Ergebnisse zum Suchbegriff „Kultur“
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Ein Beispiel für gelebte Tradition: Inge Alzner mit Bayerischem Verdienstorden ausgezeichnet
„Inge Alzner engagiert sich seit ihrer Jugend ehrenamtlich für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Ob als Tänzerin, Leiterin einer Kindertanzgruppe oder Ortsvorsitzende – stets hat sie sich vorbildlich für die Kultur und Traditionen der Siebenbürger Sachsen eingesetzt. Darüber hinaus hat sie großen Wert auf Dialog und kulturellen Austausch gelegt, wodurch sie Brücken zwischen den Kulturen gebaut und das Verständnis gefördert hat. Ihr Engagement ist ein Beispiel für gelebte Tradition und interkulturelle Zusammenarbeit.“ mehr...
Kronenfest der Kreisgruppe Waldkraiburg
Am 29. Juni (Peter und Paul), genau dann, wann ein Kronenfest eigentlich immer stattfinden sollte, fand heuer tatsächlich unser Kronenfest statt. Viele Jugendliche und Helfer der Kreisgruppe hatten sich schon einen Tag früher eingefunden, um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen, um so ein Fest über die Bühne zu bringen. Zunächst widmete man sich dem Binden der Krone mit Kornähren und bunten Blumen. Dann wurden der Kronenbaum und schließlich die Tische und Bänke für die Gäste bzw. die Zelte aufgestellt, um einigermaßen gefeit zu sein gegen die ziemlich starke Sonneneinstrahlung. Der Grill musste aufgestellt, die Getränke gekühlt werden und dergleichen noch viel mehr. Es war alles hergerichtet, das Fest konnte am darauffolgenden Tag beginnen. mehr...
Herrnhut ist neues UNESCO-Weltkulturerbe
Am 27. Juli 2024 wurde Herrnhut in der Oberlausitz zusammen mit Bethlehem in Pennsylvanien, Christiansfeld in Dänemark und Gracehill in Nordirland unter dem Namen „Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine“ in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen. Nach der Bekanntmachung des Komitees der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (Unesco) läuteten die Kirchenglocken, ein Gebet wurde gesprochen und ein Segenslied gesungen. Es folgte eine Feier auf dem Zinzendorf-Platz. mehr...
Erster Empfang der Stadt Augsburg für Landsmannschaften
Unter dem Motto „Geschichten von Flucht und Vertreibung, vom Ankommen und Bleiben“ fand am Montag, dem 24. Juni, im Goldenen Saal im Rathaus von Augsburg erstmals ein Empfang der Stadt Augsburg für die Landsmannschaften statt, welcher künftig alle zwei Jahre veranstaltet werden soll, um die Geschichte, die Traditionen und das vielfältige Vereinsleben der Landsmannschaften zu würdigen. mehr...
Zweites Großes Sachsentreffen in Hermannstadt: Geborgenheit. Vertrautheit. Verstanden werden
Ist Heimat ein Ort – oder eher ein Gefühl, das mit einem Ort in Verbindung steht? „Heimat ohne Grenzen“ – so das Motto des zweiten Großen Sachsentreffens – erleben die meisten Siebenbürger Sachsen inzwischen aus der Ferne. Doch Siebenbürgen tragen viele noch im Herzen: in der Erinnerung aus der Vergangenheit, als im Heute verbindendes, identitätsstiftendes Element, als Ziel sinnstiftender Projekte für die Zukunft. Als Zentrum der kollektiven Sehnsucht, die man den Kindern und Kindeskindern zumindest begreifbar machen möchte. Die man auslebt in Vereinen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Kanada – und zumindest alle vier Jahre am Ort des Ursprungs: in Siebenbürgen, zum Großen Sachsentreffen, gemeinsam mit den hiesigen Landsleuten. mehr...
Das Programm der Kulturwoche Haferland (aktualisiert)
Die zwölfte Ausgabe der Kulturwoche Haferland findet vom 8. bis 11. August unter dem Motto „Geschichte, Tradition und Kultur. Gestern und heute im Haferland“ in zehn Dörfern des Haferlandes statt: Arkeden, Keisd, Hamruden, Reps, Deutsch-Kreuz, Radeln, Meschendorf, Klosdorf, Bodendorf und Deutsch-Weißkirch. Das Kulturfestival steht unter der Schirmherrschaft Seiner Durchlaucht Prinz Philipp von und zu Liechtenstein und der königlichen Familie von Rumänien. Unter dem Motto „Geschichte, Tradition und Kultur. Gestern und heute im Haferland“ werden Konzerte, Ausstellungen, Tanz und Blasmusik, Workshops mit lokalen Handwerkern geboten. Bei der Hauptveranstaltung am 11. August wird der 700. Jahrestag seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Reps gefeiert. In Deutsch-Kreuz begeht die M&V Schmidt Stiftung am 10. August den zehnten Jahrestag seit Eröffnung des Kraus-Hauses und richtet den beliebten Sachsenball aus. mehr...
