Ergebnisse zum Suchbegriff „Kaiserreich“

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1. November 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

Achte Folge: Der Erste Weltkrieg und die Folgen / 100 Jahre seit dem Kriegseintritt Rumäniens – Angesichts der wiederholten Enttäuschungen durch die Habsburger und noch mehr durch die Budapester Regierung ist es einigermaßen überraschend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Siebenbürger Sachsen für die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie in den Krieg gezogen sind, in den das Kaiserreich nach der Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand, nicht zuletzt wegen der unbewältigten Nationalitätenfrage, hineingeschlittert war. Vermutlich war das auf die Gesamtmonarchie bezogene Zusammengehörigkeitsgefühl der Völker Österreich-Ungarns doch stärker als der Nationalismus, der in den Quellen vielleicht deutlicher in Erscheinung tritt als die Identität und Mentalität der breiten Schichten der Bevölkerung. mehr...

19. September 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

875 Jahre seit der Ansiedlung in Siebenbürgen / Sechste Folge: „Stille Jahre“, Vormärz, Revolution
Für die Herrschaftszeit von Franz II./I. (1792–1835), der auf die aufgeklärten, Reformen voranbringenden Absolutisten Maria Theresia, Joseph II. und Leopold II. folgte, hat der Historiker Heinrich von Treitschke den Begriff der „stillen Jahre“ geprägt. Still waren sie jedoch nur an der Oberfläche. Darunter brodelte es: Napoleon I. überzog Europa mit Krieg und Zerstörung, auch politischem und sozialem Wandel; das Heilige Römische Reich deutscher Nation zerfiel und wurde 1806 aufgelöst, an seine Stelle trat das 1804 proklamierte „Kaisertum Österreich“ (Franz war somit der letzte „römische“ und der erste „österreichische“ Kaiser, trug zwei Jahre lang zwei Kaiserkronen, ein absoluter Einzelfall in der Geschichte); die Völker Siebenbürgens, wie ganz Europas, wurden von einer Welle nationaler bis nationalistischer Begeisterung erfasst, die für heftige, in einem Blutbad gipfelnde Unruhen sorgte. mehr...

2. September 2016

Jugend

25. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten: Thema „Religion macht Geschichte“

„Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ ist das Thema der 25. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Vom 1. September 2016 bis zum 28. Februar 2017 sind alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter 21 Jahren aufgerufen, auf historische Spurensuche zu gehen. Ausrichter des Wettbewerbs ist die Körber-Stiftung, die 550 Geldpreise auf Landes- und Bundesebene auslobt. mehr...

10. Januar 2015

HOG-Nachrichten

Michelsberger Jubilar: Spaziergänge halten ihn jung

Die HOG Michelsberg gratulierte wegen der Weihnachtsfeiertage nachträglich. Am Freitag, dem 26. Dezember 2014, feierte Michael Pieldner seinen 100. Geburtstag. Am 27. Dezember kamen der Vorsitzende der HOG Michelsberg, Manfred-Georg Schuur, und seine Ehefrau Renate mit einem Geschenkekorb zum Gratulieren nach Bamberg. mehr...

1. Juni 2014

Kulturspiegel

„Solidarität in der Nachbarschaft“: Kultur- und Frauenreferentinnen tagten

Zwei Tage lang waren die bayerischen Kultur- und Frauenreferentinnen wahre Schatzgräber! Sie hoben Schätze aus dem reichen Nachlass der Sitten und Bräuche unserer Vorfahren sowie einige in unseren Kreisverbänden schlummernden Thesauri. Dabei ging es auch um Überlegungen, welche der kostbaren Funde wir heute in Deutschland unverändert übernehmen können oder abändern sollten. mehr...

13. März 2014

Aus den Kreisgruppen

Vorbildlicher Gemeinschaftssinn: Zum 100. Geburtstag von Hermine Bordon

Hermine Bordon, geborene Keul, wurde kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 13. März 1914 in Elisabethstadt, das an der Kokel liegt, geboren. Siebenbürgen gehörte noch zu Österreich-Ungarn, ihre Kindheit fällt in die Wirren des Ersten Weltkriegs. Ab 1918 wird das Kaiserreich aufgeteilt und Siebenbürgen fällt an das Königreich Rumänien.
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24. Juni 2012

Kulturspiegel

„Terra deserta“?

