Ergebnisse zum Suchbegriff „Institut Gundelsheim“
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Schloss Horneck: Wie ist die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek dort eingebunden?
Warum stelle ich diese Frage, ist sie nicht trivial? Anscheinend nicht, wie ich im Laufe meiner Tätigkeit für die Stiftung erkennen musste. Auf die Gefahr hin, einigen gut informierten Lesern auf die Nerven zu gehen, werde ich versuchen, für die übrigen einige Begriffe zu erläutern und Zusammenhänge aufzuzeigen. Es gibt Landsleute, die z. B. nicht wissen, warum es in unserer Gemeinschaft so viele Vereine gibt. Die Antwort ist einfach, es vereinigen sich immer Menschen, denen eine Gemeinsamkeit, ein Zweck, wichtig ist. Für Mitglieder einer Kreisgruppe ist es wichtig, nahe beieinander zu wohnen, für eine HOG, dass alle Mitglieder aus dem selben Ort stammen. Der Landeskundeverein verbindet an Wissenschaft und Forschung Interessierte miteinander, ein Förderverein setzt sich für ein bestimmtes Objekt oder eine Idee ein. Deswegen hat jeder Verein eine Satzung, in der dieser Zweck festgeschrieben ist. Es ist auch nicht jedem klar, dass ein eingetragener Verein und eine rechtsfähige Stiftung eigenständige juristische Personen sind. Offizielle Beziehungen, wie z.B. Verträge, Einzugsermächtigungen, Spenden, Schenkungen, Legate, Erbverträge etc. können nur mit juristischen oder physischen Personen eingegangen werden. mehr...
Reges Kulturleben im Siebenbürgen-Institut: Schwerpunkte Forschung, Bildung, Bibliothek und Archiv
Vor wenigen Tagen hat das Siebenbürgen-Institut seine neuen Büros auf Schloss Horneck bezogen. Geschäftsführung, Sekretariat und Buchhaltung sind aus der Schlossstraße 41 in Gundelsheim ins Schloss umgezogen. Wie die Geschäftsführerin Dr. Ingrid Schiel in dem folgenden Artikel berichtet, ist das Siebenbürgen-Institut in Bibliotheksverbünden gut vernetzt, so dass Benutzer übers Internet sowohl Bücher bestellen als auch in Zeitschriften recherchieren können. Zudem wird im Institut eifrig geforscht, neuerdings werden Projekte zur Renovierung siebenbürgisch-sächsischer Kirchenburgen betreut. Zur 52. Jahrestagung lädt der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde für den 12. September nach Gundelsheim ein. mehr...
Das Leben aus der Sicht der Kunst begreifen: Zum Tod des Kunsthistorikers Marius Joachim Tataru
Am 20. April vollendete sich viel zu früh das Leben eines Menschen, zu dessen fachlichem Werdegang und beruflichem Wirken die kunsthistorische Beschäftigung mit Bildwelten als eine überaus bestimmende und wesentliche Konstante gehörte: des Kunsthistorikers und langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiters des Siebenbürgischen Museums, Marius Joachim Tataru. mehr...
„Die Sterne sind erreichbar“: Arbeitsgespräch zum Schlossverein
Auf Schloss Horneck, dem Wahrzeichen der Deutschordensstadt Gundelsheim, werden offiziell ab Mitte Juli die ersten Gäste übernachten, Räume mieten, tagen und feiern können. Buchungen sollen für die Zeit gleich nach der Eröffnungsfeier möglich sein. Das teilten Vertreter des gemeinnützigen Schlossvereins am 20. Januar in der Bundesgeschäftsstelle des Verbandes in München gegenüber der Siebenbürgischen Zeitung mit. Themen des zweistündigen Arbeitsgesprächs waren neben den aktuellen Entwicklungen vor Ort auch die Organisationsstrukturen und Arbeitsschwerpunkte des Siebenbürgischen Kulturzentrums „Schloss Horneck“ e.V. mehr...