30 Jahre Uwe-Johnson-Preis: Iris Wolff wird ausgezeichnet
Im Jahr des 90. Geburtstages von Uwe Johnson (1934-1984) erhält Iris Wolff für ihren Roman „Lichtungen“ den Uwe-Johnson-Preis. Die Jury wählte aus 90 Einreichungen aus den Bereichen Prosa und Essayistik die diesjährige Preisträgerin aus. Die feierliche Verleihung findet im Rahmen der Uwe-Johnson-Tage am 20. September in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin statt. Iris Wolffs Roman, erschienen im Frühjahr 2024 bei Klett Cotta, wird von der Jury als Spurensuche gewürdigt, der es wie bei Uwe Johnson darum geht, „erzählend ,eine Wirklichkeit, die vergangen ist, wiederherzustellen‘. Dabei wird offenbar, auf welche Weise die Zeitläufte in das Leben des einzelnen eingreifen und es zu Brüchen in der Biographie gekommen ist.“ Abschließend heißt es: „Wie Uwe Johnson verweigert sie sich der Mitlieferung einer Moral.“ mehr...
Interdisziplinäres Forschungsseminar in der Republik Moldau
Im Rahmen des Internationalen Forums Moldova (IFM) findet vom 14.-16. Oktober in Kischinew (Chișinău), Republik Moldau, das Seminar „Moldova als Region und Republik: Geschichte, Gegenwart und Zukunft“ statt. Bewerbungsunterlagen werrden bis Ende August an die Seminarleitung erbeten. mehr...
Lange Reise mit sicherer Ankunft: Die Evakuierung aus Nordsiebenbürgen vor 80 Jahren und ihr Vermächtnis
Es geschah vor 80 Jahren: die Evakuierung bzw. Flucht der Deutschen aus Nordsiebenbürgen im Herbst 1944, die eigentlich mindestens fünf Jahre vorher am 1. September 1939 mit dem verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen begonnen hat, stellt der Verfasser des nachfolgenden Beitrags, Horst Göbbel, klar und bilanziert: Die Evakuierung forderte bei etwa 35.000 evakuierten Nordsiebenbürger Sachsen weniger als 100 verlorene Menschenleben – die Deportation von mehr als 70.000 Frauen und Männern aus Südsiebenbürgen im Januar 1945 in die Sowjetunion einen Blutzoll von etwa 14.000 Opfern. Göbbel, selbst während der Evakuierung in einem Viehwaggon in Ungarn geboren, plädiert in seiner Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen vor 80 Jahren für „ein Mindestmaß an Zuversicht“: „Manchmal muss etwas auch ertragen und bewältigt werden. Dabei ist Anpassungsfähigkeit gefragt, Erfahrungen der Vorfahren sind willkommen.“ mehr...
„Man bleibt mit den Leuten in Kontakt und ist füreinander da“: Erfolgreiche FöJuLa-Wiedersehensfeier
Während des Föderationsjugendlagers (FöJuLa) 2024, das vom 5. bis 19. Juli in Aylmer, Ontario und Kitchener in Kanada stattfand, wurden die Teilnehmer gebeten, ihre liebsten sächsischen Erinnerungen zu teilen, während sich die Gruppe kennenlernte. Das gemeinsame Thema neuer Freundschaften mit gemeinsamen Traditionen war deutlich. Die Gruppe bereiste den Südwesten Ontarios und erfuhr einiges über die dort lebenden Siebenbürger Sachsen. Der nordamerikanische Heimattag fand vom 12. bis 13. Juli ebenfalls in Kanada statt. Im Rahmen der Wochenendfeierlichkeiten trafen aktuelle Teilnehmer ehemalige Teilnehmer aus über 50 Jahren Jugendlager aus Kanada, Deutschland, Österreich, Rumänien und den USA, die sich zu einer besonderen Wiedersehensfeier trafen. mehr...







