Ergebnisse zum Suchbegriff „Michael Schoger“
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Ein Leben der Musik gewidmet: Michael Hartig gestorben
Michael Hartig, Ehrendirigent des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöhe, ist tot. Er starb am 4. Februar im Alter von 90 Jahren. Hartig war 1965 Mitbegründer der Trachtenkapelle und von 1974 bis 1992 deren musikalischer Leiter. Ihm sei es größtenteils zu verdanken, dass es das Orchester in seiner heutigen Form in Drabenderhöhe überhaupt gibt, hieß es, als sich das Urgestein nach 53 Jahren 2018 aus den Reihen der Aktiven verabschiedete. Er galt als unverzichtbarer Ratgeber und väterlicher Freund. mehr...
Heimleiter Michael Schlander zur aktuellen Lage im Siebenbürgerheim Rimsting
Das Siebenbürgerheim Rimsting am Chiemsee, in dem derzeit 103 Bewohner, davon 72 Siebenbürger Sachsen wohnen, ist gottlob bisher vom Coronavirus verschont geblieben. Kürzlich wurde auch die zweite Corona-Impfung erfolgreich durchgeführt (siehe Bericht „Wir sind geimpft!“ sagen die Bewohner/-innen des Siebenbürgerheimes Rimsting). Heimleiter Michael Schlander sieht sein Haus trotz enormer Herausforderungen gut gewappnet: „Wir haben umfassende Schutzkonzepte, die wir auch leben, und gehen sehr verantwortungsvoll mit der Situation um.“ mehr...
Exodus – Zeitzeugen berichten
Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Mit den komplexen Prozessen des Exodus hat sich der Historiker Prof. Dr. Hans-Christian Maner in seinem Beitrag „Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus“ auseinandergesetzt. Die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung hat Zeitzeugen dazu aufgerufen, über ihre persönlichen Erfahrungen von Heimatverlust und neuer Existenzgründung zu berichten. Lesen Sie im Folgenden einige ausgewählte Zeitzeugenberichte. mehr...
Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch
Seit Wochen berichten Medien über Denkmalstürze durch empörte antirassistische und antikolonialistische Aktivisten, ob in den USA oder Europa. Auslöser der weltweiten Proteste war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben ist. Seine Worte „I can’t breathe („Ich kann nicht atmen“) wurden zur Parole der „Black Lives Matter“-Bewegung gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Auch in Deutschland wird aktuell lebhaft debattiert über Rassismus und Postkolonialismus. Das Phänomen des Bildersturms ist freilich keineswegs neu und durchaus komplex, weiß Dr. Konrad Gündisch. Der 72-jährige Historiker und Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V., als Mediävist auf die Mittelalterliche Geschichte spezialisiert, hat lange Jahre als stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg gewirkt. Denkmäler sind zeithistorische Dokumente, die der Kontextualisierung bedürfen, betont Gündisch in dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger. Erinnerungskultur brauche ein Publikum, „das weltoffen ist und seine Ansichten neuen Erkenntnissen anzupassen vermag“. Das gelte gleichermaßen für Siebenbürgen, wo es insbesondere zwischen Rumänen und Ungarn einen „Wettbewerb der Denkmäler“ gebe. Keinen Zweifel lässt Gündisch daran, welche siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten er als zuvorderst denkmalwürdig erachtet. Noch vor der ersten Interviewfrage ergreift er allerdings das Wort zu einer Vorbemerkung. mehr...
Kein Infektionsfall im Wohn- und Pflegeheim in Drabenderhöhe: Heimleiter Marcus van Breen im Gespräch
In dem über bis zu 128 Pflegeplätze verfügenden Wohn- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen in Drabenderhöhe wohnen zurzeit auch 65 Siebenbürger*innen. Aufopferungsvoll trägt Heimleiter Marcus van Breen gemeinsam mit den 54 Pflegemitarbeitenden Sorge für das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Menschen. Dass es im Haus bislang keine Covid-19-Erkrankungen gegeben hat, führt van Breen vor allem auch auf eine frühzeitige Krisenvorbereitung zurück. Der 47-jährige Lüdenscheider ist ausgebildeter Psychiatrie-Fachkrankenpfleger und hat erst im vergangenen Jahr die Heimleitung übernommen. Mit vielfältigen Initiativen versucht man in Drabenderhöhe, die durch die Kontaktsperre bedingte wachsende Vereinsamung der Heimbewohner zu mildern. Konkrete Erwartungen äußert Marcus van Breen im folgenden Gespräch mit Christian Schoger hinsichtlich einer notwendigen Aufwertung des Pflegeberufs. mehr...
Siebenbürgische Pflegeheime trotzen Corona-Pandemie
Berlin – Beschäftigte in der ambulanten und stationären Altenpflege erhalten in diesem Jahr eine einmalige Corona-Prämie in Höhe von bis zu 1000 Euro. Das haben Bundestag und Bundesrat am 14. bzw. 15. Mai beschlossen. Überdies können Länder und Arbeitgeber den Betrag auf 1500 Euro aufstocken. Eine entsprechende Zusage erteilten bereits Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland und Schleswig-Holstein.
