Ergebnisse zum Suchbegriff „Kommunismus Bukarest“
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Parlament feiert 15 Jahre seit EU-Beitritt
Bukarest – Auf Initiative von Ovidiu Ganț, Abgeordneter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) und Sekretär der Abgeordnetenkammer im ständigen Büro der beiden Kammern, widmete das Parlament am 2. Februar eine feierliche Sitzung den 15 Jahren seit dem EU-Beitritt Rumäniens. mehr...
Vortrag als Videokonferenz: Geheimsache „Kanal“ – Die Aussiedlung der Rumäniendeutschen
Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland lädt für Dienstag, den 15. Februar, zu einem spannenden Vortrag von Dr. Paul Bagiu mit dem Titel „Die Geheimsache ,Kanal‘ – Analyse der staatlich vermittelten Aussiedlung Rumäniendeutscher in die BRD (1968-1989) nach markttheoretischen Gesichtspunkten“ ein. Wie Dr. Winfrid Halder, Direktor des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf, mitteilt, findet der Vortrag am 15. Februar um 19.00 Uhr als Videokonferenz statt. mehr...
Werkstattgespräche mit Heinke Fabritius, Folge 8: Marc Schroeder, Fotograf in Lissabon, Berlin und Luxemburg
Marc Schroeder hat Aufsehen erregt mit einem Fotoprojekt zu den deportierten Rumäniendeutschen, das auf mehreren Ausstellungen in Rumänien wie auch in Deutschland gezeigt wurde. Die Präsentation seiner eindrücklichen Zeitzeugenporträts wurde auch in Zusammenarbeit mit der Kulturreferentin für Siebenbürgen realisiert.
Nach Studium und siebenjähriger Karriere in New York nahm der Luxemburger Marc Schroeder, damals noch Banker, die globale Banken- und Finanzkrise von 2008 zum Anlass, seinem Leben eine neue Richtung zu geben und sich ganz der Fotografie zu widmen. Der erste Schritt führte ihn nach Paris, eine Rückkehr nach Europa. Bald fand das damals gerade in die EU aufgenommene Rumänien sein großes Interesse. So entstanden zwischen 2012 und 2015 auch einprägsame Bilder und Gesprächsdokumente von 40 ehemaligen Deportierten. Mittlerweile liegt das Projekt als Fotobuch vor.
In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview.
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Politisch aktuell und literarisch bedeutsam: Anmerkungen zu Eginald Schlattners neuem Roman „Drachenköpfe“
Der jüngst erschienene Roman von Eginald Schlattner, „Drachenköpfe“, Verlag Pop, Ludwigsburg 2021, verdankt seine Entstehung dem Umstand, dass der Schriftsteller sich veranlasst fühlte, eine Replik auf die fabelhafte Erzählung „Das Drachenhaus“ von Iris Wolff zu verfassen (erschienen in: „Wohnblockblues mit Hirtenflöte“, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2018, S. 163-179). Und das umso mehr, als ihm das sogenannte „Drachenhaus“ in Kronstadt, über das Iris Wolff schreibt, aus eigener Anschauung bekannt war und somit Erinnerungen an eine gewichtige Zeitspanne seiner Biografie lebendig geworden waren. Zu der Niederschrift kam es während einer unfreiwilligen Freizeit infolge eines doppelten Beinbruchs, geschehen in der Kirche zu Rothberg. mehr...
Arbeitsethos im multiethnischen Kronstadt der frühen kommunistischen Jahre
Mitte der fünfziger Jahre ist das neue kommunistische Rumänien unter sowjetischer Kontrolle politisch gefestigt, aber Umbau und Umerziehung der Gesellschaft gehen mühsam voran. Der Parteiapparat, der alles lenken soll, ist ein bunter Haufen von Idealisten, Möchtegernkarrieristen, kleinen Leuten, die’s den Alten endlich zeigen wollen, und Menschen, die von einem schönen Leben mit wenig Arbeit träumen. Es gibt noch keine Kaderschulen und die Säuberung von enttäuschten Sozialdemokraten ist noch im Gange. Die Legionäre sind untergetaucht. mehr...
Kraft und Sensibilität: Zum Tod der fast vergessenen Malerin Marianne Simtion-Ambrosi
Die Malerin und Grafikerin Marianne Simtion-Ambrosi starb am 24. Juni 2021, drei Tage vor Vollendung ihres 91. Lebensjahres, in Berlin, Anlass, uns ihr Leben und Schaffen in Erinnerung zu rufen. mehr...
Erinnerungsort und Identifikationsfigur: Feierlichkeiten zum 300. Geburtstag des Barons Samuel von Brukenthal
„Wodurch aber Brukenthal zu einem dauerhaften Erinnerungsort und zu einer Identifikationsfigur wurde, das ist die Stiftung seiner umfangreichen und wertvollen Sammlungen zu einem öffentlichen Museum mit Bibliothek in gemeinschaftlichem Besitz mit Prägekraft bis heute.“ Diese Worte stehen in der Einleitung zu dem Heft der Wanderausstellung „Ein früher Europäer“, die aus Anlass des 300. Geburtstags von Baron Samuel von Brukenthal von dem Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern erstellt und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde. mehr...
Von Berlin nach Wien: Interview mit Botschafter Emil Hurezeanu über seine fünfeinhalbjährige Amtszeit in Deutschland
Der Journalist Emil Hurezeanu hat vom 25. September 2015 bis 22. Mai 2021 als Botschafter von Rumänien in Deutschland gewirkt. Heute, am 3. Juni, beginnt seine Tätigkeit als Botschafter in Österreich. Seine hervorragende politische Erfahrung hat er mit großem Erfolg für die Vertiefung der deutsch-rumänischen Beziehungen und der europäischen Werte eingesetzt. Anlässlich seines 70-jährigen Jubiläums zeichnete der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ihn am 26. Oktober 2019 in München mit dem Goldenen Ehrenwappen des Verbands aus. Der 1955 in Hermannstadt geborene Diplomat zieht im folgenden Interview mit SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss eine Bilanz seiner fünfeinhalbjährigen Amtszeit in Berlin. mehr...
Der Dichter und Schriftsteller Frieder Schuller in der Reihe „Lebendige Worte“ (XIII)
Frieder Schuller, 1942 in Katzendorf/
Siebenbürgen geboren, studierte erst Theologie, dann Germanistik, war Kulturredakteur und Theaterdramaturg, 1978 Auswanderung. Mehrere Gedichtsammlungen, Theaterstücke und Drehbücher. 1986 Andreas-Gryphius-Preis, zweimal die Filmförderprämie des Bundesinnenministeriums, Dokumentar- und Spielfilme. Initiator des Kulturtreffens Dorfschreiber von Katzendorf.
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"Gott weiß mich hier": Radu Carp im Gespräch mit Eginald Schlattner
Ein recht ungewöhnliches Buch hat der Pop Verlag in Ludwigsburg 2020 unter dem Titel „Gott weiß mich hier“ herausgegeben. Ungewöhnlich, dass ein rumänischer Politologe, Professor Dr. Radu Carp von der Universität Bukarest, einen Pfarrer, den Schriftsteller Eginald Schlattner aus Rothberg, um ein Interview ersucht. Der Professor hatte Schlattners Romane gelesen, war vom Reichtum seiner Gedankenwelt beeindruckt. und hatte ihn zunächst 2004 in Rothberg besucht. mehr...









