter anderem mit Hodjaks Publikationsgeschichte in Deutschland zu tun. mehr...

30. Dezember 2022

Kulturspiegel

Anthologie: junge rumäniendeutsche Lyrik zwischen 1975 und 1980

Unter der Schädeldecke bewegen sich die „antillen“, schrieb einst Richard Wagner. In Hermannstadt steht auch jetzt der „Ayers Rock der heutigen deutschen Literatur Rumäniens“, Joachim Wittstock, schmunzelt Walter Fromm in alter Freundschaft. Bis in die Karibik und nach Australien greifen Autoren dieser Literatur aus, um sie und sich und einander zu „verorten“. So nennt man das heutzutage, wenn man nicht mehr weiß, wo man selbst, schon gar nicht, wo einem der Kopf steht oder gestanden hat. Drum ist es mehr denn berechtigt, diese Anthologie zumindest im Untertitel und in Klammer „historisch“ zu nennen, ja die Benennung darf mit Fug und Recht nicht allein als Datierung, sondern auch als Qualifizierung begriffen werden. Fürwahr historisches Gewicht gewinnt sie zumal jetzt, da alles, was drinsteht, der Geschichte angehört. mehr...

24. September 2022

Kulturspiegel

Ilse Maria Reich und Christoph Reich begeistern bei ihrem Konzert mit Lesung in München

Es war ein ganz besonderer Abend, den die über 60 Besucher am Samstag, dem 9. Juli 2022, im Adalbert Stifter Saal des Sudetendeutschen Hauses erlebten – musikalisch, wie auch menschlich. Die international renommierte Kirchen- und Konzertorganistin Ilse Maria Reich spielte Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Antonin Dvorák sowie Léon Boellmann und las aus ihren Erinnerungen „Von Orgel zu Orgel“. mehr...

20. Januar 2022

Kulturspiegel

Um poetischen Höhenflügen nicht zu erliegen: Johann Lippet in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXVI)

Johann Lippet wurde 1951 in Österreich geboren, wo sich seine Eltern, die es hier her verschlagen hatte, kennenlernten. 1956 kehrte die Familie nach Rumänien zurück, in das Heimatdorf des Vaters im Banat. 1970 Abitur, anschließend Studium der Germanistik und Rumänistik an der Universität Temeswar, wo er zu den Mitbegründern der Autorengruppe „Aktionsgruppe Banat“ gehörte, die 1975 vom rumänischen Geheimdienst Securitate zerschlagen wurde. 1974-1978 Deutschlehrer in Temeswar, 1978 bis zu seiner Emigration 1987 in die Bundesrepublik Deutschland Dramaturg am Deutschen Staatstheater Temeswar. In Deutschland für kurze Zeit als Dramaturg am Nationaltheater Mannheim tätig, anschließend in der Stadtbücherei Heidelberg und der Akademie für Ältere, Heidelberg, ab 1998 freischaffender Schriftsteller, lebt in Sandhausen bei Heidelberg. mehr...

12. Januar 2022

Aus den Kreisgruppen

Adventliche Chormusik in Drabenderhöhe - diesmal anders

Die Besucher der Andacht am vierten Adventsonntag, die der Einladung des Honterus-Chors und der evangelischen Kirchengemeinde gefolgt waren, empfing ein Bild des Chores auf einer großen Leinwand im Altarraum in der evangelischen Kirche in Drabenderhöhe. mehr...