Ergebnisse zum Suchbegriff „Panik“
Artikel
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Hermannstädter Theater in Oberhausen
Packendes Stück von Lothar Kittstein am Theater Oberhausen in Zusammenarbeit mit dem Hermannstädter Nationaltheater: Am 8. April fand im Malersaal die Uraufführung des Theaterstückes „Die Geister von Amnaș“ (Anmerkung der Redaktion: rumänischer Ortsname für Hamlesch) statt. mehr...
Geschichten aus Siebenbürgen: Neuer Erzählband von Hans Bergel
Der Einband des neuesten Buches von Hans Bergel, „Die Wildgans. Geschichten aus Siebenbürgen“, suggeriert Bilder einer (Kultur-)Landschaft, die in Deutschland kaum bekannt ist und für viele Siebenbürger nur noch in der Erinnerung besteht. mehr...
Bekenntnisse einer Junggebliebenen: Neuer Roman von Nora Iuga
Nicht nur den Verlag, sondern auch den Übersetzer hat Nora Iuga gewechselt: Der neue Roman der bekannten rumänischen Lyrikerin und Übersetzerin „Die Sechzigjährige und der junge Mann“ erschien bei Matthes & Seitz in der gelungenen Übersetzung von Eva Ruth Wemme. Darin erzählt eine alternde Schriftstellerin, besser gesagt Dichterin namens Anna ihre Erinnerungen. mehr...
Eine Frau, die sich nicht brechen ließ: Grete Loew
Am 17. September ließ Dr. Stefan Sienerth, Direktor des Münchner Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), die Bombe in der Süddeutschen Zeitung platzen: Oskar Pastior von 1961 bis 1969 in Diensten der Securitate, IM-Deckname „Otto Stein“! Damit war er Ernest Wichner, dem Leiter des Berliner Literaturhauses und Herausgeber von Pastiors Werkausgabe, zuvorgekommen, der damit ebenfalls an die Öffentlichkeit gehen wollte. Eigentlich hatte Sienerth vor, seine Akten-Recherche erst auf der Tagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde „Die Securitate in Siebenbürgen“ in Jena vorzustellen. In der Studie spielt auch Pastiors Bürokollegin Grete Loew eine wichtige Rolle (vgl. Spiegelungen 3/2010). Dem folgenden Artikel war ein Besuch bei Grete Loew vorausgegangen. Als Sienerths akribische Rekonstruktion erschien, schrieb ich ihn kurzfristig um, um eine Korrelation mit seinen Erkenntnissen zu erreichen. Einiges erscheint hier erstmals, anderes wurde vertieft. mehr...
Mit kühlem Kopf und heißem Herzen: zum Tod von "Patenminister" Konrad Grundmann
Konrad Grundmann ist am 29. Mai 2009 im Alter von 84 Jahren in Krefeld gestorben. Die nordrhein-westfälische Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) hat den verstorbenen früheren Sozialminister von Nordrhein-Westfalen gewürdigt. Mit seinem Namen blieben der Ausbau des Gesundheitswesens und der Einsatz für Kinder aus sozial schwachen Familien verbunden, erklärte sie einem Bericht der Rheinischen Post zufolge. Der am 8. Januar 1925 in Krefeld geborene CDU-Politiker war von 1959 bis 1966 NRW-Sozialminister und mithin auch „Patenminister“ des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., den er mit bemerkenswertem Engagement gefördert hat und dem er zeitlebens eng verbunden geblieben ist. mehr...
Jahresbericht der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek
Im abgelaufenen Jahr ist die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek ihrem Ziel, die Abhängigkeit des Siebenbürgen-Institutes und der Siebenbürgischen Bibliothek von staatlichen Zuschüssen zu verringern, ein kleines Stück näher gekommen. Da sich das Tempo der Annäherung im Vergleich zum Jahr 2007 nicht erhöht hat, bleibt noch sehr viel zu tun. Anhand des vom Vorstand der Stiftung erstellten Tätigkeitsberichtes besprachen die Mitglieder des Beirates und des Vorstandes auf ihrer gemeinsamen Sitzung am 10. Januar in Gundelsheim die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008. mehr...
Vortrag von Alfred Schuster in Stuttgart: Migrationswege nach Siebenbürgen
„Was du nicht in den Beinen hast, hast du auch nicht im Kopf", sagte Dr. Alfred Schuster zu Beginn seines Vortrags am 25. April im Haus der Heimat in Stuttgart. Wenn dieser Satz wahr ist, muss einer, der über Migrationswege nach Siebenbürgen fundiert nachdenken möchte, diese Wege in den eigenen Beinen, im eigenen Kopf haben. Folgerichtig hat A. Schuster dann auch gehandelt. Vom 4. Juni bis zum 14. Juli 2007 ist er über 2 475 km von Luxemburg nach Hermannstadt geradelt. mehr...
Ludwig Hesshaimer, Philatelieförderer und Künstler
Der aus einer alteingesessenen Kronstädter Familie stammende Ludwig Hesshaimer wurde 1872 geboren und kam als Fünfjähriger erstmals mit Briefmarken in Berührung. Dies geschah in Triest, wohin er durch die berufliche Laufbahn seines Vaters gelangt war. Wolfgang Maaßen, Autor der Biografie „Ludwig Hesshaimer. Licht und Schatten, Liebe und Leidenschaft für Kunst und Philatelie“, schreibt in seinem Buch, das die vielfältigen Facetten des Wirkens und Schaffens des Briefmarkenzeichners, Philatelieförderers und Künstlers kundig beleuchtet: „Ihn interessierten die Bilder, nicht der Geldwert – eine Motivation, der er ebenfalls lebenslang treu blieb. Ihn faszinierte die Kunst der kleinen Form, die Kleinstgrafik.“ (S. 18) Dieses Interesse, ja Zuneigung, für Briefmarken und Kunst sollte das weitere Leben von Ludwig Hesshaimer maßgeblich prägen. mehr...
Zusammengetrieben und nach Russland verschleppt
Aus Anlass der 60 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Rumänien zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion richteten die Kreisgruppe Drabenderhöhe der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen und der Adele-Zay-Verein am 13. Januar 2005 eine Gedenkveranstaltung in Drabenderhöhe aus. mehr...
Zernen bei Kronstadt bald europäische Hauptstadt für Großraubtiere
Obwohl die rumänischen Karpaten weniger als 1,5 Prozent der europäischen Landesfläche westlich von Russland ausmachen, lebt in diesen Bergen ein Drittel der Großraubtiere. Offizielle Schätzungen nennen etwa 5 000 Braunbären, ferner 3 000 Wölfe, rund 1 500 Luchse. Nirgendwo sonst auf dem alten Kontinent trifft man auf eine derart hohe Dichte dieser faszinierenden Großräuber. Eben dies faszinierte auch den Münchener Wildbiologen Christoph Promberger, der gemeinsam mit einem rumänischen Fachkollegen vor zehn Jahren das mittlerweile weltbekannte Projekt zum Schutz dieser Tiere rund um den Königstein mit dem Hauptsitz in Zernen startete: Das "Carpathian Large Carnivore Project" (CLCP) hat nun nach Ende seiner Laufzeit viele seiner ursprünglich angedachten bzw. neu formulierten Ansätze realisiert. Darüber sprach unser Hermannstädter Mitarbeiter Martin Ohnweiler mit dem Projektleiter Promberger. mehr...