Der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg (AKSL) wurde am am 3. Januar 1962 gegründet. Seinem 50-jährigen Bestehen war eine Festveranstaltung beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 26. Mai in Dinkelsbühl gewidmet. Ein Grußwort seitens der Bundesregierung übermittelte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium und Beauftragte der Bundesregie­rung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner (CDU). „Euro­pa braucht die kulturelle Kraft der Siebenbürger Sachsen“, sagte Bergner und verwies auf den partnerschaftlichen Auftrag der Bundesregierung und der Siebenbürger Sachsen, dieses bedrohte Erbe zu erhalten. Die Siebenbürgische Kantorei unter der Leitung von Ilse Maria Reich, das Bläserquartett Fuss und Joseph Ott an den Pauken umrahmten die Feier in der St. Paulskirche mit einem niveauvollen Programm. Die Kulturveranstaltungen des Heimattages wurden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen gefördert. In dem Festvortrag „,Terra deserta‘ – kritische (Selbst)Überprüfung der Geschichtsbilder in und über ­Siebenbürgen“ spannte Dr. Ulrich Wien, Vorsitzender des AKSL, einen wissenschaftlich fundierten Bogen von der Ansiedlung westlicher Siedlergruppen im Hochmittelalter über das Thema Freiheit und Gleichheit bis hin zur Bedeutung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde. Dr. Ulrich Wiens Vortrag wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

25. Oktober 2011

Kulturspiegel

Hermann von Salza & Gusto Gräser: Deutscher Orden & Alternativbewegung

Vom 20. September bis 1. Oktober hat der Verband der Siebenbürger Sachsen in Berlin die Siebenbürgisch-Sächsische Kulturwoche veranstaltet (siehe SbZ Online vom 18. Oktober 2011). Mit zwei Veranstaltungen hat sich auch das Deutsche Kulturforum östliches Europa in die Kulturwoche eingebracht: mit der Podiumsdiskussion aus Anlass des 800. Jahrestages der Berufung des Deutschen Ordens ins Burzenland und mit dem Thementag zu einem der Begründer der Alternativbewegung, dem Kronstädter Gusto Gräser. mehr...

6. Oktober 2011

Kulturspiegel

Neues zum Deutschen Orden im Burzenland: Landeskundeverein tagte in Kronstadt

Der 800. Jahrestag der Berufung des Deutschen Ordens in das Burzenland wird 2011 eingehend und auf verschiedenste Weise gewürdigt. Während der Fest- und Gedenkwoche Mitte September in Kronstadt, der „Krönung des Burzenländer Jubiläumsjahres“, war der Jahrestag Anlass einer großen wissenschaftlichen Tagung. Der Einladung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) folgten vom 15. bis zum 18. September über 170 Tagungsteilnehmer in das Tagungszentrum Redoute in der Hirschergasse. Das von Hon-Prof. Dr. Konrad Gündisch ausgearbeitete Programm der 46. AKSL-Tagung ordnete 14 Vorträge in fünf Themenblöcken an. Referenten aus Deutschland, Ungarn und Rumänien legten den Forschungsstand dar und stellten neue Forschungsansätze und Quellenfunde ihrer Disziplinen vor – jeweils in rumänisch-deutscher Simultanübersetzung. mehr...

23. Juli 2011

Kulturspiegel

46. Jahrestagung des AKSL in Kronstadt

Die 46. Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) findet am 15./16. September 2011 in Kronstadt im Burzenland statt eingedenk des Burzenländer Jubiläumsjahres: Vor 800 Jahren wurde der Deutsche Orden von König Andreas II. ins siebenbürgische Burzenland berufen. Die internationale Tagung will im burzenländischen Kronstadt zum einen den unterschiedlichen Interpretationsparadigmata der heutigen deutschen, rumänischen und ungarischen Historiographie nachgehen, zum anderen die neuen Quellen, die die Archäologen zutage gefördert haben, in den historischen Kontext stellen und interpretieren, schließlich die zweite Episode des Deutschen Ordens auf dem Territorium des heutigen Rumäniens beleuchten. mehr...