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Krise lehrt Demut und Dankbarkeit - Heimleiter Michael Schlander über die aktuelle Lage im Siebenbürgerheim Rimsting
Die idyllische Lage am Chiemsee wirkt in dieser düsteren Zeit der Corona-Pandemie geradezu stimmungsaufhellend. In dem 1953 eröffneten Siebenbürgerheim Rimsting mit seinen derzeit 71 Pflegeplätzen und 47 sogenannten Rüstigenplätzen wohnen 72 Siebenbürger Sachsen. Auf Heimleiter Michael Schlander lastet seit Wochen gewaltiger Druck, gilt es doch, die Heimbewohner vor der lebensbedrohlichen Infektion bestmöglich zu schützen. Der aus dem Augsburger Raum stammende ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger hat ein Studium im Fach Gesundheits- und Sozialmanagement absolviert und die Qualifikation für die Leitung von Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen erworben. Seit dem 1. Juni 2019 leitet Schlander das Siebenbürgerheim Rimsting. Zur Krisenbewältigung bedarf es vielfältiger Schutzmaßnahmen, betont der 39-jährige Heimleiter im Gespräch mit Christian Schoger, besonders hilfreich dabei sei freilich der im Team und dem gesamten Heim vorherrschende starke Zusammenhalt. mehr...
70. Heimattag – 70 Jahre Siebenbürgische Zeitung: Heimattagausschusssitzung in München
Knapp drei Monate vor Pfingsten schreiten die Vorbereitungen des Heimattags 2020 flott voran. Der Heimattagausschuss hat am 6. März in der Bundesgeschäftsstelle des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in München den Programmablauf und organisatorische Fragen besprochen. An der Sitzung, die Organisationsreferent Horst Wellmann leitete, nahmen neben dem Bundesvorsitzenden Rainer Lehni unter anderen auch Vertreter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), der Carl Wolff Gesellschaft und des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (HOG) teil. Mitausrichter des diesjährigen Pfingsttreffens, das vom 29. Mai bis 1. Juni im mittelfränkischen Dinkelsbühl unter dem Motto „Wurzeln suchen – Wege finden“ stattfindet, ist die Regionalgruppe Hermannstadt-Harbachtal des HOG-Verbandes. mehr...
Ein Vierteljahrhundert Kulturarbeit: Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster in Rente verabschiedet
Wenn eine Ära endet, strebt unser Bewusstsein naturgemäß danach, das Wesentliche aus der abgelaufenen Zeitperiode herauszufiltern. So auch jetzt. Über ein Vierteljahrhundert, seit Oktober 1994, hat Hans-Werner Schuster als Bundeskulturreferent des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gewirkt, nachdem er schon 1989 als Redakteur der Siebenbürgischen Zeitung tätig war. Der Historiker und Kunsthistoriker, der die Verbandsentwicklung höchst engagiert und kompetent mitgestaltet hat, wurde beim Heimattag 2010 für seine Verdienste mit dem Goldenen Ehrenwappen ausgezeichnet. Seit 1. Januar ist Schuster nun Rentner. Seine hauptamtliche Verbandstätigkeit habe ihn vielfältig bereichert, meint der gebürtige Hermannstädter, beflügelt und motiviert. Die Zukunftsperspektiven unseres Verbandes beurteilt er optimistisch. Die Rettungsaktion für Schloss Horneck als Sitz der siebenbürgisch-sächsischen Kultureinrichtungen habe jüngst erst gezeigt, wie wichtig der Verband sei. In dem nachfolgenden Gespräch mit seinem langjährigen Kollegen Christian Schoger blickt Hans-Werner Schuster auf Kernaspekte seiner facettenreichen Kulturarbeit zurück. mehr...
70 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen - Festveranstaltung im Bayerischen Landtag
Was waren die Zutaten dieses bemerkenswerten Nachmittags, der auf den Abend ausgriff? Gewiss, ein in die Jahre gekommener Jubilar, der sich aber keineswegs im Herbst seiner Existenz wähnt; ranghohe, zudem gut gelaunte Gratulanten; nobles parlamentarisches Ambiente; in die Zukunft gerichtete Wünsche und Geleistetes anerkennende Gaben; jugendliches Auftreten, gediegene musikalische Unterhaltung; anregende Debattenkultur; leibliche Genüsse. Der in München ansässige Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland feierte sein 70-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung, die am 26. Oktober im Bayerischen Landtag unter dem Motto „70 Jahre – Für die Gemeinschaft“ stattfand. Unser Verband könne „mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen sieben Jahrzehnte zurückblicken“, bekräftigte die Bundesvorsitzende Herta Daniel in ihrer Begrüßungsrede. Die „exzellenten Rahmenbedingungen“ in Deutschland hätten „ uns die Beheimatung erleichtert“. mehr...









