Ergebnisse zum Suchbegriff „Medien“

Artikel

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8. Januar 2008

Kulturspiegel

Licht und Schatten: Schlattners „Der geköpfte Hahn“ verfilmt

Die Verfilmung von Eginald Schlattners Romanerstling „Der geköpfte Hahn“ wurde am 7. Dezember 2007 im Rheinischen Landesmuseum Bonn gezeigt. Die Bonner Kinemathek hatte die Vorführung initiiert und zusätzlich für einen anregenden Diskussionsrahmen gesorgt. Neben Schlattner waren Wolfgang J. Ruf, der Co-Autor des Drehbuchs, Vlad Vasiliu, der rumänische Generalkonsul in Bonn, und der Journalist Robert Schwartz von der Deutschen Welle eingeladen. mehr...

4. Januar 2008

Kulturspiegel

Hermannstadt im Bild erfasst

Als Hermannstadt zur europäischen Kulturhauptstadt 2007 erkoren wurde, berichteten zahlreiche Medien über diese Stadt in Siebenbürgen, auch Transsilvanien, Land jenseits der Wälder, genannt, das vor Jahrhunderten von Deutschen besiedelt wurde. In den Zeitungen und Zeitschriften wurden allerdings vor allem Texte veröffentlicht. Illustrationen blieben aus, obwohl diese historische Stadt mit ihren Wehrbauten, dem alten Rathaus, idyllischen Plätzen und Gassen mit malerischen barocken Bürgerhäusern Künstlern genügend Motive liefert. Die Bildhauerin Jutta Pallos-Schönauer hat denden Reiz Hermannstadts, der europäischen Kulturhauptstadt 2007, mit originärer Gestaltungskraft erfasst. mehr...

3. Januar 2008

Jugend

Sportliche Reise nach Siebenbürgen

Die Handball-Schulmannschaft des Friedrich-List-Gymnasiums Asperg nahm vom 26. Oktober bis 4. November an einem Sport- und Kulturaustausch in Siebenbürgen teil. Der Kerngedanke dieses Projekts war die Zusammenführung der Jugendlichen aus beiden Ländern sowie die Belebung des sportlichen Interesses. Elf Schüler sowie die Lehrer Hans-Martin Rether und Gerhard Kluttig traten am 26. Oktober die 1.600 Kilometer lange Fahrt bis nach Agnetheln in Siebenbürgen an. mehr...

23. Dezember 2007

HOG-Nachrichten

Weihnachtsgruß des HOG-Verbandes

Michael Konnerth, Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimat­orts­gemeinschaften e.V., zieht eine kurze Bilanz des zu Ende gehenden Jahres und richtet einen Weihnachtsgruß an alle Landsleute und Freunde. mehr...

17. Dezember 2007

Kulturspiegel

Audiothek statt Schuhkarton

Als vor vierzig Jahren die Tonaufnahmen des Linguistikinstituts Bukarest entstanden sind (siehe Interview mit Heinrich Mantsch), war der Massenexodus der Siebenbürger Sachsen noch nicht absehbar. Dass die Aufnahmeleiter sich damals nicht nur auf rein linguistische Aspekte beschränkt haben, sondern die Leute in freier Rede vom Alltagsleben erzählen haben lassen, erweist sich heute als großer Gewinn, da die Aufnahmen eine Welt dokumentieren, die es in dieser Form nicht mehr gibt. Der Verfall von Kirchenburgen sorgt für größeres Aufsehen und führt oft zu aufwendigen Rettungsaktionen. Hingegen scheint es vielen Landsleuten nicht bewusst zu sein, dass der Dialekt eine Kulturleistung von vielleicht höherem Rang ist. Die Mundarten sind nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Identität der Siebenbürger Sachsen, sie enthalten auch viel kulturspezifisches Wissen. Der Erhalt und die Auswertung der Aufnahmen trägt dazu bei, dieses Wissen im kulturellen Gedächtnis zu behalten. Die folgenden Überlegungen sollen einen Anstoß für ein Projekt zur wissenschaftlichen Erschließung dieser Sprachaufnahmen geben. mehr...

