Ergebnisse zum Suchbegriff „Herzenssache“

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30. Mai 2017

Interviews und Porträts

Die Berufung zum Beruf gemacht: Interview mit Doris Hutter

Doris Hutter, Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, wird heute 60 Jahre alt. Ihre Herzenssache – den Erhalt der siebenbürgisch-sächsischen Kultur – hat sie zum Beruf gemacht. Seit 17 Jahren engagiert sie sich als Geschäftsführerin des Hauses der Heimat (HdH) in Nürnberg auch für viele andere Aussiedler und Vertriebene sowie deren Eingliederung in die neue Heimat. In Agnetheln geboren und aufgewachsen, studierte Doris Hutter in Bukarest 1976-1980 Mathematik, unterrichtete als Lehrerin am Agnethler Lyzeum und siedelte 1989 mit der Familie, darunter drei Kindern, nach Herzogenaurach aus. In Deutschland studierte sie Wirtschaftswissenschaften, Lehramt Gymnasien an der Universität Erlangen-Nürnberg und unterrichtete einige Jahre an der Staatlichen Berufsoberschule Nürnberg. Über ihr vielseitiges Engagement sprach Siegbert Bruss, Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, mit der Jubilarin, die an führender Stelle siebenbürgisch-sächsisches Leben in Deutschland mitgestaltet. mehr...

9. Oktober 2015

Verschiedenes

Burzenland in Bild und Wort in Augsburg

Seit Februar d.J. gibt es eine einfallsreiche Initiative im Einkaufs- und Wohnraum Schwaben Center an der Friedberger Straße in Augsburg, die sich „Wohnzimmer“ nennt. In dem großen, entsprechend umgestalteten ehemaligen Geschäftsraum zeigt das Ehepaar Marianne und Willi Roth, das in unmittelbarer Nähe wohnt, zurzeit eine Wanderausstellung über die ehemals siebenbürgisch-sächsischen Ortschaften des Burzenlandes. Die Expo ist bis 31. Oktober geöffnet (Termin wurde verlängert!). Das Ehepaar Willi Ernst und Marianne Roth bietet täglich, außer Sonntag, Führungen von 15.00 bis 18.00 Uhr an.
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15. Oktober 2014

Kulturspiegel

Eine Herzenssache: Neue CD von Manfred Ungar

Nach seinem Debütalbum „Nieht ech Zekt“ ist nach vier Jahren durchgehender Arbeit in limitierter Auflage und im Selbstverlag zu Pfingsten die neue Musik-CD von Manfred Ungar erschienen. Ihr Titel – „Transsilvanien“ – ist Programm. mehr...

23. Januar 2014

Interviews und Porträts

Thomas Gerlach, letzter Generalkonsul in Hermannstadt: "Unterstützung der deutschen Minderheit war Herzenssache"

Sieben Jahre als deutscher Generalkonsul in Hermannstadt haben „tiefe und bleibende Eindrücke“ bei ihm und seiner Frau hinterlassen, meint Thomas Gerlach, der sich am 5. Januar offiziell verabschiedete. Künftig wird er das deutsche Generalkonsulat in Izmir leiten. Mit seinem Weggang wird das Hermannstädter Generalkonsulat vom Auswärtigen Amt abgestuft zum Konsulat, das künftig von Judith Urban geleitet wird. Über seine Tätigkeit in Siebenbürgen sprach Gerlach mit SbZ-Korrespondent Holger Wermke (das Interview erschien in ähnlicher Form auch in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien). mehr...

21. April 2013

Interviews und Porträts

Hessens höchster Repräsentant Norbert Kartmann: Zehn Jahre Landtagspräsident

Wiesbaden – Anlässlich seiner zehnjährigen Präsidentschaft am 5. April 2013 hat Landtagspräsident Norbert Kartmann auf die Bedeutung der Teilhabe der Menschen am politischen Geschehen in Hessen aufmerksam gemacht. „Es ist wichtig, Politik für die Menschen in Hessen transparent und nachvollziehbar zu machen. Mir ist es daher ein großes Anliegen, dass der Landtag ein Haus ist, das allen Bürgerinnen und Bürgern offen steht und in dem der Bürger an erster Stelle steht“, sagte Kartmann. mehr...

