Ergebnisse zum Suchbegriff „Kirche Religion“
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Schweiz und Siebenbürgen – ein Zwillingspaar im Westen und Osten Europas
Als Journalist und Historiker aus der französischen Schweiz habe ich immer – noch bevor ich zu den Geheimnissen Siebenbürgens vorgedrungen bin – gedacht, es müsste eine gewisse Verwandtschaft zwischen der Schweiz und den Sieben Burgen geben. Oft geht einem die Wahrheit urplötzlich auf, eh man sich’s versieht. mehr...
Keine Kollektivschuld, aber kollektive Verantwortung: Kirche in der kommunistischen Diktatur in Rumänien
Auslöser des Sammelbandes „Aus dem Schweigen der Vergangenheit. Erfahrungen und Berichte aus der siebenbürgischen Evangelischen Kirche A.B. in der Zeit des Kommunismus“ war nicht zuletzt eine öffentliche Äußerung der Nobelpreisträgerin Herta Müller, in der ein Versagen der Kirche während der kommunistischen Diktatur angedeutet wird. Im Februar 2011 hatte dann Hermann Schuller, Vorsitzender der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD e.V. (Hilfskomitee), sämtlichen Pfarrern, die diese Zeit erlebt haben, ein Rundschreiben zugeschickt. Darin fordert er sie auf, aus ihren „Erfahrungen und Einsichten“ (S. 11) zu erzählen. mehr...
"Siebenbürgen in Konflikten, Krisen und Kriegen"
Dreißig Jungakademiker nahmen an der 28. Internationalen Siebenbürgischen Akademiewoche vom 25. August bis 1. September in Michelsberg teil. Das Thema der von Studium Transylvanicum und dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München organisierten Veranstaltung lautete „Umstrittener Karpatenbogen: Siebenbürgen in Konflikten, Krisen und Kriegen“. Den Teilnehmern aus Rumänien, Ungarn, Frankreich, Luxemburg, Schweden, Deutschland und Österreich wurde ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten mit 17 Vorträgen, vielen Ausflügen in Siebenbürgen und der Möglichkeit, mit verschiedenen Ortsgrößen zusammenzutreffen. Das Spektrum der Vorträge umfasste historische, kunsthistorische, archäologische, literaturwissenschaftliche, kulturwissenschaftliche und religionswissenschaftliche Annäherungen an das Jahresthema. mehr...
Cristian Țopescu ist erster „Botschafter der Kirchenburgen“
„Kulturtourismus ist eine Kraft, aber ob diese Kraft uns auch hierzulande nährt? Fakt ist, dass die Kirchenburgen bekannter im Ausland sind als zu Hause. Das wollen wir ändern“, unterstrich Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă in seinem Vortrag anlässlich der Verleihung des Titels „Kulturbotschafter der Kirchenburgen“ an den rumänischen Sportjournalisten Cristian Țopescu. Die Feier fand am 30. August in der Kirchenburg Honigberg statt, deren dreischiffige Basilika und Mauergürtel mit einer Fläche von rund 14500 qm zu den imposantesten Bauensembles ihrer Art zählen. Die innere Ringmauer ist zwölf Meter hoch und vier Meter dick, die sieben Türme sind an den Außenecken ebenfalls mit Gemäuern verbunden – und bis heute vorbildlich bewahrt. mehr...
Cristian Țopescu erster "Botschafter der Kirchenburgen"
Der bekannte Sportjournalist und Senator a.D. Cristian Țopescu wird als erster „Botschafter der Kirchenburgen“ eingesetzt. Die Ernennung wird Bischof Reinhart Guib in einem Festakt am 30. August in der Kirchenburg Honigberg (Hărman) im Burzenland vornehmen. Den musikalischen Rahmen gestaltet in der Reihe „Musica Barcensis“ der Aachener Organist Wolfgang Karius. Die evangelische Kirchengemeinde Honigberg lädt anschließend zu einem Empfang im Burghof ein. mehr...
Von Gethsemane nach Ostern
Die Osterbotschaft ist die Mitte des christlichen Glaubens und Denkens! Sie kann nur im Zusammenhang mit dem unfassbaren Kreuzesgeschehen auf Golgatha erlebt und gedeutet werden. Die Botschaft von der Auferstehung Jesu wurde anfangs von wenigen Frauen und Männern gehört, weitergesagt und bezeugt. Erst später wurde sie, aufgrund mündlicher Überlieferung, niedergeschrieben. Alle vier Evangelien berichten, in Einzelheiten unterschiedlich, über Jesu Weg zum Kreuz und Auferstehung. mehr...
Interdisziplinäre Doktorandentagung in Bad Kissingen
Wie in den vergangenen Jahren fand auch in diesem Herbst das 12. Internationale Graduiertenkolloquium zur Geschichte und Gegenwart des Donau-Karpatenraumes in Bad Kissingen statt. 15 Promovierende aus Deutschland, Rumänien, Ungarn, Belgien und Großbritannien kamen vom 31. Oktober bis 2. November zusammen, um ihre Projekte zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Das von der Akademie Mitteleuropa (Bad Kissingen), dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS), dem Siebenbürgen-Institut an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und dem Ungarischen Institut an der Universität Regensburg (UIM) organisierte Kolloquium wurde vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. mehr...
Deutsch-rumänischen Dialog gefördert
Wiesbaden – Der Präsident des Hessischen Landtags, Norbert Kartmann, ist mit dem Orden „Das Kreuz der heiligen Brâncoveanu-Märtyrer“ der Rumänischen Orthodoxen Metropolie geehrt worden. Mit dieser Auszeichnung sollen Kartmanns Verdienste als Förderer des Dialogs zwischen Rumänien und Deutschland gewürdigt werden. Dr. Serafim Joantă, Erzbischof und Metropolit der Rumänischen Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa, überreichte den Orden am 2. November im Kleinen Saal des Hessischen Landtags. mehr...
"Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens"
Der siebenbürgisch-sächsische Lehrerverein, der „Lehrertag“, wurde nach einigen Vorläufern 1870 von Franz Obert mit dem Ziel gegründet, die Schule und ihre Lehrer zu fördern. Er verband Lehrerfortbildung, Schulpolitik und Vertretung von Standesinteressen. „Lehrertag“ hieß zugleich die Hauptversammlung der Lehrer sämtlicher Bezirke. Der erste Lehrertag fand 1871 in Hermannstadt statt, die folgenden je nach Möglichkeit in jedem zweiten Jahr, ab 1922 war dies der Regelfall. Durch Vorträge, Diskussionen und die Erörterung von Standesproblemen wurde der Lehrertag „zum Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens“, „zum Brennpunkt ..., von dem alle Neuerungen auf dem Gebiet des Erziehungs- und Unterrichtswesens ausgingen“. mehr...
Alles andere als Uniform: ein(e) Uni-Kath
Im Rahmen der von Frieder Schuller initiierten Katzendorfer Kulturtage hat Katharina Zipser – Künstlername KATH – vom 2. bis zum 30. Oktober in Schäßburg ausgestellt, in den Ausstellungsräumen im Schmiedturm. Aus diesem Anlass und mit Blick auf ihren 80. Geburtstag am 28. Dezember hat Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster mit der aus Hermannstadt stammenden und in München wirkenden Künstlerin ein Gespräch geführt.
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