Ergebnisse zum Suchbegriff „Glocke Kronstadt“

Artikel

Ergebnisse 1-10 von 39 [weiter]

30. Juni 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: „De Biëtklok“ von Ernst Thullner

Im Gedicht „De Biëtklok“ (Die Betglocke) beschreibt Pfarrer Ernst Thullner (1862-1918, Näheres zum Autor finden Sie in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 11 vom 8. Juli 2024, S. 10) die wiederkehrende Aufforderung der Betglocke (Abendglocke), die auch in verschiedenen Lebensphasen jeden dazu aufruft, nach Hause zu kommen. Alle Kinder wussten, wenn 19.00 Uhr die Glocken läuten, dann muss man wieder heim. „Wonn de Nuëchtklok leogt, dro kutt ir hiemen!“ Am Ende des Gedichts wird die Sehnsucht nach dem seligen Frieden angesprochen, wenn am Lebensabend die Glocke schließlich ihren letzten Ruf zum ewigen Heimgang ertönen lässt. mehr...

14. Januar 2025

Kulturspiegel

Ein Musiker, der das Gesicht Kronstadts verändert hat

Die Laudatio auf Dr. Steffen Schlandt, der am 6. Dezember 2024 in Kronstadt mit dem Apollonia Hirscher-Preis ausgezeichnet wurde (diese Zeitung berichtete), hielt Ursula Philippi. Die Rede wir im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...

5. Juli 2024

Kulturspiegel

Schatzkammer in Gundelsheim eröffnet

Am 21. Juni 2024 wurde die Schatzkammer des Siebenbürgischen Museums in Gundelsheim am Neckar der Öffentlichkeit als neue Dauerausstellung übergeben. In der ehemaligen Kapelle des Heimathauses Siebenbürgen auf Schloss Horneck werden als Standessymbole neben ungarischem Magnatenschmuck Prunkobjekte des sächsischen Patriziats in Kleidung, Habitat und Stiftertradition ausgestellt. Darunter bedeutende Zeugnisse der hochspezialisierten Goldschmiedekunst aus ihrer Blütezeit vom 14. bis 16. Jahrhundert. Die ausgestellten Pretiosen repräsentieren ein unverwechselbares und zeitenüberdauerndes Kulturerbe zwischen Ost und West. mehr...

2. September 2022

Aus den Kreisgruppen

Kreisverband Nürnberg: Rumänienrundreise mit Siebenbürgischem Kultursommer 2022

Am 23. Juli trafen wir uns in Nürnberg zur Rundreise ins Banat, nach Siebenbürgen und Crisana, vier Freunde der Siebenbürger Sachsen, der große Anteil gebürtige Siebenbürger Sachsen aus Nordsiebenbürgen und ein Teil gebürtige Siebenbürger Sachsen aus Südsiebenbürgen. Annemarie Wagner hatte die Reise bestens organisiert. mehr...

31. Dezember 2021

Kulturspiegel

Seiden und Leschkirch. Apropos Brukenthal: eine siebenbürgisch-sächsische Familie im Strom der Zeitgeschichte

Eigentlich hört man von überall, dass uns die Corona-Pandemie zum Stubenhocker gemacht hat. Auch ich laufe hin und her, wie die Raubkatzen im Eberswalder Zoo, pendele unentschlossen vor meinem Bücherregal herum. Mit schlechtem Gewissen, denn da liegen und stehen noch viele Bücher, die ich noch bzw. wieder lesen wollte. Zeit wäre coronabedingt eigentlich genug da, hängt mir aber gleichzeitig, als 82-Jährigem wie ein Damoklesschwert über meinem Nacken und wird zusehends, sowohl chronologisch als auch gefühlt, immer knapper. Ich greife gelangweilt eher intuitiv ins Regal und hole zufällig ein Buch heraus: „Wortreiche Landschaft – deutsche Literatur in Rumänien“. mehr...

7. November 2021

Kulturspiegel

Ihr Klang schüttelte Erinnerungen in den Raum: Gerhild Wächter in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXII)

Gerhild Wächter, geboren 1961 in Kronstadt. 1981 Meisterprüfung als Fotografin in Bukarest, seitdem fotografische Dokumentationen, z.B. Künstlerportraits, Architekturfotos, Installationen sowie freie Mitarbeit bei verschiedenen Zeitungen und Verlagen. 2000 Dipl.-Sozialtherapeutin am Fritz Perls Institut, Entwicklung der „Fototherapeutischen Intervention“. mehr...

