Ergebnisse zum Suchbegriff „Konzerte Hermannstadt“
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Der unbekannte Johann Strauss: Zur zweiten Auflage des Buches von Franz Metz
Die Biographie von Johann Strauss (Sohn) ist mit dem südöstlichen Europa und der Geschichte dieses Kulturraums eng verbunden. In den meisten Biographien wird dieses Kapitel, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt. Der Walzerkönig hat nicht nur durch seine Konzertreise der Jahre 1847-1848 tiefe Spuren in der Musikgeschichte Südosteuropas hinterlassen, sondern hat das Milieu dieser Region in seine Bühnenwerke miteinbezogen. Es ist die Reise eines Künstlers, die man sich spannender nicht vorstellen kann. Selbst die abenteuerlichen Kunstreisen von Franz Liszt 1846 und Johannes Brahms 1879 durch das Banat und Siebenbürgen verkommen zu kleinen Spazierfahrten neben der „Weltreise“ des Walzerkönigs von 1847-48. mehr...
„Lebendige Worte“ (XI): Christel Ungar stellt ihren vierten Gedichtband und ihre Beziehung zu Bukarest vor
Christel Ungar, geboren am 19. Juli 1966 in Hermannstadt, studierte Germanistik und Romanistik an der „A. I. Cuza“-Universität in Jassy und war nach Abschluss Deutschlehrerin in Sathmar. Seit Juli 1990 arbeitet sie bei der deutschen Sendung des Rumänischen Fernsehens TVR in Bukarest (zurzeit Mitglied im Verwaltungsrat). Sie veröffentlichte vier Gedichtbände: „So blau / Atât de albastru“ (Global Media, 2001), „Wenn wir jetzt / Dacă acum“ (Honterus, 2011), „Rot / roșu“ (Honterus, 2016) und ,,Du bist mein Kreuz / Tu ești crucea mea“ (Honterus, 2020). mehr...
Zwei Frauen – zwei Leben. Dagmar Dusil in der Reihe „Lebendige Worte“ (VII)
Dagmar Dusil, geb. 1948 in Hermannstadt. Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität „Babeș-Bolyai“ in Klausenburg. 1985 Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland. Übersetzerin für Englisch, Rumänisch und Spanisch. Veröffentlicht Lyrik und Prosa. Bekannt geworden ist sie durch „Blick zurück durchs Küchenfenster“ (2001), das auch in rumänischer und englischer Übersetzung erschienen ist. Für den Prosaband „Wie die Jahre verletzen“ erhielt sie 2014 den Förderpreis der GEDOK. 2017/2018 wurde sie Dorfschreiberin von Katzendorf. Sie erhielt mehrere Preise, u.a. den 1. Preis in der Kategorie Prosa beim Landschreiber Wettbewerb „Sprache und Flucht“ für den Text „Mioara“. Mitgliedschaften: GEDOK Franken, Europäische Autorenvereinigung „Die KOGGE“, Künstlergilde Esslingen, Exil-Pen. mehr...
In schweren Zeiten viel gelernt: Heimatkirche beginnt regelmäßige Gottesdienstübertragungen in Michelsberg und Mediasch
Im Mai 2020, zum Ende des sogenannten „Lockdowns“, hat das Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) Bilanz über die spontane und notgedrungene kirchliche Onlinearbeit gezogen. Zwar war der Schmerz über das Abbrechen der physischen Gemeinschaft groß, doch genau so groß war auch das Erstaunen, dass geistliche Beiträge im Netz sehr gut und von vielen aufgenommen wurden. Sowohl Heimatortsgemeinschaften als auch Partnergemeinden und viele, viele Einzelpersonen rund um den Globus reagierten erfreut und zum Teil gerührt. mehr...
