Ergebnisse zum Suchbegriff „Hundert Jahre Evangelische Kirche“

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27. Dezember 2012

Rumänien und Siebenbürgen

Ergebnisse der Umfrage der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien

Die Siebenbürgische Zeitung bittet ihre Leser immer wieder, sich an Umfragen zu beteiligen. So tat sie es auch im Hinblick auf eine Studie, die die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien durch Pfarrer Stefan Cosoroabă durchführte, um ihr Profil und ihre Zukunft besser definieren zu können. Die Ergebnisse der Umfrage liegen nun vor und können unter http://umfrage-kirche-siebenbuergen.de/ eingesehen werden. Sie sind die Radiographie einer Gemeinschaft, die sich mitten in einem Transformationsprozess befindet. Einerseits freuen hohe Werte der Heimatverbundenheit 72 Prozent der Teilnehmer. Andererseits stimmt es nachdenklich, dass unter den 498 Siebenbürger Sachsen, die an der Umfrage teilgenommen haben, lediglich 17% jünger als 40 Jahre sind. mehr...

14. September 2012

Rumänien und Siebenbürgen

Tatkräftige "Hilfe zur Selbsthilfe" seit zwanzig Jahren

Die Kronstädter Saxonia-Stiftung feiert heuer zwei Jahrzehnte ihres Bestehens. Sie wurde 1992 auf Initiative des Sozialwerks der Siebenbürger Sachsen gegründet, ihre Träger sind bekanntlich die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien und das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen. Die Saxonia ist in den siebenbürgischen Verwaltungskreisen Alba, Bistritz, Hargita, Hermannstadt, Hunedoara, Klausenburg, Kronstadt, Kovasna und Muresch tätig, sichert die sozial-humanitäre Betreuung der in Siebenbürgen lebenden Sachsen, vergibt wirtschaftliche Förderung nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ sowohl an Angehörige der deutschen Minderheit als auch an Andersnationale und unterstützt geistig-kulturelle Initiativen. Das neue Jahrzehnt im Leben der Stiftung brachte auch den Umzug aus Kronstadt nach Rosenau: Die Büros der Verwaltung befinden sich seit Juli 2012 in der Mansarde des Sozialzentrums der Saxonia, das 2004 eingerichtet wurde. Im selben Gebäudekomplex sind ein Hotel mit 18 Zimmern, eine Küche und Verteilstelle für „Essen auf Rädern“, eine „Mini-Poliklinik“ und ein Lager für Hilfsgüter untergebracht. In der ehemaligen Werkstatt für Fensterherstellung befinden sich nun eine Einrichtung für Kinderbetreuung (nach der Schule) und eine Therapiestelle für gehörlose Kinder. In Rosenau sprach SbZ-Korrespondentin Christine C h i r i a c mit dem Geschäftsführer der Saxonia-Stiftung, Karl Arthur Ehrmann. mehr...

8. September 2012

Verschiedenes

20 Jahre Elena Mureșanu Stiftung

Eine große Liebe war der Anfang für eine kleine Stiftung mit nachhaltiger Wirkung. mehr...

6. Oktober 2011

Kulturspiegel

Neues zum Deutschen Orden im Burzenland: Landeskundeverein tagte in Kronstadt

Der 800. Jahrestag der Berufung des Deutschen Ordens in das Burzenland wird 2011 eingehend und auf verschiedenste Weise gewürdigt. Während der Fest- und Gedenkwoche Mitte September in Kronstadt, der „Krönung des Burzenländer Jubiläumsjahres“, war der Jahrestag Anlass einer großen wissenschaftlichen Tagung. Der Einladung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) folgten vom 15. bis zum 18. September über 170 Tagungsteilnehmer in das Tagungszentrum Redoute in der Hirschergasse. Das von Hon-Prof. Dr. Konrad Gündisch ausgearbeitete Programm der 46. AKSL-Tagung ordnete 14 Vorträge in fünf Themenblöcken an. Referenten aus Deutschland, Ungarn und Rumänien legten den Forschungsstand dar und stellten neue Forschungsansätze und Quellenfunde ihrer Disziplinen vor – jeweils in rumänisch-deutscher Simultanübersetzung. mehr...

