Ergebnisse zum Suchbegriff „Landesbehoerde Cnsas“
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Zwangsevakuierungen der Siebenbürger Sachsen im Burzenland vor 70 Jahren
Anfang Mai 1952 fanden vorwiegend in Kronstadt und in den Burzenländer Gemeinden Zwangsevakuierungen der Siebenbürger Sachsen statt. Ganze Familien wurden aufgefordert, innerhalb von drei Tagen, manchmal sogar in 48 Stunden, ihre Wohnungen zu räumen und Zwangsaufenthalt in vorgegebenen Orten zu nehmen. Die repressiven Maßnahmen des kommunistischen Regimes waren im Dekret Nr. 239/1952 vorgesehen. Die örtliche Verwaltung erstellte Listen, nach denen die Kommissionen die Familien aufsuchten und ihnen den Evakuierungsbefehl übermittelten. mehr...
Reger Erfahrungsaustausch bei der Herbstsitzung des Bundesvorstands
Das Kultur- und Gemeinschaftsleben der Siebenbürger Sachsen wacht langsam wieder auf. Der Bundesvorstand des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland beriet in seiner Herbstsitzung am 5. November, im Vorfeld der Tagung mit den Kreisgruppenvorsitzenden in Dinkelsbühl, über das Verbandsleben auf Bundes-, Landes- und Kreisgruppenebene und darüber, wie diese Tätigkeiten in der aktuellen Lage neu belebt werden können. mehr...
"Die Akte Hanna": Radiofeature über die rumäniendeutsche Journalistin Helga Höfer
„Eine Frage, die mich umtreibt, seit ich denken kann: Wenn niemand das Regime ernstgenommen hat, warum haben alle so lange mitgespielt? Wie funktioniert so ein System, wenn sich niemand damit identifiziert?“ Wer da fragt, ist Senta Höfer, geboren 1971 in Bukarest, Tochter der Journalistin Helga Höfer, die für den Neuen Weg und die Neue Literatur arbeitete und Ende der 1960er Jahre vom Bayerischen Rundfunk angeworben wurde. Von der rumänischen Hauptstadt aus bahnte sie in den 1970er und 1980er Jahren Kontakte an, recherchierte, führte Interviews und übersetzte; die westdeutschen Korrespondenten strickten daraus ihre Beiträge. Helga Höfers Arbeit lenkte die Aufmerksamkeit des rumänischen Geheimdienstes, der Securitate, auf sie und ihre Familie – die „Akte Hanna“ entstand. mehr...
Hilfestellung für die Kinder von Russlanddeportierten
Rumänien hat die Wiedergutmachung für die politischen Opfer des Kommunismus auf deren Kinder ausgeweitet (siehe Schwerpunktthema in der SbZ Online). Belege für die erlittenen Maßnahmen befinden sich in den Archiven der Landesbehörde zur Verwaltung der Securitate-Akten (CNSAS). Rainer Lehni, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, hat daher bei der CNSAS in Bukarest angesucht, die dort aufbewahrten Listen der Russlanddeportierten zu untersuchen und aufzubereiten. mehr...
CNSAS veröffentlicht Zwangsevakuierten-Listen im Internet
Die Landesbehörde zur Verwaltung der Securitate-Akten in Bukarest (CNSAS) hat 56.468 Akten von Personen mit Zwangsdomizil im kommunistischen Rumänien veröffentlicht. Die Listen sind frei einsehbar auf der Homepage http://cnsas.ro. mehr...
Rumänien verabschiedet Gesetz zur Ergänzung des Dekretes 118/1990 und des Gesetzes 130/2020: Kinder von Deportationsopfern einbezogen
Das Klärungsgesetz für offene Fragen bei der Einbeziehung von Kindern in die Entschädigung der Opfer der kommunistischen Diktatur in Rumänien gemäß Dekret 118/1990 und Gesetz 130/2020 wurde jüngst im rumänischen Parlament verabschiedet, vom Staatspräsidenten Klaus Johannis unterzeichnet und im Amtsblatt Rumäniens „Monitorul Oficial“ XXXII – Nr. 1036 vom 5.11.2020 als Gesetz Nr. 232/2020 veröffentlicht und ist damit in Kraft. Durch dieses Gesetz ist jetzt endgültig geklärt: Auch Kinder, deren Eltern selbst keine Entschädigung beantragt hatten, obwohl sie antragsberechtigt gewesen wären, sind antragsberechtigt. mehr...
Fragen und Antworten zum neuen Entschädigungsgesetz in Rumänien
Rumänien hat das Dekret-Gesetz 118/1990 zur Entschädigung für die Opfer des Kommunismus – dazu gehören politische Verfolgung, Verschleppung, Zwangsarbeit und Zwangsumsiedelung – auf Nachkommen der Opfer ausgeweitet. Das Gesetz 130/2020 wurde am 15. Juli 2020 im rumänischen Parlament verabschiedet und im Amtsblatt (Monitorul Oficial) Nr. 623 ebenfalls am 15. Juli veröffentlicht, seit dem 18. Juli ist es in Kraft. Der Artikel „Rumänien weitet die Entschädigung auf Nachkommen aus“, erschienen in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 12 vom 31. Juli, Seite 3 (siehe auch SbZ Online vom 23. Juli), ist auf ein enormes Echo gestoßen. Kinder von verschleppten Personen wollen wissen, was bei Beantragung der Entschädigungsleistung zu beachten ist. Zur Klärung dieser Fragen hat unsere Redaktion das folgende Gespräch mit Rechtsanwalt Dr. Bernd Fabritius in München geführt. mehr...
Băsescu war Informant der Securitate
Bukarest – Nachdem Anfang 2019 eine Übergabe weiterer, bisher beim Inlandsgeheimdienst SRI gelagerter Akten der ehemaligen kommunistischen Geheimpolizei an die Landesbehörde für die Aufarbeitung der Securitate-Akten (CNSAS) erfolgt war, bestätigt ein darauf basierendes Urteil des Berufungsgerichts nun erstmals einen lang gehegten Verdacht: mehr...
Deportationsgedenken in Siebenbürgen
Tiefe Spuren in der Gemeinschaft und den Herzen hat die Deportation von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion hinterlassen. Immer weniger Überlebende gibt es jedoch unter uns, die über die Schwerstarbeit in Bergwerken, Industrieanlagen, Kolchosen und Baustellen berichten können, die vor 70 Jahren Hungersnot und eisige Kälte erleben mussten und deren Erfahrung bis heute als Mahnung steht. mehr...
Ökumenische Tagung in Hermannstadt: "Kirchen im Kommunismus"
„Man schmäht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir’s; man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute“ (I. Kor. 4, 12-13). Dieser Lehre des Apostels Paulus entsprechend hat die Kirche in Rumänien den Widerstand gegen ihre Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Zeit gelebt.Die Evangelische Akademie Siebenbürgen organisierte zwischen dem 13. und 15. Mai 2009 in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung die Konferenz „Kirchen im Kommunismus“ – eine ökumenische Tagung, die anhand von historischen Belegen und Berichten über Märtyrer den Druck aufzeigen sollte, dem die Kirche im Kommunismus ausgesetzt war. mehr...




