Ergebnisse zum Suchbegriff „Josef Gross“
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Hegt wird gesangen!: „Än der Silvesternoocht“
Josef Beer (geboren am 9. Januar 1914 in Großau, gestorben am 23. August 2005 in München) war ein begnadeter Lehrer, talentierter Turner und exzellenter Musiker. Er wuchs in Großau in einer Landler-Familie auf und sprach, wie alle seiner Landsleute in Großau, sowohl den Landler als auch den Sächsischen Dialekt. In den Ortschaften, in denen er wirkte, setzte er sich mit ganzer Kraft für die Gemeinschaft ein. Nach der evangelischen Lehrerbildungsanstalt in Hermannstadt unterrichtete er u.a. in Roseln, Großau, Großpold, Großscheuern und fungierte als Rektorlehrer in Petersberg, Reschitza, Seiden, Großau, Stolzenburg und von 1955 bis zur Verrentung 1974 in Hermannstadt. Während seiner Lehrertätigkeit organisierte er Dorfsportfeste und leitete Chöre und Theatergruppen. Viele Großauer erinnern sich auch heute noch an ihren beseelten Lehrer und überzeugenden Organisator. mehr...
Weihnachten im Licht des Bogeschdorfer Marienaltars
Liebe Schwestern und Brüder, wir feiern Weihnachten. Seit unseren Kindheitstagen hat sich uns der Ruf des Engels über den Feldern von Bethlehem in die Seele geschrieben. Jede und jeder trägt die Heiligen Abende seines Lebens mit sich. Stimmungen, Berührungen, Gerüche, haben sich in unseren Körper und Geist eingraviert. Gefühle werden wach, Erinnerungen lebendig. Sobald wir die biblischen Bilder aufrufen und sie uns am Heiligen Abend vor Augen treten, finden wir uns wieder auf den Weg gebracht zur Krippe, zum göttlichen Kind. mehr...
Bücher zu Siebenbürgen, Rumänien, Südosteuropa
Wie jeden Herbst veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen zu Siebenbürgen, Rumänien und Südosteuropa. Alle Bücher sind – sofern nicht anders vermerkt – 2025 erschienen. mehr...
Einiges über Tradition, Erinnerung, Identität, Gedächtnis
„dass die alten Dinge nicht einfach überlebt und tot sind, dass der Mensch, der Einzelne wie der Volkszugehörige, nicht einfach nur von heute ist. Zwischen den Kräften des Hergebrachten und denen des ständigen Fortbringens, Abservierens und Auslöschens wird es Krieg geben“. Dieses Zitat wurde dem 1993 veröffentlichten Essay „Anschwellender Bocksgesang“ des Dramatikers und Dichters Botho Strauß entnommen. Der als kulturelle Kampfschrift konzipierte Aufsatz blieb nicht ohne Wirkung, ließ er doch die Redaktionsstuben der sog. Leitmedien ebenso erbeben, wie deren Feuilletonisten etwas ratlos reagieren. mehr...
Kreisverband Nürnberg beim Heimattag in Dinkelsbühl
Beim Heimattag 2025 in Dinkelsbühl war der Landesverband Bayern Mitausrichter mit all seinen Kreisgruppen. Bei den Vorbereitungen wurde auch unser Kreisverband zum Unterstützen aufgefordert. Wir sind beeindruckt und unglaublich stolz, dass sich so viele unserer Gruppen und Kreisverbandsmitglieder aktiv an diesem Heimattag eingebracht haben! In vorigen Ausgaben der Siebenbürgischen Zeitung wurde bereits berichtet von der Ausstellung „Handarbeiten aus Nordsiebenbürgen“, der Teilnahme der Frankenkicker am Fußballturnier, der Brauchtumsveranstaltung über die Agnethler Schneiderzunft sowie der Mundartautorenlesung Ållerlå Håndwerk än Dinkelsbühl. Wo der Kreisverband Nürnberg mit seinen Gruppen und Aktiven noch mitgewirkt hat, möchten wir hier nun berichten. mehr...
