Ergebnisse zum Suchbegriff „Reformation Sprache“

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11. Juni 2007

Verbandspolitik

Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl: "Wir in Europa"

Der europäische Einigungsprozess eröffnet große Chancen für die Siebenbürger Sachsen, ihre Kultur zu pflegen sowie Forscher und die Öffentlichkeit an das Thema Siebenbürgen heranzuführen. Dies stellten Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft in einer niveauvollen Podiumsdiskussion fest, die zum Motto des diesjährigen Heimattages, „Wir in Europa“, unter der Moderation des Journalisten Robert C. Schwartz, Leiter der Redaktion Rumänien der Deutschen Welle, zum Abschluss des Pfingsttreffens am 28. Mai im Kleinen Schrannensaal stattfand. Europa ist in Bewegung geraten, und die Siebenbürger Sachsen sind entschlossen, sich in diesen Prozess einzubringen. So viel Hoffnung brachten die Teilnehmer zu Sprache, dass man sich – so Robert Schwartz – um das „Wir in Europa“ keine Sorgen machen muss. mehr...

19. Dezember 2006

Kulturspiegel

Grete Lienert-Zultner und der Volksgesang

Es hat im gesamten deutschen Sprachraum wie in den deutschen Siedlungsgebieten Ost- und Südosteuropas im Laufe der Geschichte Zeiten gegeben, in denen sich im Volksgesang, im Singen von Volksliedern, Ermüdungs-, Verfalls- und Krisenerscheinungen bemerkbar machten, durch die Initiative aber von Persönlichkeiten, Gruppen, Singgesellschaften, Singakademien, Liedertafeln, Sängerbünden, Universitäten, Adjuvantenchören, Gesang- und Musikvereinen, Jugend- und Singbewegungen oder der Singpraxis in den Schulen jedesmal eine Rückbesinnung, Auffrischung und Erneuerung eintrat. Immer waren auch einzelne Musiker, Komponisten, Volkssänger, Volksliedsammler und -forscher, Chor- und Singleiter am Werk, die neue Lieder im Volkston komponierten oder „unbeabsichtigt“ Lieder schufen, die in die Breite drangen und zu Volksliedern geworden sind. mehr...

23. November 2005

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Geschichte der Pädagogischen Schule im Ursulinenkloster von Hermannstadt

Schon im 13. Jahrhundert besaß der katholische Bettelorden der Dominikanermönche ein Kloster vor der Stadtmauer von Hermannstadt, im Bereich des heutigen Bahnhofs. Durch die Mongolenstürme zerstört, wurde es 1246 wieder aufgebaut. Dieses alte Kloster bildete mit seinen zwei Türmen und Ringmauern einen befestigten Platz, den der Stadtrat nach den verheerenden Türkeneinfällen seit dem Jahre 1432 nicht den Feinden als Stützpunkt bei der Belagerung überlassen wollte. Daher wurde das Dominikaner-Kloster abgerissen. mehr...

9. Oktober 2005

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"Schulzeit in Siebenbürgen" - Sehenswerter Dokumentarspielfilm

"Wir waren in der Sekunda ...", erinnert sich Helga Wlassak (86) lebhaft. Es geschah im Musiksaal des Mädchenlyzeums. Als sie einmal beim Lernen in der Pause zu ihrer Klassenkameradin vom "spitzen Knochen" spricht, hört das ihr nervöser Professor mit Spitznamen "Spitz", und, habt ihr's nicht gesehen, steckt sie zwei schallende Ohrfeigen von ihm ein, dass ihr die Backen anschwellen. Die 88-jährige Gerda Henning legt gleichsam schützend ihre Hände auf beide Wangen: "Ich habe Gott sei Dank keine Prügel bekommen!" Schule in Siebenbürgen - wie war das damals? - Eine Projektgruppe von 18 Jugendlichen (zwölf Mädchen, sechs Jungen) aus Nürnberg, Fürth, München und Augsburg, angeleitet von Doris Hutter, stellvertretende Bundesvorsitzende der Landsmannschaft und Kulturreferentin des Landesverbandes Bayern, begab sich im vergangenen Jahr auf eine spannende Spurensuche (wie in dieser Zeitung berichtet). mehr...

24. Januar 2004

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Sächsische Predigt in Michelsberg

Wurde im 18. Jahrhundert in Siebenbürgen eine Predigt ausnahmsweise hochdeutsch gehalten, galt das als eine so große Sensation, dass sie von Chronisten verzeichnet wurde. Heute ist es umgekehrt. Wird eine Predigt in sächsischer Mundart gehalten, berichtet die Presse darüber. Zum Dualismus zwischen deutscher Hochsprache und siebenbürgisch-sächsischer Mundart kommentiert der Historiker Dr. Michael Kroner. mehr...

1. April 2002

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Schulbereich im Siebenbürgischen Museum neu gestaltet

Den Siebenbürger Sachsen war die Bildung lebenswichtig und Garant für die Bewahrung ihrer kulturellen Eigenart. Im neu gestalteten Themenbereich „Schule und Kindheit“ des Siebenbürgischen Museums in Gundelsheim am Neckar wird diese Grundaussage im Zusammenspiel von aussagekräftigen Exponaten, erläuternden Texten und suggestiver Didaktik verdeutlicht. mehr...

19. März 2002

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Wertvoller Beitrag zur Honterusliteratur

Zur „Aktuellen Übersicht der Honterusforschung“, erschienen in der Siebenbürgischen Zeitung-Online vom 13. Januar 2002, ist in jüngster Zeit eine gewichtige Ergänzung hinzugekommen, die der Historiker und Archivar Gernot Nussbächer im Folgenden kurz vorstellt. In dem Artikel wurde die wissenschaftliche Tagung kurz erwähnt, die von der Budapester Széchényi-Nationalbibliothek im Mai 1999 dem 450. Todestag von Johannes Honterus gewidmet wurde. mehr...

30. Januar 2002

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Deutsches Gymnasium in Bistritz erst vor 90 Jahren gegründet?

Anmerkungen zu der Jubiläums-Feier des „Colegiul National“ in Bistritz. Der Historiker Dr. Michael Kroner wendet sich gegen den Versuch, die deutsche Schulgeschichte in der nordsiebenbürgischen Stadt Bistritz zu entstellen. mehr...

30. Juni 2000

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Vergangenheit und Zukunft staunend im Blick

In seinem Festvortrag auf dem diesjährigen Heimattag der Siebenbürgen in Dinkelsbühl geht Prof. Dr. Harald Zimmermann aus Anlass des Pfingsttreffens der Frage nach, was aus dem historischen Erbe der Siebenbürger Sachsen des Bewahrens wert sei. Der bekannte Mediävist fordert den „Abschied von Nostalgie“ bei der Bewertung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. mehr...

30. Juni 2000

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Politik muss sich in die Schutz- und Obhutspflicht nehmen lassen

Auf der Festkundgebung des Heimattags 2000 der Siebenbürger Sachsen zu Pfingsten in Dinkelsbühl hat der landsmannschaftliche Bundesvorsitzende Volker E. Dürr in einer Grundsatzrede die Politik aufgefordert, sich ihrer Schutz- und Obhutspflicht gegenüber den Aussiedlern nicht zu entledigen. Dürr erwartet, dass die Bundesregierung mehr tue für ein Klima der Solidarität und Akzeptanz gegenüber Aussiedlern. Ihre Aufnahme, besonders in Härtefällen, dürfe behördlicherseits nicht durch neue Hürden weiter eingeschränkt werden. mehr...