Die Neugründung des Coetus an den siebenbürgisch-sächsischen Schulen (1946-1948)
Der Coetus, die im Zeitalter der Reformation gegründete Selbstverwaltung der Schüler an siebenbürgisch-sächsischen Gymnasien bzw. Mittelschulen, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund einer Verordnung des rumänischen Unterrichtsministeriums neu gegründet. Den Vortrag „Die Neugründung der Coeten an den siebenbürgisch-sächsischen Schulen (1946-1948)“ hielt Hermann Schmidt, Mössingen, 2004 im Rahmen der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, veröffentlicht erstmals in der Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 28. (99.) Jahrgang (2005), Heft 2, Böhlau Verlag Köln Weimar Wien. Der 92-jährige Autor bot seinen Aufsatz der Siebenbürgischen Zeitung zum Nachdruck an, um auf die bemerkenswerten Ergebnisse seiner Recherchen hinzuweisen. mehr...
15 Jahre Aussiedlerberaterin im Haus der Heimat Nürnberg: Sigrid Sighisorean verabschiedet
Sigrid Sighisorean hört nach 15 Jahren ehrenamtlicher Arbeit als Aussiedlerberaterin im Haus der Heimat Nürnberg auf. Der gesamte Vorstand des Kreisverbandes möchte sich nun ganz herzlich bei ihr für ihren geleisteten Beitrag bedanken. Freundlich, lustig, respektvoll jedem gegenüber, sprachgewandt und an Kultur interessiert – so habe ich Sigrid Sighisorean in den letzten 15 Jahren im Haus der Heimat Nürnberg (HdH) kennengelernt. mehr...
"Vergänglich, doch nicht vergeblich": Nachruf auf den Künstler und Kunstförderer Dr. Roland Phleps
Am 20. April d.J. ist Dr. Roland Phleps im 96. Jahr seines Lebens in Freiburg im Breisgau verstorben. „Er trug ein Jahrhundert in sich“, schrieb die Badische Zeitung im Nachruf auf den aus Siebenbürgen stammenden Künstler und Kunstförderer, auf den Arzt, den Feingeist tief humanistischer Prägung. mehr...
Konzert-Cembalo „Bach“ für Schloss Horneck
Das neue Kultur- und Begegnungszentrum auf Schloss Horneck hat nun ein eigenes Konzert-Cembalo. Zufälle gehen manchmal merkwürdige Wege. Unlängst bot mir eine befreundete Heidelberger Musikerin, Helga Höpfner, etwas wehmütig ihr geliebtes Cembalo an, weil die 87-jährige Frau ins Altenheim muss. Das 2,70 m lange Instrument erwies sich aber als zu groß für unsere Wohnung, wie auch die unserer Söhne. Frau Höpfner zeigte sich erfreut über den Lösungsvorschlag, ihr „gutes Stück“ Schloss Horneck zu spenden, zumal sich herausstellte, dass der Cembalobauer „Wittmayer“ siebenbürgische Wurzeln hat. Wittmayer ist ein in Fachkreisen bekannter Cembalobauer. Das große MGG-Lexikon (Musik in Geschichte und Gegenwart) zählt Wittmayer neben Neupert und Sperrhake zu den drei weltweit größten Cembalobauern der Nachkriegszeit. mehr...
Erfolgsbilanz des Vereins Nachhaltiges Holzmengen
Hermannstadt – Mit einer beachtlichen Erfolgsbilanz für das Jahr 2019 kann der Verein Nachhaltiges Holzmengen aufwarten. Das Fest zum zehnjährigen Bestehen der Alten Mühle, eines der ältesten Projekte des Vereins, lockte an die 600 Besucher an, auch aus Deutschland und der Schweiz. mehr...
Engagierter Lehrer, Kulturmanager und Heimatforscher: Michael Konnerth zum 80. Geburtstag
Am 25. Oktober des Jahres feierte der 1939 in Abtsdorf bei Agnetheln geborene Michael Konnerth seinen 80. Geburtstag. Er hat stets sein Bestes gegeben: als Lehrer und als Initiator von Eltern- und Vortragsabenden in Honigberg, als Kulturbeauftragter und Touristenführer in Bad Rappenau, als Vorsitzender der Abtsdorfer Nachbarschaft, als Verfasser gewichtiger heimatkundlicher Beiträge. mehr...