Hegt wird gesangen!: „Mer wealle bleïwe, wat mer sen“
Den Text des Liedes „Mer wealle bleïwe, wat mer sen“ (Sachse-Schwur), Wir wollen bleiben, was wir sind (Sachsen-Schwur) schrieb der Mediascher Stadtpfarrer Josef Lehrer (1874-1944). Vertont wurde er vom Rektor-Lehrer Heinrich Bretz (1862-1947). mehr...
80. Jahrestag der Deportation: Würdige Gedenkfeier in Ulm - Erinnerungsarbeit ohne Zeitzeugen
Gemeinsames Erinnern an sich jährende historische Ereignisse wird aus guten Gründen Teil unserer kollektiven Verantwortung bleiben. Auch in Abwesenheit der unmittelbaren Zeitzeugen, die gesundheits- bzw. altersbedingt nicht mehr persönlich der Gedenkveranstaltung beiwohnen können; in den meisten Fällen sind sie inzwischen verstorben. So fanden sich am 18. Januar in Ulm zwar keine Zeitzeugen ein, jedoch viele ihrer Angehörigen, Kinder und Enkelkinder, zum gemeinsamen Gedenken anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation von Deutschen aus Südosteuropa zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion. Ihr zahlreiches Erscheinen und Mitwirken bereicherte die von Würde, Ernst, Solidarität, Nachdenklichkeit ge- und bestimmte Veranstaltung. mehr...
Schloss Horneck macht sich auf den Weg – eine Weihnachts- und Hoffnungsgeschichte
Die Adventszeit ist da, eine Zeit der Vorfreude auf das Weihnachtswunder. Für den Verein Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ stehen nicht nur die Vorfreude, sondern auch ernste Zukunftsgedanken und schon länger bestehende Sorgen im Fokus. Seit einem Jahr werden Lösungen gesucht für die unausweichliche Sanierung des Schlossdaches und des darunter liegenden Dachstuhls. Gehören Sorgen auch in die Weihnachtszeit? Die Weihnachtsgeschichte ist die Geschichte der Herbergssuche, eine Geschichte der sehr großen Sorge, ein schützendes Dach für eine baldige Geburt zu finden, aber auch eine Geschichte der Hoffnung. Maria und Josef machen sich in Gottvertrauen auf den langen, steinigen Weg, bis sie unter dem Dach eines Stalles Schutz finden, das Weihnachtswunder geschehen kann und das Wertvollste geschützt ist. Diese Geschichte gibt dem Verein Hoffnung für seinen Weg. mehr...
Erfolgsgeschichte der Siebenbürger Sachsen in Bayern: Landesverband feierte 75-jähriges Jubiläum in Nürnberg
Der Landesverband Bayern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. hat sein 75-jähriges Jubiläum am 19. Oktober 2024 in der Meistersingerhalle Nürnberg mit dreitausend Gästen gefeiert. Unter dem Motto „75 Jahre unterwegs“ boten zahlreiche siebenbürgische Tanzgruppen in Tracht, Blaskapellen und der gemischte Chor ein beeindruckendes Kulturprogramm. Beim großen Festakt würdigten zahlreiche Redner die Erfolgsgeschichte, die die Siebenbürger Sachsen seit 75 Jahren in Bayern verzeichnen. Der Schirmherr der Veranstaltung und bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder postete kurz nach seiner Teilnahme an der Feier auf Facebook: „Die Siebenbürger Sachsen haben einen festen Platz in meinem Herzen. Fühle mich hier wohl und bin selbst seit 30 Jahren Mitglied der Landsmannschaft. Der Freistaat Bayern steht an der Seite der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler. Denn ohne sie wären wir heute nicht so stark und erfolgreich.“ mehr...
Anton Maly, Geschichtenerzähler und Glücksritter, wäre in diesem Jahr 140 geworden und wird für sein Verdienst geehrt
Er verwaltet das Erbe des Großvaters und möchte mit der Neuauflage von „Der entfesselte Tod“ die Erinnerung an einen erfolgreichen Romanschriftsteller wieder aufleben lassen: Lothar Höchsmann, der jüngste Enkelsohn Anton Malys, hat sich unter den über 100 hinterlassenen Werken bewusst für diesen Abenteuerroman entschieden. mehr...








