Ergebnisse zum Suchbegriff „Geographischer“
Artikel
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Dem Schriftsteller und Journalisten Franz Heinz zum 95. Geburtstag
Als Franz Heinz mit seiner Familie 1976 von Bukarest an den Niederrhein kam, stand er in der Mitte seines Lebens. Er war im siebenundvierzigsten Lebensjahr, einer der bekanntesten Redakteure der Bukarester Tageszeitung Neuer Weg und namhafter Prosaschriftsteller und Essayist im rumäniendeutschen Literaturbetrieb. mehr...
Vortrag Rudolf Girst in Geretsried: Die Kirche aus dem Dorf geholt
Am 17. April waren über 50 Zuschauer der Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen voller Hoffnung, in einer Präsentation von Rudolf Girst auch ihre Kirche aus der alten Heimat wiederzusehen, erwartungsvoll in die Vereinsstätte Isarau in Geretsried geeilt. Niemand wurde enttäuscht. mehr...
Die Serenissima Siebenbürgens: Aufwühlendes Hermannstadt-Buch von Dagmar Dusil
Ob die Siebenbürger Sachsen ein Volk der Denker sind, sei dahingestellt, aber ein Volk der „Dichter“ sind sie ganz sicher. Jedenfalls wird meine Vermutung von diesem Buch mit Erinnerungen an die Heimatstadt eindrücklich belegt, wobei die Sachsen von ihren wenigen rumänischen Landsleuten kongenial sekundiert werden. Nicht weniger als vierzehn Lehrer verschiedener Couleur haben das Ökotop ihrer Kindheit und Jugend lebendig auferstehen lassen. Es folgen neun Schriftsteller und Publizisten – allesamt nüchtern-sachliche oder poetische Kommunikationsprofis und Meister des geschriebenen Wortes. Immerhin noch sechs Ingenieure und Naturwissenschaftler füllen das Periodensystem der Hermannstädter Straßen und Plätze akribisch und punktgenau auf. Zahlenmäßig abgeschlagen, aber nicht weniger verzaubert von ihrem Thema rangieren die Ärzte, Juristen, Betriebswirte, Maler und Musiker. Als Quereinsteiger in das mühevolle Geschäft des Sprachdiskurses bieten sie erstaunliche neue Perspektiven und überraschend frische Ansichten. mehr...
Getragen von tiefer Menschlichkeit: Siebente Konsultation der Heimatkirche mit den siebenbürgischen Einrichtungen
Die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft in Europa ist nach der Wende von 1989 und dem EU-Beitritt Rumäniens im Jahr 2007 trotz geographischer Zerstreuung stetig zusammengewachsen. Die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR) hat in den letzten Jahren mehrere Initiativen gestartet, um die Gemeinschaft, die das Kulturerbe trägt, zu stärken. 2011 wurden die Konsultationen mit anderen siebenbürgischen Einrichtungen eingeführt. Nach drei Gesprächsrunden in der Geschäftsstelle des Verbandes in München (2011, 2013 und 2018), einer in Drabenderhöhe (2012) und zwei im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen (2014, 2015) fand die siebente Beratung am 24. März erstmals als Zoom-Konferenz statt. mehr...
Geographischer Mittelpunkt Rumäniens sollte in Schönberg bleiben
Wieviel Ärger verspürt jeder von uns, wenn ihm etwas zu Unrecht weggenommen wird. Bereits ein Säugling verteidigt mit allen seinen bescheidenen Mitteln die Wegnahme seines Schnullers. Sein Weinen hört erst dann auf, wenn die Ersatzbrust der Mutter, die er bereits im Unterbewusstsein als seinen einmaligen Besitz eingestuft hat, wieder in seinen Mund gelegt wird. Auf einer höheren Ebene des Gesellschaftslebens wird die Wegnahme von Eigentum, egal ob es sich um materiellen oder geistigen Besitz handelt, weitgehend als Unrecht erkannt und es kann dagegen gerichtlich vorgegangen werden. Schwieriger ist der Begriff des Kollektiveigentums und des Gewohnheitseigentums einzustufen. Ein Gefühl dieses Unrechts wird wohl jeden Schönberger heimgesucht haben, als in dem Artikel der Zeitung Salut Făgăraș vom 4. Januar 2021 online zu erfahren war, dass der Mittelpunkt Rumäniens von Schönberg nach Fogarasch verlegt wurde.
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Einladung zum 24. Seminar der Genealogen
Vom 27. bis 29. März 2020 findet das 24. Seminar des Projektes „Genealogie der Siebenbürger Sachsen“ im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. Das Thema heißt „Militär- und Kriegsdienstjahre der Siebenbürger Sachsen“. Dazu wurde Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch eingeladen, der einen Vortrag „Zur Militärgeschichte Siebenbürgens unter österreichischer und österreichisch-ungarischer Herrschaft“ halten wird. mehr...
Leserecho: Weichenstellungen rechtzeitig angehen
Zum Beitrag „Übernahme der Kreisgruppe Erding“ in Folge 5 vom 25. März 2019, Seite 12 mehr...
Bernd Fabritius: "Wir wollen weiter hier in Hermannstadt zu Hause sein"
„Hermannstadt ist heute das Schaufenster, um der ganzen Welt zu zeigen, dass wir Siebenbürger Sachsen eine grenzüberschreitende Gemeinschaft mit gefestigter Identität, mit wunderbarer Kultur und schönen Bräuchen sind.“ Dies erklärte Dr. Bernd Fabritius, MdB, Präsident der weltweiten Föderation der Siebenbürger Sachsen und Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, bei der Festveranstaltung des Sachsentreffens am 5. August 2017 im Thalia-Saal in Hermannstadt. Die Ansprache wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Im WortWechsel: "Geht Politik ohne Geschichte?"
„Geht Politik ohne Geschichte?“ – Diese Frage stellte sich der Nürnberger Kulturbeirat zugewanderter Deutscher und lud am 13. November ein zu einem WortWechsel im historischen Hirsvogelsaal in Nürnberg mit Anneli Ute Gabanyi, Politikwissenschaftlerin aus Berlin, und Bernd Fabritius, Mitglied des Deutschen Bundestages, Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Jurist und CSU-Politiker aus München. mehr...
"Die Dreizehn Dörfer. 100 Jahre Rechts- und Kampfgemeinschaft gegen Adelswillkür"
Einen Vortrag zum Thema „Die Dreizehn Dörfer. 100 Jahre Rechts- und Kampfgemeinschaft gegen Adelswillkür“ hielt Hofrat Dipl.-Ing. Walter Schuller am 24. Mai 2015 beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Neben den freien sächsischen Städten und Gemeinden auf dem Königsboden gab es u.a. die sogenannten „Dreizehn Dörfer“ des Zwischenkokelgebietes auf Komitatsboden: Felldorf, Irmesch, Johannisdorf, Kleinalisch, Kleinlasseln, Maldorf, Maniersch, Marienburg, Nadesch, Reußdorf, Rode, Zendersch und Zuckmantel. Deren halbfreie Bewohner waren Willkür, Folter und Fronarbeit ausgesetzt und wehrten sich mit Prozessen und Rebellion. Erst nach einem hundertjährigen Kampf gelang es ihnen, das Joch des madjarischen Adels abzuwerfen und Freibauern zu werden. Walter Schullers Vortrag wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...