3. September 2009

Interviews und Porträts

Karin Servatius-Speck: Weltzugewandtheit und Herkunftsgemeinschaft

Dass sie sechzig Jahre alt wurde, glaubt ihr einer nur nach dem Blick in den Geburtsschein. Dass sie neben ihrer unübersehbar femininen Bonhomie eine mehrsprachig belesene Frau ist, erfährt man erst, wenn das Gespräch den Allgemeinplatz verlässt und die Ebene des sachlich fundierten Wissens erreicht. In vier großen europäischen und universalen Literaturräumen „bewandert“ – dem deutschen, französischen, englischen und spanischen –, sind ihre öffentlichen Auftritte z.B. als Einführerin in Dichterlesungen jedes Mal kurze Ausblicke in weit gespannte Gedankenfelder, doch ebenso vermag sie über bildende Kunst informiert und einfallsreich zu sprechen. Sie wurde am 3. September 1949 im siebenbürgischen Mediasch geboren: Karin Servatius-Speck. mehr...

4. Januar 2009

Sachsesch Wält

„Äm Härwestwängd“: Gedichte in Kerzer Mundart und in Hochsprache von Friedrich Schuster

Bis heute hat weder die Literaturwissenschaft noch die Linguistik die Begriffspaare Dialektlite­ratur-Mundartliteratur, Dialektlyrik-Mundartlyrik, Dialektdichter-Mundartdichter präzise von­einander abgegrenzt. Nun liegt der im Honterus-Verlag in Hermannstadt ge­druckte Band von Friedrich Schuster vor mit dem Untertitel: „Gedichte in siebenbürgisch-sächsischer Mundart und deutscher Sprache“. Eingedenk der Entstehungszeit der Gedichte kann man getrost von siebenbürgisch-sächsischen Dialekten sprechen, gegliedert nach Ortsmundarten. Schuster schreibt konsequent in Kerzer Mundart im Unterschied zu vielen Vorgängern, die eine städtische Koine benutzten. Dementsprechend werden wir im Folgenden von Mund­artdichtung sprechen. mehr...

22. Dezember 2003

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Zum 100. Todestag des Liederdichters Georg Meyndt

Wer kennt nicht das sächsische Lied Det Brännchen, das im alten Siebenbürgen in Dorf und Stadt gesungen wurde? Und wen erinnert es nicht an teure, in der Gemeinschaft verbrachte Stunden? Weiß aber auch noch jeder begeisterte Sänger den Verfasser zu nennen? Georg Meyndt ist's, der seinem Völkchen 30 Mundartlieder schenkte und dessen Todestag sich am 17. Dezember 2003 zum hundertsten Mal jährt. mehr...

17. September 2003

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Kulturarbeit – Auftrag und Legitimation: Diskussionsbeitrag vor dem Verbandstag 2003 in Mannheim

Wie reich und wirkungsvoll die Kulturarbeit der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland auf allen Ebenen ihrer Struktur betrieben wird, ist in jeder Ausgabe der "Siebenbürgischen Zeitung" in deren "Kulturspiegel" und der Sparte "Aus dem Verbandsleben" zu lesen. Im folgenden Beitrag liefert Karin Servatius-Speck, Stellvertretende Bundesvorsitzende und mit der Kulturarbeit Beauftragte, einen Einblick in die Arbeit und die Verantwortungsbereiche dieses Ressorts unserer kulturellen Präsenz im neuen Lebensumfeld. mehr...

3. August 2003

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Was vergangen ist, ist nicht vergangen

Mitwirkende und Freunde von nah und fern waren gekommen, um bei der Premiere "ihres" Films am 12. Juli im Münchner Kino "Maxim" dabei zu sein. Für viele wurde sie zur Zeitreise in die eigene Teenie-Zeit, denn neben dem 2002 entstandenen Musikfilm "Ein Traum" wurde auch der bereits 1975 produzierten TV-Film "Der Traum" gezeigt. Was freilich auch sein musste, denn viele Sequenzen des neuen Film erschließen sich einem nur, wenn man den alten gesehen hat. mehr...