2. August 2021

Kulturspiegel

Lesenswerter Band zur Geschichte der Hohen Rinne in den Jahren 1919-1930

Der Autor, Dr. mult. Mircea Dragoteanu, passionierter und vielfach international ausgezeichneter Filatelist, präsentiert dem interessierten Leser nun den zweiten Band seiner überaus detaillierten, objektiven und allumfassenden Geschichte des von der Sektion Hermannstadt des Siebenbürgischen Karpatenverein (SKV) in den Jahren 1894-1904 errichteten Kurortes „Kurhaus auf der Hohen Rinne“. Angedacht sind fünf Bände. Es ist das große Verdienst des Autors, die Geschichte dieser siebenbürgisch-sächsischen Stiftung frei von der leider noch oft anzutreffenden nationalistischen Betrachtungsweise der Vergangenheit darzulegen. mehr...

3. November 2020

Kulturspiegel

Hans Bergel: Der Major und die Mitternachtsglocke/Reihe „Lebendige Worte“ (II)

Nicholas Catanoy (*1925), rumänisch-französisch-deutscher Schriftsteller mit Wohnsitz in Frankreich und Deutschland, notierte in seinem Aphorismenband „Die Krücke des Sisyphos“, 2007: „Hans Bergel (*1925) – während des Kommunismus eingekerkert, gefoltert – ist die glänzendste Erscheinung seiner Generation. Keiner seiner im Westen lebenden Landsleute leistete mehr für die Literatur wie dieser würdige Sohn Kronstadts. Was er schuf, ist der beharrlichen Arbeit einer ganzen Institution gleichzusetzen.“ Der Buchautor und Literaturhistoriker Horst Samson (*1954) nannte Bergels Erzählkunst „dokumentiertes Erzählen“ von „geerdeter Genauigkeit“ und erkannte darin Bergels „unverwechselbaren Schreibstil“ (2015). Das ereignisreiche Leben Bergels fand seinen Niederschlag im vielfältigen literarischem Werk: Novelle, Roman, Gedicht inkl. Kinderreime, Kurzerzählung, kulturhistorischer und -psychologischer Essay, wissenschaftliche Studie markieren dies umfangreichste literarische Werk der siebenbürgischen Literatur, das sowohl in Deutschland als auch in Bergels Geburtsland Rumänien mit hohen Ehrungen ausgezeichnet wurde. – Der im Folgenden abgeduckte Text „Der Major und die Mitternachtsglocke“ ist dem Band „Die Wildgans. Geschichten aus Siebenbürgen“ von Hans Bergel (München, 2011) entnommen. mehr...

7. Februar 2020

HOG-Nachrichten

Zum Abschied von Pfarrer i.R Günter Herberth

Tief betroffen und mit traurigen Herzen haben die Heimatortsgemeinschaft Nußbach, und langjährigen Freunde der Familie die schmerzliche Nachricht vom Tode unseres einstigen Pfarrers Günter Herberth zur Kenntnis genommen. Er starb am 18. Dezember 2019 in Nürnberg. Unsere Gedanken sowie tiefes Mitgefühl und Anteilnahme waren in der Weihnachtszeit bei seiner Familie. Die Beerdigung fand am 27. Dezember auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg statt. Bei der Abschiedsfeier in der Johanniskirche würdigte ich in einer Trauerrede seine verdienstvolle Tätigkeit. mehr...

6. Juli 2018

Interviews und Porträts

Kleiner Mann, großes Original: Grabrede auf Gernot Nussbächer

Der bedeutende siebenbürgische Archivar, Historiker und Honterusforscher Gernot Nussbächer ist am 21. Juni 2018 in seiner Heimatstadt gestorben (siehe Nachruf in der SbZ Online). Begraben wurde er am 23. Juni auf dem Innerstädtischen Friedhof in Kronstadt. Worte am offenen Grab sprach der Historiker und Archivar Thomas Sindilariu im Namen des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde und des Archivs der evangelischen Honterusgemeinde in Kronstadt. Die Grabrede wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...