Ergebnisse zum Suchbegriff „Matei“
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Einsatz für die Kirchenburgen
Am 23. April fand die alljährliche Sitzung des Vereins Kulturerbe Kirchenburgen e.V. unter dem Vorsitz von Alexander Kloos und Georg Fritsch statt. Der Verein setzt sich für den Erhalt der mittelalterlichen Dorfkirchen und Kirchenburgen in Siebenbürgen ein und fördert das traditionelle Handwerk und den interkulturellen Austausch von Fachkräften. Der Versammlungsort in Schaafheim, am Hof des Mitglieds Walter Jacobi, bot die passende ländliche Atmosphäre bei frischem Holzofenbrot und geräuchertem „Bofliesch“. mehr...
Mediascher Journalist und Radiomacher Mircea Hodârnău
Zu den vielen Veränderungen, die der massenhafte Exodus Anfang der 1990er Jahre für die Sachsen in Siebenbürgen mit sich gebracht hat, zählt auch, dass es für die heute dort Lebenden zunehmend schwieriger wird, öffentlich wahrgenommen zu werden. In einer Medienlandschaft, die oft schrill und schräg daherkommt, haben sie kaum mehr als die bekannten, nun auch online verfügbaren Printmedien (Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, Hermannstädter Zeitung) und das Deutsche Fernsehen, um auf sich aufmerksam zu machen. Dass kulturell interessierte Rumänen und Ungarn Zugang zum kulturellen Leben der Sachsen bekommen, hängt oft von engagierten und vor allem vorurteilslosen Journalisten ab. In Mediasch zählt zu ihnen vor allem der Blogger und Radiomann Mircea Hodârnău. Manche Mediascher Musikfreunde aus der Diaspora kennen ihn; zu seinen engen Freunden zählt u.a. Erhard Hügel von „Rocky 5“ und „Bürger 7“. mehr...
Die deutschen Wurzeln Bukarests
Bukarest – „Im Bukarest der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts arbeiteten unzählige walachische Meister, Tischler und Maurer, doch für das Pflastern der Straßen wurden fremde Fachleute angeheuert“, zitiert Dossier Nr. 1189 des Rumänischen Nationalarchivs (ANR) den Architekten Petre Tabai. Auch für die ersten Pläne der Hauptstadt und die Gestaltung der Anwesen der Bojaren Alexandru Ghica, Gheorghe Bibescu und Barbu Stirbey wurden Experten für Wege- und Brückenbau, Ingenieure und Architekten aus dem Ausland engagiert, erklärt er weiter und führt dies auf die „mangelnde Erfahrung der Walachen in der praktischen Umsetzung von Kunst“ zurück. Tatsächlich geht ein großer Teil der Architektur Bukarests auf deutsche, armenische, kroatische, italienische, tschechische, polnische und jüdische Baumeister zurück, wie das Projekt Architekturarchiv in den kürzlich erschienenen Broschüren „Stadtführer Bukarest: Häuser der Architekten“ und „Multikulturelles Bukarest: 10 architektonische Stadttouren“, Band 1 und 2, ans Licht bringt. mehr...
Neueröffnung des Rumänischen Kulturinstitutes in Berlin
Nach 16 Jahren in Grunewald zieht das Rumänische Kulturinstitut Berlin nach Mitte in die Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin, in unmittelbare Nähe des Friedrichstadtpalastes, des Deutschen Theaters und des Berliner Ensembles. Die neuen Räumlichkeiten beinhalten eine Kunstgalerie, eine Bibliothek, einen Veranstaltungssaal, einen Sprachkurssaal und Büros. Am 6. Oktober von 19.00-00.00 Uhr feiert das RKI Neueröffnung mit einem bunten Programm. mehr...
24. Siebenbürgischer Lehrertag in Deva
Am 18. Oktober fand im renovierten Theater von Diemrich (Deva) der 24. Siebenbürgische Lehrertag seit der Revolution statt. Zum traditionellen Zusammentreffen zum Zwecke der Fortbildung und des fachlichen Austauschs waren 128 Teilnehmer aus den Landkreisen Hunedoara, Kronstadt, Hermannstadt, Muresch, Alba, Bistritz-Nassod und Klausenburg, aber auch Gäste aus Deutschland, Oberschlesien (Polen) und dem Landkreis Temesch erschienen. mehr...
Akteneinsicht in Bukarest: Sichtweise der Securitate oder objektive Aufklärung?
Die Bilder sind noch allpräsent: Engagierte Mitglieder der DDR-Bürgerrechtsbewegung stürmen die Stasi-Zentrale, um die dort aufbewahrten Akten vor drohender Vernichtung zu retten: Die Verbrechen der SED-Diktatur sollten nicht unentdeckt und ungesühnt bleiben. Totale „Aufklärung“ ist auch zwanzig Jahre später angesagt, da Vergangenheitsbewältigung nur dann möglich ist, wenn ihr die kritische Aufarbeitung der Vergangenheit vorausgeht. Aus dieser Einsicht heraus entstand die Bundesbehörde zur Aufarbeitung der Staatssicherheit-Akten, die so genannte „Gauck“-Behörde, heute „Birthler“-Behörde, in Berlin. mehr...
Gedenktafel in Martinsdorf
Beim 12. Martinsdorfer Treffen am 30. Juni 2007 in Zirndorf meldete sich Daniel Schobel zu Wort, um die Anwesenden zu fragen, wer für die Aufstellung einer Gedenktafel für die Opfer von Krieg und Deportation in unserem Heimatort sei, so wie es sie schon in vielen anderen siebenbürgischen Ortschaften gibt. Daniel Schobel berichtet, wie diese Idee Wirklichkeit wurde.
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"Europäerin des Jahres 2010" kämpft gegen Zwangsprostitution
Bukarest. – Für ihren unermüdlichen Einsatz gegen die Zwangsprostitution von jungen Frauen und Kindern aus Südosteuropa wurde die Rumänin Iana Matei von Reader’s Digest am 20. Januar als „Europäerin des Jahres 2010“ ausgezeichnet. Im Februar wurde die Preisträgerin in allen 21 europäischen Ausgaben des Magazins Reader’s Digest vorgestellt. mehr...
9. Internationales Diplomanden- und Doktorandenkolloquium in Regensburg
Vom 9. bis 11. November 2009 tagte eine Gruppe von Historikern, Politologen, Geographen, Literatur- und Religionswissenschaftlern aus Ungarn, Rumänien, Polen, Großbritannien, Österreich und Deutschland in den Räumen des Wissenschaftszentrums Ost- und Südosteuropa in Regensburg. Aktuelle Projekte zur Geschichte und Gegenwart des Donau-Karpatenraumes standen im Fokus des 9. Internationales Diplomanden- und Doktorandenkolloquiums, wie eine Teilnehmerin im Folgenden berichtet. mehr...
Journalistenpreis Osteuropa
Den Journalistenpreis Osteuropa 2009 teilen sich in diesem Jahr der rumänische Journalist Martin Matei und sein russischer Kollege Leonid Winogradow, meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). mehr...




