Ergebnisse zum Suchbegriff „Heimat Genommen“

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9. Mai 2007

Jugend

Trachtenspalier für siebenbürgisch-sächsisches Brautpaar

Ein unvergesslich schönes Bild bot sich den zahlreichen Hochzeitsgästen von nah und fern, die der kirchlichen Trauung des Brautpaares Heike Mai-Lehni und Rainer Lehni am Samstagvormittag, dem 28. April, in der evangelischen Gnadenkirche zu Setterich beiwohnten. In den Festtrachten der verschiedenen Landstriche Siebenbürgens stand die Jugend beim Auszug aus der Kirche Spalier und gab dem Hochzeitspaar ihr Geleit. Auf den Tag genau vor einem Jahr, hatte sich das Brautpaar bereits standesamtlich das JA-Wort gegeben. Es war ihr besonderer Wunsch, genau am selben Datum sich dieses Eheversprechen auch vor dem Altar in der Kirche zu geben und den Trausegen zu erhalten. mehr...

15. Februar 2007

Rumänien und Siebenbürgen

Hirräii! Hermannstadt!

Der zum ersten Mal in Hermannstadt durchgeführte Urzellauf habe gezeigt, „wie Rumänen und Sachsen eine erfreuliche Gemeinschaft gepflegt haben, die rückblickend nicht ganz selbstverständlich war, doch unverzichtbar ist für die Zukunft in Siebenbürgen. Solche freundschaftlichen Bande sind ein wichtiges Fundament für gegenseitiges Verständnis, Respekt und Zusammenarbeit.“ Dies erklärte Bischofsvikar Hans Klein, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH), am 27. Januar anlässlich eines im Spiegelsaal gegebenen Empfangs für die weit angereisten Urzeln. Feierliche Worte für ein ungewöhnliches Projekt getreu dem Motto: Tradition als Erfolgsgeschichte. mehr...

8. Februar 2007

Kulturspiegel

In memoriam Gustav Weber

Am 28. Dezember 2006 hat Gott, der Herr über Leben und Tod, Gustav Weber, langjähriges Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwabe im Diakonischen Werk der EKD, im Alter von 65 Jahren, aus dieser Zeitlichkeit abberufen und zu sich genommen. Der Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung fand unter großer Beteiligung am 3. Januar 2007 auf dem Hauptfriedhof in Pforzheim statt. Die Traueransprache von Dekan i.R. Hermann Schuller wird im Folgenden wiedergegeben. mehr...

27. Januar 2007

Verbandspolitik

Rudolf Kartmann - über 50 Jahre ehrenamtlich aktiv

Am 3. Januar verschied in Riegelsberg bei Saarbrücken der Ehrenvorsitzende der Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland, Dipl.-Ing. Rudolf Kartmann, im 87. Lebensjahr. Über 50 Jahre wirkte er ehrenamtlich zum Wohle seiner Landsleute und war seiner siebenbürgischen Heimat stets eng verbunden. Nun ruht er nach einem erfüllten Leben in seiner zweiten Heimat, im Saarland: Am 12. Januar wurde seine Urne im Beisein zahlreicher Begleiter seines Lebensweges im „Friedwald Kirschheck“ bei Riegelsberg beigesetzt. mehr...

14. Januar 2007

Aus den Kreisgruppen

Weihnachtsfeiern im Großraum Nürnberg

Für die Landsleute der Kreisgruppe Nürnberg stand der Jahresabschluss im Zeichen des besinnlichen Zusammenkommens, aber auch des beschwingten Feierns und Tanzens. Unsere zahlreichen Gruppen, Formationen und Nachbarschaften nutzten wieder viele Möglichkeiten der aktiven Beteiligung am gemeinschaftlichen Leben. mehr...

31. Dezember 2006

Verschiedenes

Wiedereintritt in die Evangelische Kirche A.B.

Am Beispiel der Gemeinde Reußen wird gezeigt, wie unser „sichtbares Gepäck“ – Kirchen, Türme, Burgen, Friedhöfe, Pfarrhäuser etc. – in Siebenbürgen erhalten werden kann, indem unter anderem im Ausland lebende Siebenbürger Sachsen wieder in die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien eintreten. mehr...

28. November 2006

Kulturspiegel

Heimatlosigkeit ein Phänomen unserer Zeit

Einen bemerkenswerten, pointierten Festvortrag zum Thema „Heimat und Heimatverlust“ hielt der Tübinger Historiker Prof. Dr. Dr. Harald Zimmermann am 8. Oktober in Freiburg, im Rahmen des diesjährigen Tages des Heimat, den die Kreisgruppe Freiburg der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ausrichtete. Im Folgenden wird der an Bezügen zu aktuellen politischen Themen, vor allem zur Integrationsdebatte, reiche Vortrag ungekürzt wiedergegeben. mehr...

13. November 2006

Kulturspiegel

Oskar Pastior - mehr als "nur" experimenteller Lyriker

Die Verleihung des Büchnerpreises durch die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtkunst in Darmstadt an den aus Hermannstadt stammenden Dichter Oskar Pastior fand überwiegend Zustimmung, aber auch Kritik. So in dem Artikel des Literaturchefs der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Hubert Spiegel, der vor allem die späte Würdigung des fast 80-jährigen Preisträgers beanstandete. Es sei bloß eine „kleinmütige“ Tat, das Lebenswerk eines Sprachexperimentierers zu würdigen, nachdem schon Gesinnungsbrüder wie Helmut Heißenbüttel oder Ernst Jandl und die Gesinnungsschwester Friederike Mayröcker sich derselben Ehrung erfreut hätten. mehr...

26. Oktober 2006

Kulturspiegel

Anne-Sabine Pastiors letztes Gespräch mit ihrem Bruder Oskar Pastior

Oskar Pastior ist nicht verschwunden, er ist in uns. Seine Stimme liegt uns im innersten Ohr, seine Wortschöpfungen im Zwerchfell, sein Ernst in der Seele. Es ist nicht leicht, einen berühmten Bruder zu haben. Er gehört einem nicht mehr, ist irgendwie aus der Familie ausgegliedert. Oskar war vom Literaturbetrieb vereinnahmt. Was er ja auch so gewollt hat. Trotzdem… Am Rande stehst du…als Schwester, und versuchst seinen Verlust zu verarbeiten. Dieser „Rand“, der für Oskar so existenziell war: „Am Rande des Denkens, solange du denkst, liegst du in Sätzen, an Sätzen, noch kann dich keiner über den Rand verstoßen, den du nicht denkst, seltsam, du bist nur in Sätzen in Sicherheit, die dich wiegt, und nur in Sätzen in Freiheit. Aber in welcher.“ schrieb er 1979 im „Wechselbalg“. mehr...

23. September 2006

Verschiedenes

Deutschsprachige Herkunft?

Bei den Einschreibungen für das Kindergartenjahr 2006/07 in Bayern sind auf Seiten mancher siebenbürgischer Eltern Irritationen entstanden. Ist ihr Sprössling ein „Kind, dessen Eltern beide nicht deutschsprachiger Herkunft sind“, dem folglich nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und –betreuungsgesetz eine gesonderte Sprachförderung zusteht? Verständlicherweise widerstrebt es siebenbürgisch-sächsischen Eltern, diesen Punkt im Bildungs- und Betreuungsvertrag anzukreuzen. Dies ist freilich auch nicht erforderlich, denn der Vordruck ist an dieser Stelle bereits standardmäßig als zutreffend gekennzeichnet. mehr...