Dreibändige Edition der Synodalprotokolle der Landeskirche
Die frühneuzeitlichen Synodalprotokolle der Superintendentur Birthälm, dem Jurisdiktionsgebiet der evangelischen, von Siebenbürger Sachsen dominierten Kirche sind eine herausragende Quelle – über die siebenbürgische Kirchen- und Landesgeschichte hinaus auch für die evangelische Kirchengeschichtsforschung allgemein. Fast singulär ist nämlich im Europa der Frühen Neuzeit eine von lutherischen Geistlichen selbstverwaltete Kirche, die in Kleriker-Synoden rechtssetzende, rechtsprechende, administrative, finanzielle Regelungen traf und auf politische Entscheidungen und Herausforderungen reagierte. Die aussagekräftigen Protokolle dieser Synoden sind weitgehend vollständig überliefert. Nun liegt die gedruckte Edition bei der Honterusdruckerei zum Binden und wird in Kürze als Band III/1-3 des Urkundenbuchs der Evangelischen Landdeskirche veröffentlicht. mehr...
Neujahrsempfang für Schloss Horneck: Gedenken an Deportation und Einladung zu Neueröffnung
Burg Guttenberg/Haßmersheim. Der Neujahrsempfang 2020, zu dem der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturrat e.V. und das Siebenbürgische Kulturzentrum „Schloss Horneck“ für den 11. Januar 2020 eingeladen haben, nimmt eine besondere Stellung in der langen Tradition der Begegnungen ein, bei denen sich Freunde, Förderer, Ehrenamtliche und Hauptberufliche treffen, um den Zusammenhalt zu pflegen und Schwerpunkte für das neue Jahr festzulegen. mehr...
„Heimathaus Siebenbürgen“: Achte Folge der Geschichte von Schloss Horneck
Gibt man über die äußerst hilfreiche Suchfunktion des Online-Archivs der Siebenbürgischen Zeitung von 1950 bis heute das Schlagwort Horneck ein, kann man insgesamt 3013 PDF-Seiten, 852 Artikel und 55 Kommentare einsehen (https://www.siebenbuerger.de/zeitung/suche/Horneck/ – Stand 18. November 2019) – ein überdeutlicher Hinweis auf das Interesse, das die Siebenbürger Sachsen für dieses historische Baudenkmal aus Deutschordenszeit haben. Warum? mehr...
Ein halbes Jahrhundert im Dienste von Kultur und Wissenschaft
Was ist und was tut ein Kulturrat? Rät oder berät er in Kulturfragen und wen berät er? Oder ist er gar selbst kulturell tätig? Es gibt mehrere Kulturräte, etwa den Deutschen Kulturrat, eine zentrale Einrichtung mit kulturpolitischen Aufgaben; bis vor wenigen Monaten war auch der Ostdeutsche Kulturrat noch aktiv, „ostdeutsch“ im alten Verständnis und bezogen auf die Deutschen im östlichen Europa. Was der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturrat im Blick hat, sagt schon sein Name: Er befasst sich mit der Kultur der Siebenbürger Sachsen, er will deren kulturelle Anliegen bündeln und koordinieren. Und das schon seit einem halben Jahrhundert: 2019 feiern wir das 50-jährige Bestehen des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats. mehr...
Hanni Markel zum 80. Geburtstag
Das Jahr 1956 hatte auch in Klausenburg seine Spuren hinterlassen und am Folklore-Institut, einer Filiale des großen Bukarester Institutes, Veränderungen im Personalstand bewirkt. 1960 beschloss man, einen linientreuen Direktor und drei junge Wissenschaftlerinnen: eine Rumänin (Doina Truță), eine Ungarin (Gabi Vöő) und eine Deutsche (mich, Helga Stein) einzustellen. Nach einer sechsmonatigen fachlichen Vorbereitung am Institut in Bukarest und einer fachlichen Ausbildung durch das Folkore-Institut und einer politischen „Aufklärung“ durch das Ministerium wurden wir nach Klausenburg geschickt. mehr...
AKSL-Tagung in Landau: Siebenbürgen im 16./17. Jahrhundert
Die Internationale Tagung „Das Fürstentum Siebenbürgen im 16./17. Jahrhundert im transosmanischen Zusammenhang“ der Sektion Kirchengeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde findet vom 5.-7. Oktober im Butenschoen-Haus in Landau statt. mehr...








