Ergebnisse zum Suchbegriff „Jahre Reformation Siebenbuergen“
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Ein Gang durch die siebenbürgische Geschichte: Wilhelm Andreas Baumgärtner in der Reihe „Lebendige Worte“ (X)
Wie kam Wilhelm Andreas Baumgärtner, geboren 1952 in Hermannstadt, dazu, Bücher zu schreiben? Der Wunsch war bereits während seiner Schulzeit am Brukenthalgymnasium vorhanden, doch ohne seine Verwirklichung zu finden. Daran änderte auch sein Theologiestudium in Hermannstadt nicht viel, das Geschichte- und Germanistikstudium in Konstanz und Erlangen auch nicht. Erst nach vielen Jahren Arbeit als Lokal- und Kulturredakteur bei Lokalzeitungen, danach in der Presseabteilung der IHK Region Stuttgart, als Schreiben zur Profession geworden war, wurde es konkreter. Denn was lag einem geschichtsinteressierten Siebenbürger Sachsen am nächsten ... eben, die eigene Geschichte für sich selbst und für andere aufzuarbeiten. mehr...
Warum sind Siebenbürger Sachsen in Rumänien geblieben? / Von Dr. Hans Klein, Hermannstadt
Im Spätherbst des Jahres 1990 gab es eine Beratung des Hermannstädter Zentrumsforums (örtlich deckungsgleich mit dem Kirchenbezirk), wo die Frage nach der Aufgabe des Forums zu klären gesucht wurde. Es war die Zeit der Massenauswanderung. Im Sommer dieses Jahres hatten die Jugendlichen fast geschlossen das Land verlassen, die Anzeigen „Letzter Ball in…“ waren einander gefolgt. Aber nicht nur die Jugendlichen verließen das Land. Etwa die Hälfte der Siebenbürger Sachsen wanderte in den Sommermonaten nach Deutschland aus. mehr...
Interview mit dem Fotografen Martin Eichler, der den ältesten Siebenbürgen-Kalender-Verlag in München betreibt
Seit vier Jahrzehnten bringt Martin Eichler seine Liebe für Siebenbürgen durch Fotografien mit Landschaften, Kirchenburgen und Siebenbürger Sachsen zum Ausdruck. Geboren 1954 in Bützow, wuchs er in Ludwigslust/Mecklenburg auf. Als DDR-Bürger reiste er 1973 erstmals nach Rumänien. Sein anhaltendes Interesse an Siebenbürgen wurde zur Inspirationsquelle und Muse seiner Kunst. Er studierte Theologie in Rostock und, nach der Übersiedlung in den Westen, Kommunikationsdesign-Fotografie in Darmstadt. Seit 1988 arbeitet er als freier Fotograf mit dem Schwerpunkt Architektur-, Museums- und Reisefotografie. Seine Kalender mit Bildern aus Siebenbürgen erfreuen Jahr für Jahr viele treue Kunden. Mit starkem Sinn für Details und das Schöne bieten seine Bilder Einblick in eine Welt, in der die Zeit schier stehengeblieben ist. Sechs Bildbände und zwölf Ausstellungen hat er bisher gestaltet. Victoria Knight führte mit Martin Eichler das folgende Interview über seine Kunst, sein Engagement für Siebenbürgen und seine Vorhaben für die Zukunft. mehr...
Ein Fenster in die siebenbürgisch-sächsische Welt vor 400 Jahren: Wertvolles Urkundenbuch der evangelischen Landeskirche
137 Jahre sind vergangen, seit Bischof Georg Daniel Teutsch (1817-1893) den zweiten Band des Urkundenbuchs der evangelischen Landeskirche A.B. in Siebenbürgen herausgegeben hat. Damit hatte er Forschenden und Interessierten zahlreicher Generationen eine Möglichkeit in die Hand gegeben, die Geschichte der siebenbürgisch-sächsischen Kirche im Zeitalter der Reformation in ihren Quellen selbst kennen zu lernen und zu studieren. mehr...
