Ergebnisse zum Suchbegriff „Jahren Deutschen Westen“

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11. August 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Bischof Reinhart Guib: "Apfelbäumchen der Hoffnung" im Land des Segens

"In der Welt zu Hause, in Siebenbürgen daheim" – das Motto des diesjährigen Sachsentreffens vom 4.-6. August trifft in besonderem Maße auch auf die Evangelische Landeskirche A.B. in Rumänien zu. Seit bald 500 Jahren ist sie heimatgebend für derzeit über 12.000 Seelen in Siebenbürgen und Gläubige im ganzen Land, steht aber auch den in alle Welt ausgewanderten Siebenbürger Sachsen offen, die durch ihre Mitgliedschaft Verbundenheit mit ihrer alten Heimatkirche zeigen wollen. Beim Sachsentreffen in der siebenbürgischen "Haupt- und Hermannstadt", der Reformationsstadt und zugleich dem Bischofssitz sprach Bischof Reinhart Guib gleich dreimal zu den vereinten Landsleuten von den "Apfelbäumchen der Hoffnung" im "Land des Segens": in einem Grußwort am Samstag, dem 5. August, auf dem Großen Ring, in einer Festrede am Samstagnachmittag beim Festakt im Thalia-Saal und in der Sonntagspredigt in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt. mehr...

7. August 2017

Kulturspiegel

Studienreise auf den Spuren Brukenthals und des Barocks

In diesem Jahr feiern die habsburgischen Erblande den 300. Geburtstag der Kaiserin Maria Theresia – eine außerordentliche Frau in der Geschichte. Zu ihren engen Mitarbeitern gehörte auch ein evangelischer Siebenbürger Sachse: Samuel Freiherr von Brukenthal (1721–1802). Ihm widmete der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde am 17.-18. Juni 2017 in Hermannstadt eine internationale Fachtagung anlässlich der vor 200 Jahren erfolgten Eröffnung des ersten öffentlichen Museums in Südosteuropa (siehe Bericht in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 9. Juli 2017). Zusätzlich zur Tagung organisierte Konrad Gündisch eine zehntägige Studienreise „Auf den Spuren Samuel von Brukenthals und des Barocks“. mehr...

30. Juni 2017

Kulturspiegel

Luthers Erbe im Karpatenbogen

Der Historiker Dr. Dr. Gerald Volkmer hielt bei einer Festveranstaltung am 3. Juni 2017 in der St. Paulskirche in Dinkelsbühl einen hervorragenden Festvortrag zum Thema „500 Jahre Reformation und 60 Jahre Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen“, der im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird. mehr...

27. Juni 2017

Interviews und Porträts

Der Kanzler der Wiedervereinigung ist tot

Historisches erreicht für Deutschland und Europa, 16 Jahre Kanzler der Bundesrepublik, die deutsche Einheit vollendet, Wegbereiter der Europäischen Union und des Euro, Übervater der CDU, die er 25 Jahre als Vorsitzender führte, Machtmensch, bejubelt und gefeiert - andererseits lange unterschätzt, gescholten, abgelehnt, nach der Spendenaffäre Persona non grata in der Union: Helmut Kohl ist tot. Der Altbundeskanzler starb am 16. Juni in seinem Haus in Ludwigshafen im Alter von 87 Jahren. Von 1982 bis 1998 lenkte der bodenständige Pfälzer als Bundeskanzler die Geschicke der Bundesrepublik. Mit ihm ist nach dem Urteil zeitpolitischer Beobachter eine deutsche, ja eine europäische „Jahrhundertgestalt“ von uns gegangen. mehr...

11. Juni 2017

Kulturspiegel

Heimatverlust und Heimatsuche - Enni Janesch hält Rede an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen

Ein langer Fackelzug erhellte am Pfingstsonntagabend die Straßen Dinkelsbühls. Ziel der von der Knabenkapelle Dinkelsbühl angeführten Prozession war die vor 50 Jahren errichtete, den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihte Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Dort hielt die Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe und ehemalige Bundesfrauenreferentin Enni Janesch die traditionelle Rede an der Gedenkstätte - ein Programmbeitrag der den Heimattag 2017 mitausrichtenden Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Die Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

22. Mai 2017

Kulturspiegel

Eindrucksvoller Erlebnisbericht über Deportation und Flucht: "Donbass" von Jacques Sandulescu

In den USA sind der Autor und sein Buch seit Jahrzehnten bekannt. Endlich ist der eindrucksvolle Erlebnisbericht über die Deportation und Flucht des Siebenbürgers Hermann Pfaff auch in deutscher Sprache erschienen. mehr...

