Ergebnisse zum Suchbegriff „Kerz“
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„Der schöpferische Beherrscher der Volkssprache“ - Gedanken zur Lyrik Viktor Kästners (1826-1857)
Der Wunsch, Literatur aus der Sicht regionaler Gegebenheiten zu untersuchen, um ihr gerecht zu werden, entspringt – so sagen die Fachleute – nicht zuletzt einem Reaktionsimpuls auf immer sichtbarere Globalisierungsvorgänge. Wohl gehen die Anfänge des so genannten literarischen Regionalismus auf das ausgehende 19. Jahrhundert zurück, doch kam es erst viel später zur Systematisierung der Untersuchungskriterien, deren wichtigste Forderung die größere Beachtung der regionalen Akzente bei Erfassung und Beurteilung eines Literaturwerks ist. In ihrer Aktualität liegt eine Chance, das poetische Mundartwerk des 1826 im evangelischen Pfarrhaus in Kerz am Altfluss geborenen, 1857 noch nicht einunddreißigjährig in einem Haus der Hermannstädter Heltauergasse gestorbenen Siebenbürger Sachsen Viktor Kästner angemessener zu werten als noch vor einem Menschenalter. mehr...
In Heilbronn: Kultureller Abend zum Gedenken an Viktor Kästner
„,Wä? Ich sil net sachsesch rieden?’ – Die siebenbürgisch-sächsische Seele im Spiegel der Gedichte von Viktor Kästner“ war das Motto des diesjährigen „Bunten Abends“ im Bürgerhaus in Heilbronn-Böckingen. Das Kulturprogramm war dem 150. Todestag von Viktor Kästner gewidmet. mehr...
Segd bedunkt: Mundartautorentreffen in Nürnberg
„Die Schreibung des Siebenbürgisch-Sächsischen orientierte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts grundsätzlich an der Rechtschreibung des Hochdeutschen, doch sind einerseits die Abweichungen von der Schriftsprache erheblich, andererseits die Besonderheiten des Dialekts so komplex, dass eine für alle Situationen der 248 Ortsmundarten sowie der ‚gehobenen Sprache‘ bzw. der landschaftlichen ‚Verkehrsmundarten‘ gültige Regelung ein ausgesprochen schwieriges Unterfangen bleibt, und eigener Ermessensspielraum bzw. drucktechnische Gegebenheiten das Schriftbild schon immer mitbestimmt haben“, bekamen die Mundartautoren schon 2005 von Hanni Markel zu hören. Diesmal wurde, wieder unter ihrer Leitung, im Seminar am Vormittag des 14. Oktober u. a. die S-Schreibung unter die Lupe genommen. Am Nachmittag fand eine öffentliche Lesung mit ganz besonderen Auftritten statt. mehr...
Kirchenraum im Wandel
Am 6. Juli wurde im Terrassensaal des Kultur- und Begegnungszentrums „Friedrich Teutsch“ eine Ausstellung eröffnet, deren Folgen noch lange zu spüren sein werden. Sie beruhte auf einer Initiative des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim und der Museen der Stadt Kornwestheim in Gestalt von Dr. Irmgard Sedler und Marius Joachim Tataru. Pflegebedürftige, aus dem 16. bis zum 19. Jahrhundert stammende und zumeist farbig gefasste Ausstattungsgegenstände aus sächsischen Kirchen wurden in Hermannstadt von Prof. Dr. Livia Bucșa, der Diplomrestauratorin Olimpia Coman-Sipeanu und ihren Studenten restauriert und für eine Ausstellung bereit gestellt. Mit der finanziellen Hilfe des Landes Nordrhein-Westfalen, die dem Projekt über das Siebenbürgische Museum zufloss, konnte beides realisiert werden. mehr...
Friedrich Schuster: "Äm Härwestwängd"
Im Honterus Verlag in Hermannstadt ist unlängst der Gedichtband „Äm Härwestwängd" von Friedrich Schuster erschienen. Das Buch enthält 125 siebenbürgisch-sächsische Mundarttexte und 15 hochdeutsche Gedichte, die zwischen 1973 und 1990 entstanden sind, sowie zwölf Illustrationen von Franz Pindur (1864-1904). mehr...
Viktor Kästner auf Ansichtskarten
Die „Initiative Kerz“ hat in diesem Sommer 18 Ansichtskarten herausgegeben, die der siebenbürgischen Gemeinde Kerz, ihrer Kultur und ihrem Brauchtum gewidmet sind. Fünf Karten erinnern an Viktor Kästner (1826-1857), den bedeutendsten Mundartdichter der Siebenbürger Sachsen, dessen Todestag sich am 29. August 2007 zum 150. Mal jährte. Sie zeigen den Dichter in einer Fotografie (1855) von Theodor Glatz und einer Kohlezeichnung (1957) von Trude Schullerus. Abgebildet sind außerdem Geburtshaus und Gedenktafel in Kerz, Wohn- und Sterbehaus in Hermannstadt. mehr...
Bindungen zu Siebenbürgen gefestigt
In diesem Jahr, in dem Hermannstadt (gemeinsam mit Luxemburg) europäische Kulturhauptstadt ist, veranstaltete der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e. V. vom 16. - 27. August eine Delegationsreise nach Siebenbürgen. Neben Vorstandsmitgliedern des HOG-Verbandes und der Heimatortsgemeinschaften nahmen daran auch andere Siebenbürger Sachsen aus Deutschland teil. mehr...
HOG Bistritz-Nösen bereist die alte Heimat
Vom 10. bis 22. August haben 44 Personen, darunter vier aus Kanada, sowie je eine Person aus Südafrika und Österreich die alte Heimat Siebenbürgen bereist. Für einige war es ein Wiedersehen nach 34 Jahren. Annemarie Wagner und Dr. Hans Georg Franchy hatten ein interessantes Reiseprogramm zusammengestellt. mehr...
Tourismus-Informationsbüro in Hermannstadt und Schäßburg eröffnet
Junge rumänische Akademiker, die an der siebenbürgisch-sächsischen Kultur interessiert sind, haben vor Jahren den Verein „Mioritics“ (Webseite: www.mioritics.ro) gegründet. Auf Initiative dieser rumänischen nichtstaatlichen Organisation sind in Hermannstadt und Schäßburg Tourismus-Informationsbüros eröffnet worden, die um öffentliche Aufmerksamkeit für das kulturelle Erbe der Siebenbürger Sachsen werben sollen. mehr...
Dinkelsbühl: Heidenheim ist neuer Fußballmeister
Eine Woche nach Ende der Bundesligasaison fand sozusagen als krönender Abschluss der Fußballsaison im fränkischen Dinkelsbühl die „Siebenbürgische Fußballmeisterschaft 2007“ statt. Das traditionelle Fußballturnier beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen lockte erneut eine große Schar Fußballanhänger auf die Sportanlagen des TSV Dinkelsbühl. Verantwortlich für den Ablauf des Turniers waren die Sportreferenten der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), Thomas Thudt und Kurt Bening. Letzterer war leider verhindert, hatte aber im Vorfeld das Turnier in die Wege geleitet. mehr...