16. Dezember 2007

Interviews und Porträts

Klangspuren unserer Herkunft

In Siebenbürgen sind in den Jahren 1966 bis 1975 Tonbandaufnahmen entstanden, die siebenbürgisch-sächsische Mundarten aus über 140 Ortschaften dokumentieren. Die Sprecher unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Berufes erzählen in freier Rede von Sitten und Bräuchen, der Arbeit auf Feld und Hof, schildern Ereignisse aus ihrem Dorf oder Begebenheiten aus ihrem Leben, verraten Koch- und Backrezepte. Das vom Linguistikinstitut Bukarest getragene Projekt führten seinerzeit die Germanistin Ruth Kisch (1994 verstorben) und Heinrich Mantsch gemeinsam durch. Inzwischen sind die Tonbandaufnahmen im Auftrag des Siebenbürgen-Instituts in Gundelsheim vom Institut für Deutsche Sprache in Mannheim digitalisiert und konserviert worden. Der 1931 in Meschen geborene, heute in Düsseldorf lebende Germanist Heinrich Mantsch erläutert im Gespräch mit Gunther Krauss den Entstehungshintergrund dieser Mundartaufnahmen, die beides sind: „unmittelbarer Beleg für unsere Sprache“ und wertvolle Klangspuren, die zurückverweisen auf die Herkunft der Siebenbürger Sachsen. mehr...

15. Dezember 2007

Interviews und Porträts

Siebenbürgen-Institut in Gundelsheim: Die Hoffnung genährt

„Die Zukunft liegt in unserer Hand!“ Dieser Appell von Dr. Günther H. Tontsch, des kürzlich verstorbenen Vorsitzenden des Beirats der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek, dürfte vielen Verbandstags-Delegierten noch in den Ohren klingen. Zugunsten der existenzbedrohten Kultur­einrichtungen in Gundelsheim hat der Verband der Siebenbürger Sachsen auf der Titelseite der Siebenbürgischen Zeitung vom 5. Dezember 2007 eine große Spendenaktion gestartet. Doch wofür werden die eingehenden Spenden konkret verwendet? – Vordringlich für Personalkosten, sagt Dr. Gerald Volkmer, Wissenschaftlicher Leiter des Siebenbürgen-Instituts in Gundelsheim. Der promovierte His­toriker ist seit Mai 2007 für die Bibliothek und das Archiv verantwortlich, betraut obendrein weitere wichtige Arbeitsbereiche. Von der Hilfs­aktion unseres Verbandes erhoffe er sich auch einen Mobilisierungseffekt, bekundet der 33-jährige gebürtige Kronstädter im nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger. mehr...

11. Dezember 2007

Verbandspolitik

Historischer „Akt deutscher und internationaler Solidarität“

Vor 25 Jahren, am 22. Oktober 1982, tagte in Bukarest unter dem Vorsitz Nicolae Ceaușescus der Staatsrat der Sozialistischen Republik Rumänien. Der Text des bei dieser Gelegenheit be­schlos­senen Dekrets wurde am 5. November 1982 vom kommunistischen Parteiorgan Scînteia, am 7. November von der deutschsprachigen Tageszeitung Neuer Weg, beide Bukarest, veröffentlicht. Er löste in den Staaten des Westens heftige Reaktionen aus und wurde hier unter dem Namen „Freikauf-Dekret“ bekannt und kommentiert. Hans Bergel, damaliger Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung und Protagonist der rasch legendär ge­wor­denen „Kundgebung vor dem Kölner Dom“ vom 4. Dezember 1982, erinnert an die Ereignisse, die die Siebenbürger Sachsen vor 25 Jahren auf die Straße gebracht haben.
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1. Dezember 2007

Sachsesch Wält

40 Jahre alte Mundartaufnahmen

Von 1966 bis 1975 sind in Siebenbürgen im Auftrag des Linguistik-Instituts Bukarest Tonbandaufnahmen entstanden, die siebenbürgisch-sächsische Mundarten aus über 140 Ort­schaften dokumentieren. Die Spre­cher unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Berufes erzählen in freier Rede von Sitten und Gebräu­chen, der Arbeit auf dem Feld und Hof, schildern Ereignisse aus ihrem Dorf oder Begeben­heiten aus ihrem Leben, verraten Koch- und Backrezepte. mehr...

27. November 2007

Kulturspiegel

Rege Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Gundelsheim geplant

Vielseitige Tätigkeiten zum Erhalt und zur Pflege des siebenbürgisch-sächsischen Kulturgutes haben die das Siebenbürgen-Institut mit Bibliothek tragenden Vereine in ihren Herbstsitzungen am 17. und 18. November 2007 in Gundelsheim für das nächste Jahr geplant. Angesichts der prekären finanziellen Lage sollen Spender und Sponsoren gewonnen und die Öffentlichkeitsarbeit, auch im Internet, intensiviert werden. In den meisten Gremien fanden Neuwahlen statt. Neuer Vorsitzender des Bibliotheksfördervereins ist der Ökonom Uwe Konst. mehr...