Ergebnisse zum Suchbegriff „Paradies“

Artikel

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13. Dezember 2023

Verschiedenes

Siebenbürgen – Achttägige Flugreise/Reisebericht einer Fränkin

Das Ehepaar Brigitte und Günther Butt ist 1989 im August von Kronstadt ausgewandert. Ihre neue Heimat ist Geslau, eine kleine Gemeinde neben Rothenburg ob der Tauber, in der sie als Rentner ehrenamtlich aktiv sind und dadurch Kontakt mit vielen Einheimischen pflegen. Diese hatten schon seit einiger Zeit den Wunsch geäußert, Siebenbürgen kennenzulernen. So stellten Brigitte und Günther Butt mit einer Interessengemeinschaft eine einwöchige Reise zusammen und präsentierten sie bei einem Gemeindeabend. Die Nachfrage war sehr groß. Im vollen Bus dabei waren Bürgermeister, Pfarrer, Organist und Chorleiter und viele, die noch nie in Siebenbürgen waren. Über die tolle Reise berichtet im Folgenden eine Fränkin aus dem Blickwinkel dieser Gruppe. mehr...

10. Dezember 2023

Kulturspiegel

Warum sind fast alle gegangen? Aussiedlung der Deutschen aus Rumänien: Vortrag des Historikers Paul Bagiu in Düsseldorf

Unter der Überschrift „Zwischen Anpassung und Ausreisewunsch – Deutschstämmige im kommunistischen Rumänien“ veranstaltete die Kreisgruppe Düsseldorf des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland Ende Oktober d.J. einen Vortragsnachmittag mit Diskussion in Düsseldorf. Zahlreiche interessierte Siebenbürger und Nichtsiebenbürger fanden sich im Gerhart-Hauptmann-Haus ein. Als Hauptvortragender konnte Dr. Paul Christian Bagiu, studierter Betriebswissenschaftler und Historiker und Autor des Buches „Geheimsache Kanal“, das auf seiner Promotionsarbeit fußt, gewonnen werden. mehr...

30. November 2023

Kulturspiegel

Zwischen Ausreisewunsch und Anpassung – Deutsche im kommunistischen Rumänien

Dr. Paul Bagiu studierte Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und Geschichte an der FernUniversität Hagen. Seine Dissertation, die er 2019 an der RWTH Aachen verteidigte, erschien 2020 im Hermannstädter Honterus-Verlag unter dem Titel „Die Geheimsache ›Kanal‹ – Analyse der staatlich vermittelten Aussiedlung Rumäniendeutscher in die BRD (1968–1989) nach markttheoretischen Gesichtspunkten“. Der folgende Vortrag, den er am 21. Oktober 2023 auf Einladung der Stiftung des Gerhart-Hauptmann-Hauses und des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Düsseldorf hielt, fußt auf Erkenntnissen, die er im Rahmen seiner Promotion gewonnen hat, und beschäftigt sich mit Anpassungsformen der Rumäniendeutschen an die Verhältnisse im kommunistischen Rumänien. mehr...

28. November 2023

Kulturspiegel

Heimat oder Zuhause - Versuch einer Annäherung

Heimatland, Heimatort, alte Heimat, neue Heimat, Wahlheimat, erlebte Heimat, vorgestellte Heimat, Heimatverlust, Heimatvertriebener, Heimatlosigkeit … Woher kommt diese inflationäre Verwendung des Begriffs? Und was meinen wir eigentlich, wenn wir von Heimat sprechen? mehr...

16. Mai 2023

Kulturspiegel

Neues aus dem Siebenbürgen-Institut: „Transsilvania“ wurde 1846 in Mühlbach gesungen

Die Freude war groß, als das Siebenbürgen-Institut nach dem Umbau von Schloss Horneck einen zusätzlichen Raum und zwei neue Rollanlagen bekam, eine für die Bibliothek und eine für das Archiv. Endlich wieder Platz! ­Inzwischen wurden jedoch einige Nachlässe und Bücherspenden abgegeben, die nun in Kartons verpackt die Archiv-Regale füllen und geduldig auf ihre Bearbeitung warten. Und der Aufruf der Institutsleitung an die Leser dieser Zeitung, mit dazu beizutragen, dass das gesamte Schrifttum Siebenbürgens in der Siebenbürgischen Bibliothek zusammenkommt, blieb auch nicht ohne Folgen. Unzählige Pakete voller Bücher und Dokumente trafen ein. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die dem Aufruf gefolgt sind!
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3. April 2023