7. Mai 2017

Kulturspiegel

17. GO EAST-Festival in Wiesbaden

Die hessische Landeshauptstadt überfiel in diesen Tagen wieder die osteuropäische Nostalgie, die es so selten hier im Westen nachzuvollziehen gibt: Das Festival der ost-und südosteuropäischen Filme ist der Treffpunkt für Filmfreunde der ost-und südosteuropäischen Filme mit Regisseuren, Schauspielern und Produzenten. Vom 26. April bis zum 2. Mai wurden in Wiesbaden mehr als 100 Filme aus 29 Ländern, darunter sechs Welt-, eine internationale und 22 Deutschlandpremieren, drei Nachwuchsprojekte und ein vielfältiges Begleitprogramm mit Ausstellungen, Diskussionsrunden, Workshops, Vorträgen, Filmgesprächen und Partys präsentiert. mehr...

24. Februar 2017

Kulturspiegel

Die Kunstgeschichte Siebenbürgens als spannendes Forschungsfeld: Interview mit Timo Hagen

Timo Hagen, 1982 in Mannheim geboren, hat von 2002 bis 2007 Europäische Kunstgeschichte, Mittlere und Neuere Geschichte und Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg studiert. Von 2008 bis 2011 wirkte er mit an der Erstellung der „Denkmaltopographie Stadtkreis Heidelberg“. Im Dezember 2016 wurde er mit einer Dissertation zum Thema „Gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen in der siebenbürgischen Architektur um 1900“ am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg promoviert. Seine Doktorarbeit entstand zum Großteil im Rahmen eines Fellowships am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut von 2012 bis 2015. mehr...

19. Februar 2017

Kulturspiegel

Hans Bergel: "Glanz und Elend der Siebenbürger Sachsen"

Wer erinnert sich noch der Rede von 1982 vor dem Kölner Dom? Oder jener im Dezember 1989 auf dem Münchner Odeonsplatz? Wem ist noch die Studie über die Lage der Menschenrechte bei den „Sachsen in Siebenbürgen nach dreißig Jahren Kommunismus“ bekannt? Gerade mal vierzig Jahre sind es her, als Hans Bergel sie 1976 in dem vom Kronstädter Walter Myss geleiteten Innsbrucker Wort und Welt Verlag veröffentlichte und damit – wie wir heute wissen – die kommunistischen Machthaber in Bukarest aufschreckte. Und wer vermisst sie nicht, die „Politische Schlagzeile“, die regelmäßig in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Siebenbürgische Zeitung mehr als nur ein Verbandsorgan mit Berichten werden ließ? Und die älteren Lesern werden sich auch noch daran erinnern, dass es in den späten 70er Jahren beinahe zu Zerwürfnissen innerhalb der Siebenbürger Sachsen in Deutschland kam, als die Vereinbarung zwischen Deutschland und Rumänien über die Familienzusammenführung zur Frage „Bleiben oder Gehen?“ führte. Maßgeblich Beteiligter und Unterstützer all jener, die ihr Leben in Freiheit zubringen wollten, war der ehemalige Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung (1971-1989). mehr...

5. Januar 2017

Kulturspiegel

Der Wunsch nach Erneuerung – und was daraus wurde: Tagung zum Nationalsozialismus in Rumänien

Vom 28.-30. November 2016 fand in Annweiler/Pfalz im Kurhaus Trifels der zweite internationale Workshop zum „Nationalsozialismus in Siebenbürgen/Rumänien“ statt. Als Veranstalter hatten eingeladen die Sektionen Zeitgeschichte und Kirchengeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) sowie das Projekt „Edition der Protokolle des Landeskonsistoriums der Evangelischen Landeskirche A.B. in Rumänien“ am Institut für Evangelische Theologie der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau). Koordination und Tagungsleitung bestritten Dr. Ulrich A. Wien, Akademischer Direktor des erwähnten Institutes, sowie Dirk Schuster (Potsdam) und Timo Hagen (Heidelberg). mehr...