Ergebnisse zum Suchbegriff „Galt“
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Themenreiche Tagung des Bundesfrauenreferates in Bad Kissingen
Zur Tagung „Verlust – Erinnerung – Identität - Glaube“, die vom 10. bis 12. September in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen stattfand, hatte das Bundesfrauenreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Zusammenarbeit mit dem „Heiligenhof“ geladen. Ein besonderer Dank für die finanzielle Förderung geht an das Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat (BMI) sowie an das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen in Bayern. Den Verlust der Heimat durch Flucht, Vertreibung, Aussiedlung, Arbeitsmigration etc. verarbeiten Menschen unterschiedlich. Diese Verarbeitung ist von Faktoren abhängig, die es zu beleuchten und erörtern galt. Können Identitäten gewechselt werden? Was gelten mitgebrachte Werte, Traditionen, Bräuche, Gemeinschaftsleben? Oder soll man sich ganz an die neuen Verhältnisse anpassen und mit dem Alten brechen? Die Lebenserfahrungen und -entwürfe sind in jedem Fall unterschiedlich. mehr...
Das Alzner Kirchenburgprojekt. Ein Anfang
Seit bald drei Jahrzehnten trägt die Zusammenarbeit zwischen der Heimatortsgemeinschaft Alzen und der Heimatgemeinde im Harbachtal beachtenswerte Früchte. Dabei geht es vor allem um den Erhalt der ehrwürdigen Kirchenburg, so die Restaurierung der Wehrmauern, die Neueindeckung des Kirchenschiffes und des Kirchturms. Hinzu kommen wichtige Arbeiten auf dem Friedhof in unmittelbarer Nähe zur Burg. mehr...
„Neuanfänge – Heimatvertriebene in Bayern“: Sonderausstellung im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg
Das Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) in Regensburg beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“. In seinem Museum hat es vor allem die Seite der Integration in den Vordergrund gestellt. Schließlich galt es in den Jahren nach Kriegsende, Hunderttausende von deutschstämmigen vor allem aus Polen und der Tschechoslowakei Vertriebenen in das noch stark agrarisch geprägte Bayern einzubinden. Gerade die ländlichen Regionen, in die wegen der Wohnungsnot der zerstörten Städte zuerst der Zustrom erfolgte, leisteten dabei Pionierarbeit. mehr...
Andreas Hartigs letzter Gottesdienst in Zeiden
Selbst der Bischof der Evangelischen Kirche A.B in Rumänien, Reinhart Guib, ließ es sich, gemeinsam mit seiner Gattin, nicht nehmen, sich persönlich vom Zeidner Pfarrer Andreas Hartig zu verabschieden. Am Spätnachmittag des letzten Augustsonntags nach dem Besuch des traditionellen Bartholomäusfestes in Kronstadt – auf dem Weg Richtung Hermannstadt – schaute das Kirchenoberhaupt in der Stadt unter dem Zeidner Berg vorbei, um Andreas Hartig alles Gute auf seinem Lebensweg und einen guten Start in der neuen Pfarrei in Linz in Oberösterreich zu wünschen. mehr...
Mitgliederversammlung in Rimsting
Die diesjährige Mitgliederversammlung des Hilfsvereins der Siebenbürger Sachsen „Stephan Ludwig Roth“ e.V. konnte trotz Corona-Pandemie am 14. August abgehalten werden. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Rechenschaftsberichte des geschäftsführenden Vorstands und der Rechnungsprüfer. mehr...
Guter Wegbegleiter: Schäßburger Stadtführer überzeugt durch lebendig dargestellte Geschichte
Unter dem Titel „Schäßburg (Sighișoara). Eine Erkundung der ,Perle Siebenbürgens‘“ erschien vor kurzem im Allgäuer Kunstverlag Josef Fink GmbH ein Stadtführer über Schäßburg von Jürgen Henkel und Martin Eichler (Kunstfotograf). Das Büchlein folgte als zweites in der Reihe dem 2019 erschienenen Stadtführer über Hermannstadt. mehr...
Die musikalische Dampfwalze vom Balkan: „Fanfare Ciocărlia“ bringt neue CD heraus
Der Anlass ist ganz bestimmt bewundernswert! Die Band aus Rumänien feiert hoffentlich recht lautstark! Das Jubiläums-Album „It wasn‘t hard to love you“ liefert pünktlich zu dieser Silberhochzeit das ultimative Kulturprogramm für den tönenden Heißhunger der Fans! Fanfare Ciocărlia ist längst weltweit bekannt. Ob dieser Erfolg vor einem Vierteljahrhundert so beabsichtigt war, ist eher unwahrscheinlich. mehr...
Russlanddeportation in der bildenden Kunst: Ausstellung am 27. August in Dinkelsbühl eröffnet
Im vergangenen Jahr fand sich das Publikum in Dinkelsbühl zur Eröffnung von „Skoro damoi!“, der kulturhistorischen Ausstellung zur Russlanddeportation, ein. In diesem Jahr ging es darum, wie die Verschleppung der Siebenbürger Sachsen in die Sowjetunion in der bildenden Kunst aufgenommen wurde. Noch bis zum 26. September ist die Ausstellung „‚Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten.‘ Kunst und Deportation“ im Haus der Geschichte Dinkelsbühl zu sehen. mehr...
Ein junges Leben ging viel zu früh zu Ende: Nachruf auf Stephanie Kepp
In tiefer Trauer nimmt die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft Abschied von Stephanie Kepp, die am 17. August 2021 in Hermannstadt im Alter von nur 33 Jahren von ihrem langen Leiden erlöst wurde. Geboren wurde Stephanie Kepp am 30. Dezember 1987 in Reps, 1990 siedelte sie mit ihren Eltern nach Deutschland aus. Schon seit Kindesbeinen an war sie im Verband der Siebenbürger Sachsen aktiv, das sollte sich über die gesamte Jugendzeit bis zu ihrem viel zu frühen Tod nicht ändern. Mehrere Wegbegleiter erinnern an Stephanie Kepp in diesem Nachruf. mehr...
Viertes Zeidner Arbeitscamp: Raus aus der Lethargie
Natürlich wurde im Vorfeld viel diskutiert, abgewogen und überlegt, ob in diesem Sommer ein weiteres Arbeitscamp in Zeiden stattfinden kann. Im vorigen Jahr musste es aufgrund der weltweiten Pandemie abgesagt werden. Und auch dieses Jahr verfolgte der Veranstalter, Altnachbarvater Udo Buhn, mit Bange, ob so ein „Arbeitstreffen“ zustande kommt. Zumal die Anmeldungen sehr sparsam eingingen. Selbst kurz vor Beginn, am Morgen des 16. August, war der Veranstalter unsicher, wie viele Menschen diesmal zwei Tage ihres Jahres für ehrenamtliche Arbeiten opfern werden. mehr...