Kulturspiegel

Vom Bleisatz bis Instagram: 15. Presseseminar der Siebenbürgischen Zeitung in Leitershofen

Pressereferenten und Mitarbeiter kamen vom 24.-26. März 2023 im Diözesan-Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen bei Augsburg zusammen, um gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen der Siebenbürgischen Zeitung zu werfen und ihren Weg vom Bleisatz bis hin zu den sozialen Medien kennen zu lernen und gemeinsam weiter auszubauen. mehr...

31. März 2023

Kulturspiegel

Bücher von Ioana Heidel

Die aus Rumänien stammende und in Würzburg lebende Autorin Ioana Heidel dürfte den Lesern dieser Zeitung dank ihres 2017 erschienenen autobiographischen Buches „Mein Lebensweg bis jenseits des Horizonts“ (das rumänische Original „Dincolo de orizont“ kam 2013 heraus) bekannt sein. Geboren wurde sie 1953 in Goicea, Oltenien, legte ihr Abitur in Craiova ab und studierte danach in Bukarest, wo sie ihren Ehemann kennenlernte, mit dem sie nach Schäßburg zog. Dort lebte sie viele Jahre, bis die Krankheit ihres Sohnes sie 1988 zum Umzug nach Deutschland zwang. Nun stellt sie ihre neuesten Publikationen vor. mehr...

9. Mai 2022

Aus den Kreisgruppen

Neu gegründete Ideenschmiede der Kreisgruppe Schweinfurt – Gochsheim

Unsere jährliche Mitgliederversammlung fand am 20. März im Gemeindehaus Sankt Kilian in Schweinfurt statt. Etwa 35 Personen waren der Einladung in das mit Frühlingsblühern herrlich geschmückte Gemeindehaus gefolgt. Nach so langer Zeit freuten sich sichtlich alle Teilnehmer auf dieses Wiedersehen. Nach der Begrüßung ging es über zum leckeren siebenbürgischen Mittagessen: in Krautsaft gekochte geräucherte Hausmacher Wurst mit Beilagen. Die Tagesordnung war schnell abgearbeitet und der Vorstand einstimmig entlastet. Danke an die Kassierin Dorothea Maurer für die beispielhaft geführte Kasse. mehr...

28. Februar 2022

Kulturspiegel

Die Banater Schriftstellerin Ilse Hehn in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXVIII)

Ilse Hehn, Schriftstellerin und bildende Künstlerin, geboren am 15. Mai 1943 in Lovrin im Banat, absolvierte Bildende Kunst an der West-Universität Temeswar und war bis zu ihrer Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland 1992 als Gymnasiallehrerin für Kunst und Kunstgeschichte in Mediasch in Siebenbürgen tätig. Die Dozentin für Kunst lebt heute in Ulm. Von 2011-2022 Vizepräsidentin des Internationalen EXIL-P.E.N. Sektion deutschsprachige Länder. mehr...

10. Februar 2022

Kulturspiegel

Die surreale Schaffensphase (1919-1921) des Schriftstellers Otto Alscher

Im Sommer 1919 war Otto Alscher von Budapest nach Temeswar umgezogen und bezog eine Wohnung im „Scherter-Haus“, wo er getrennt von der Ehefrau, Leopoldine Elisabeth, und den beiden Kindern, Helmut und Helga, in der Nähe der Redaktion des Banater Tagblatts, am Domplatz, lebte. Thematisch und stilistisch setzt er sich mit der „transformierenden Darstellung von Empfindungen, mit Gefühls-, Empfindungs-, Sinnes- oder Seelenbildern“ auseinander (wiener kinetismus. eine bewegte moderne, belvedere, 2010), unter dem Einfluss der Psychoanalyse, der reformistischen Ansätze der Wiener Bildungspolitik und des „Wiener Kinetismus“. mehr...