27. August 2011

HOG-Nachrichten

Drittes Meschner Treffen in Siebenbürgen

Seit 27 Jahren treffen sich die Meschner jährlich in Ilsfeld bei Heilbronn, seit 28 Jahren auch im Zweijahresrhythmus in Würzburg bzw. in Bad Rappenau. In Meschen selbst gab es nach 1990 nur zwei organisierte Begegnungen. Der Grund hierfür mag einerseits in der bis vor kurzem beschwerlichen, langen Anreise liegen. Andererseits haben die mit einer solchen Auswanderung verbundenen Verletzungen der Seele viele Altmeschner von einem Besuch der alten Heimat abgehalten. In den 20 Jahren seit der letzten großen Aussiedlungswelle ist in Deutschland eine Generation aufgewachsen, die Siebenbürgen bereits als Kind oder Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern verlassen hat oder erst in der neuen Heimat geboren wurde. Dieser Generation den Geburtsort ihrer Vorfahren wieder näher zu brin­gen, war einer der drei Beweggründe für die Siebenbürger Nachbarschaft Meschen e.V., das 3. Meschner Treffen vom 17. bis 20. Juni in Meschen zu organisieren.
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5. Dezember 2010

Rumänien und Siebenbürgen

Wo noch immer die Bienenstöcke stehen – eine unvergessliche Reise

Ich möchte von einer Reise erzählen, die mich überaus beeindruckt hat, von Landschaften und Menschen, die ich niemals vergessen werde. Von einer Reise in eine andere Zeit und in eine andere Welt – mit tausend verschiedenartigen Facetten: den Dörfern und Städten, die noch immer vom Fleiß und vom Wohlstand der Siebenbürger Sachsen zeugen. Den stolzen Wehrkirchen, die an Gefahr und Kampf, aber auch an große Gottesfurcht erinnern. Den Burgen und Schlössern, die Macht und Reichtum widerspiegeln. Am meisten aber fasziniert war ich von einem kleinen Dorf, das gleichsam am Ende der Welt liegt. Es trägt den Namen Nimesch. mehr...

11. Februar 2009

HOG-Nachrichten

Benefizveranstaltung zugunsten der Kirchenrestaurierung in Bistritz

Mehrere Hundert Landsleute und Freunde der Bistritzer konnte die Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe des landsmannschaftloichen Verbandes, Enni Janesch, am 31. Januar im Kulturhaus Hermann Oberth in Drabenderhöhe begrüßen. Zu den Festgästen hatte sich der Wiehler Bürgermeister Werner Becker-Bloningen gesellt, der in einem warmherzigen Grußwort dem Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaft Bistritz-Nösen, Dr. Hans Georg Franchy, zu der Initiative der HOG zur Restaurierung der Stadtpfarrkirche in Bistritz gratulierte und eine persönliche Spende übergab. mehr...

26. Juni 2008

Rumänien und Siebenbürgen

Stadtpfarrkirche in Bistritz: Geschichte und Renovierungen

Die evangelische Stadtpfarrkirche in Bistritz geht in ihren Ursprüngen auf das 13. Jahrhun­dert zurück und erhielt ihre Prägung in der Spätgotik und vor allem in der Renaissance. Sie gilt als das bedeutendste Renaissance-Bauwerk Siebenbürgens wie auch Rumäniens. Ihr Turm ist das höchste kirchliche Bauwerk des Landes. Bistritz ist eine der bedeutenden Städte der Sie­benbürger Sachsen; hier besteht bis heute eine deutschsprachige evangelische Gemeinde, in deren Besitz sich das Bauwerk befindet. Die Kirche wurde seit mehreren Jahren renoviert, der Turm war soeben (einschließlich einer neuen Kupferhaube) zu großen Teilen renoviert wor­den. mehr...

14. März 2008

Interviews und Porträts

Walter G. Seidner: Mit Glaube und Humor der Gemeinschaft gedient

Walter G. Seidner wurde am 15. März 1938 in Hermannstadt als ältestes Kind eines Schreiner­meisters geboren. Nach dem Besuch des Theologischen Instituts in Klausenburg, später in Hermannstadt, wurde er zuerst Vikar und Magisteranwärter für Religionsphilosophie in der Stadt an der Samosch, ehe er 1962 für sechs Jahre seine erste Pfarrstelle in Sankt Georgen im Nösnerland antrat. Nach weiteren 14 Jahren als Pfarrer in Reußdörfchen bei Hermannstadt wirkte er von 1982 bis zum Eintritt in den Ruhestand am 3. Januar 2008 als Pfarrer in Stolzen­burg. mehr...

25. Februar 2008

Kulturspiegel

Deutsches Leben in Rumänien

Seit 800 Jahren treffen im Karpatenbogen die Kulturen aufeinander. Hier leben Rumänen, Ungarn, Deutsche, Bulgaren und viele andere Nationalitäten miteinander. Das „offizielle“ Rumänien kennt dreizehn Nationalitäten – Fachleute sprechen von neunzehn. Nach der Unterdrückung in kommunistischer Zeit haben viele Deutsche das Land verlassen. Aber noch immer blühen in den traditionellen Siedlungsgebieten Banat, Siebenbürgen und Sathmar, aber auch im Altreich deutsche Kultur und Wirtschaftsfleiß. mehr...