Ergebnisse zum Suchbegriff „Grenzen“
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Rosen für Hanjonkowa - Entschädigung für Russlanddeportierte: Ende einer Odyssee?
Vor 76 Jahren, vom 11. bis 16. Januar 1945, wurden 30.376 Siebenbürger Sachsen (46,4 Prozent Männer und 53,4 Frauen) zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt. Laut Stalins Deportierungsbefehl sollten deutsche Männer zwischen 17 und 45 Jahren und Frauen zwischen 18 und 30 Jahren ausgehoben werden. Knapp 12 Prozent aller deportierten Sachsen, 3076 Personen, haben die Deportationszeit nicht überlebt. Das Deportationsschicksal ereilte auch Maria Schuster (verheiratete Stürner). Sohn Johann Stürner (geboren in Schönberg, Kreis Hermannstadt) hält in seinem eindringlichen Bericht die Erinnerung fest an seine 2010 verstorbene, am Ulmer Stadtteilfriedhof Wiblingen bestattete Mutter. Ihn beschäftigen nicht nur die traumatischen Deportationsereignisse und deren Aufarbeitung, sondern überdies der quälend langsame Entschädigungsprozess. mehr...
Neurobiologin Monyer erhält Lautenschläger-Forschungspreis
Heidelberg – Der aus Siebenbürgen stammenden, international renommierten Neurowissenschaftlerin Hannah Monyer wurde der Lautenschläger-Forschungspreis 2020 zuerkannt. Die festliche Verleihung des mit einem Preisgeld von 250 000 Euro höchstdotierten Forschungspreises eines privaten Stifters in Deutschland findet coronabedingt erst am 7. Mai an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg statt. mehr...
Nachruf auf Hans Benning-Polder, Mitbegründer und ehemaliger Vorsitzender in Ludwigsburg
Am 15. November 2020 verstarb nach langjähriger Krankheit der Mitbegründer und ehemalige Vorsitzende der Kreisgruppe Ludwigsburg sowie langjährige Angehörige des Vorstandes der Landesgruppe Baden-Württemberg Hans Benning-Polder. Sie raffte mit ihm einen hochbetagten, um die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen verdienten Eckpfeiler unseres Verbandes dahin, der auf seine unaufdringliche, verlässliche Art gemeinsam mit seiner Familie für die Entstehung und das Geschick der Kreisgruppe Ludwigsburg sowie die Aufnahme und Eingliederung sehr vieler siebenbürgisch-sächsischer Landsleute in ihre neue Heimat entscheidend gewirkt hat, denen er zeitlebend verbunden geblieben ist. mehr...
"Licht in der Nacht": Adventsgottesdienst in Mediasch wurde weltweit im Internet gezeigt
„Licht in der Nacht, zeig uns den Weg aus der Dunkelheit“ – mit dem Kanon von Georg Völzgen leitete eine bunte Gruppe von Musikern – Kinder, Jugendliche und Junggebliebene im Alter von 7 bis 70 Jahren – den Gottesdienst zum vierten Advent, dem 20. Dezember, in der Mediascher Margarethenkirche ein und stimmte damit das beherrschende Thema für die nächsten 90 Minuten an: Freude! Ein besonderer Grund zur Freude war es, dass kurz vor diesem Sonntag die strengen Ausgangsbeschränkungen in Rumänien gelockert wurden und wieder ein Gottesdienst mit der Gemeinde in der Kirche gefeiert werden durfte. Der Gottesdienst wurde weltweit im Internet ausgestrahlt. mehr...
Verantwortungsbewusst im Dienst am Nächsten: Nachruf auf Ursula Scherg
Ursula Scherg starb am 17. November 2020 im gesegneten Alter von fast 91 Jahren in Regensburg, wo sie seit ihrer Aussiedlung im Jahr 1975 gelebt hat. Sie war Gründungsmitglied der Kreisgruppe Regensburg. Geboren wurde sie am 7. Januar 1930 in Kronstadt in einer gutbürgerlichen Familie als ältestes Kind von sechs Geschwistern. Der Vater besaß zusammen mit zwei Brüdern eine Lederfabrik in Kronstadt.