Die Neugründung des Coetus an den siebenbürgisch-sächsischen Schulen (1946-1948)
Der Coetus, die im Zeitalter der Reformation gegründete Selbstverwaltung der Schüler an siebenbürgisch-sächsischen Gymnasien bzw. Mittelschulen, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund einer Verordnung des rumänischen Unterrichtsministeriums neu gegründet. Den Vortrag „Die Neugründung der Coeten an den siebenbürgisch-sächsischen Schulen (1946-1948)“ hielt Hermann Schmidt, Mössingen, 2004 im Rahmen der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, veröffentlicht erstmals in der Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 28. (99.) Jahrgang (2005), Heft 2, Böhlau Verlag Köln Weimar Wien. Der 92-jährige Autor bot seinen Aufsatz der Siebenbürgischen Zeitung zum Nachdruck an, um auf die bemerkenswerten Ergebnisse seiner Recherchen hinzuweisen. mehr...
Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch
Seit Wochen berichten Medien über Denkmalstürze durch empörte antirassistische und antikolonialistische Aktivisten, ob in den USA oder Europa. Auslöser der weltweiten Proteste war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben ist. Seine Worte „I can’t breathe („Ich kann nicht atmen“) wurden zur Parole der „Black Lives Matter“-Bewegung gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Auch in Deutschland wird aktuell lebhaft debattiert über Rassismus und Postkolonialismus. Das Phänomen des Bildersturms ist freilich keineswegs neu und durchaus komplex, weiß Dr. Konrad Gündisch. Der 72-jährige Historiker und Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V., als Mediävist auf die Mittelalterliche Geschichte spezialisiert, hat lange Jahre als stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg gewirkt. Denkmäler sind zeithistorische Dokumente, die der Kontextualisierung bedürfen, betont Gündisch in dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger. Erinnerungskultur brauche ein Publikum, „das weltoffen ist und seine Ansichten neuen Erkenntnissen anzupassen vermag“. Das gelte gleichermaßen für Siebenbürgen, wo es insbesondere zwischen Rumänen und Ungarn einen „Wettbewerb der Denkmäler“ gebe. Keinen Zweifel lässt Gündisch daran, welche siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten er als zuvorderst denkmalwürdig erachtet. Noch vor der ersten Interviewfrage ergreift er allerdings das Wort zu einer Vorbemerkung. mehr...
Achte Haferlandwoche unter dem Motto "Die Tradition geht weiter"– doch das Wichtigste fehlt
"Tradition ist nicht einfach ein stures Festhalten an Altem, nicht Aufbewahren von Asche, sondern das Aufrechterhalten einer Flamme", zitiert Bischofsvikar Dr. Daniel Zikeli einen unbekannten Denker in seinem Video-Grußwort zur achten Kulturwoche Haferland. Die Haferlandwoche, die vom 31. Juli bis 2. August diesmal online stattfand, ist ein solches Aufrechterhalten der Flamme (das Programm können Sie über die Links des SbZ-Online-Artikels anschauen). Was fehlt, sind die Begegnungen mit all den Menschen, die man in den Vorjahren dort getroffen und liebgewonnenen hat: die aus Deutschland, die aus den umliegenden Dörfern, die aus allen Ecken und Enden der Welt Angereisten. mehr...
Siebenbürgisches Kulturzentrum auf Schloss Horneck: Grußworte zur Eröffnung
Lesen Sie im Folgenden ausgewählte, leicht gekürzt wiedergegebene Grußworte, Ansprachen und Videobotschaften anlässlich der Eröffnung des Siebenbürgischen Kulturzentrums auf Schloss Horneck am 10. Juli in Gundelsheim (siehe Bericht). mehr...
Wilhelm Andreas Baumgärtners neuestes Buch zur Geschichte Siebenbürgens
„Im Schatten des Kaisers“ nennt Wilhelm Andreas Baumgärtner sein neuestes Buch, das bereits Ende letzten Jahres im Schiller Verlag erschienen ist. Vor nunmehr zwölf Jahren hat sich der aus Hermannstadt stammende Publizist und Historiker in seinem ersten Buch auf den „Vergessenen Weg“ gemacht, über den die Vorfahren der heutigen Siebenbürger Sachsen ihre damals neue Heimat erreichten. Seither ist er ihrem Wohl und Wehe über sechs Jahrhunderte in insgesamt neun Bänden nachgegangen. mehr...
Gedenktage 2020
Ereignisse, die die Geschichte der Siebenbürger Sachsen geprägt haben, Geburts- und Todestage von Persönlichkeiten mit besonderen Leistungen in Politik, Kultur und Wirtschaft. mehr...