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Evangelischer Kalender 2021 in hoher Druckqualität zum Herunterladen
Der Evangelische Wandkalender 2021 wurde in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 20 vom 15. Dezember 2020 – wie in den letzten Jahren – auf Zeitungspapier veröffentlicht. Als kleines Neujahrsgeschenk können alle Leser der Siebenbürgischen Zeitung Online den Kalender als pdf-Datei in hoher Auflösung herunterladen und ausdrucken (den Link finden Sie am Ende dieses Artikels). mehr...
Die Kultur modernisieren: Veronika Schorsten spricht über ihre Jugendarbeit
Veronika Schorsten ist 23 Jahre alt und wohnt in Garching bei München. Seit 2011 ist sie aktives Mitglied der Siebenbürgischen Jugendtanzgruppe München (SJTGM). Beruflich ist sie Kauffrau im Großhandel, und in ihrer Freizeit verbringt sie viel Zeit mit der Tanzgruppe beim Proben neuer Tänze, bei gemütlichen Spieleabenden oder auf Bällen. Ihr persönliches Motto: „Es ist nicht wichtig, wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst.“ Victoria Knight führte ein Interview mit Veronika Schorsten über ihre Jugendarbeit. mehr...
Ein Weihnachtsspiel für die Deportierten im Osten: Erzählende Prosa von Joachim Wittstock in der Reihe "Lebendige Worte" (V)
Joachim Wittstock (*1939 in Hermannstadt) verbrachte die Schulzeit in Kronstadt und Studienjahre in Klausenburg. Er arbeitete als Lehrer und Bibliothekar in Heltau und Hermannstadt und war lange Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hermannstädter Institut für Gesellschaftlich-Humanistische Forschungen der Rumänischen Akademie tätig (im Bereich Literaturgeschichte). Zu seinen Gedichten, Essays und zu der Kurzprosa gesellten sich im Lauf der Jahre Erzählungen und zwei Romane. Letzterschienene Bücher: der Erzählzyklus „Ascheregen. Parallele Lebensbilder und ein Vergleich“ in Nachauflage (2018) und die Erzählung „Forstbetrieb Feltrinelli“ (2018, beide im Hora Verlag Hermannstadt). Er erhielt mehrere Preise des Rumänischen Schriftstellerverbandes, darunter den Opera-Omnia-Preis (2007). 2010 wurde ihm der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis zugesprochen. J. Wittstock lebt in seinem Geburtsort. mehr...
Erst bedacht, dann rasch gemalt und schön geschrieben: Renate Mildner-Müller zum 80. Geburtstag
Die Künstlerin und Kunstpädagogin erblickte vor 80 Jahren, am 7. Dezember 1940, als Renate Mildner das Licht der Welt – in Kronstadt. Die dort begonnene Karriere setzte Renate Mildner-Müller nach der 1977 erfolgten Ausreise fort. Ein fast unübersehbares Œuvre ist ihrer überbordenden Schaffenslust und ihrem Arbeitstempo zu verdanken. Ihre Werke wurden in über 100 Ausstellungen gezeigt, illustrieren annähernd 30 Bücher und wurden ausgezeichnet – in Rumänien. Nicht zuletzt befruchtet Renate Mildner-Müller als Dozentin für künstlerische Techniken und Schrift auch andere Künstler.
Obzwar die Erfolgsgeschichte noch lange nicht beendet ist, sondern von der Künstlerin in Winnenden fortgeschrieben wird; einen Zwischenruf hat sie sich verdient. Erst recht wenn mit der Vorbereitung dafür ein Atelierbesuch einhergeht, der der Recherche und dem besseren Kennenlernen dient und zumindest ein wenig über den von Corona bedingten Ausfall des traditionellen Advents-Workshops samt Ausstellung hinwegtröstet.
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Glückwünsche für den Parlamentarier Ovidiu Ganț
Nach der Parlamentswahl am 6. Dezember 2020 beginnt Ovidiu Ganț seine fünfte Amtszeit als Abgeordneter der deutschen Minderheit in Bukarest. Der Bundesaussiedlerbeauftragte Dr. Bernd Fabritius und der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Rainer Lehni, gratulieren und danken dem herausragenden Parlamentarier (siehe Interview in der SbZ Online). mehr...








