Ergebnisse zum Suchbegriff „Reich“
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Trachtenbuch wird in München vorgestellt
Das Buch „Heimat im Gepäck: Vertriebene und ihre Trachten“ (2023), herausgegeben von Katrin Weber, wird am Donnerstag, dem 18. Januar, 19.00 Uhr, im Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, in München präsentiert. Referenten sind Katrin Weber (Ansbach), Walter Appelt (Marloffstein) und Michael Volk (München), moderiert wird die Buchpräsentation von Patricia Erkenberg vom Haus des Deutschen Ostens. mehr...
KulturTag im Advent: Schloss Horneck leuchtete beim Gundelsheimer Weihnachtsmarkt
Eine Premiere gab es in Gundelsheim am 2. Dezember: In Verbindung mit dem Gundelsheimer Weihnachtsmarkt wurde erstmals ein KulturTag im Advent unter dem Motto „Schloss Horneck leuchtet“ veranstaltet. Im Festsaal fand ein Kulturprogramm statt, auf der Schlossterrasse wurde ein Weihnachtszelt aufgebaut, dessen Lichter romantisch in die Dunkelheit leuchteten. Womit keiner gerechnet hatte, war das Schneechaos in Bayern, das sich auch auf Horneck auswirkte: Der Programmpunkt „Winterreise“ blieb im tiefen Schnee in Landshut stecken, zehn von bayerischen Gästen gebuchte Übernachtungszimmer blieben leer, Gäste aus Hermannstadt blieben in München hängen. Nichtsdestotrotz wurde fröhlich gefeiert. mehr...
Wichtigster siebenbürgischer Musikverleger: Zum Tod des Kulturpreisträgers Frieder Latzina
Wie viel Musik wäre ohne ihn nicht erklungen? Wie viele Werke hätten nie das Licht der Welt erblickt und würden als Manuskript fern aller Öffentlichkeit im Archiv liegen? Frieder Latzina war, und das aus reiner Liebhaberei, der vielleicht wichtigste siebenbürgische Musikverleger. Alle, die ihn kennen, wissen: Der gebürtige Kronstädter war noch viel mehr. Nun ist er am 11. Dezember im Alter von 87 Jahren in seinem deutschen Heimatort Karlsruhe gestorben. mehr...
Buch über die Trachten der Vertriebenen wurde in Nürnberg vorstellt / Siebenbürger Sachsen gut vertreten
Unter Zwang die Heimat verlassen müssen – das ist ein einschneidendes, traumatisierendes Erlebnis. So erging es Millionen vertriebener Deutscher aus dem östlichen Europa ebenso wie Spätaussiedlern in den 1990er Jahren. Ein Mittel, um mit diesem Verlust fertigzuwerden, war der Griff zu Kulturgut aus der ehemaligen Heimat: Musik, Dialekt, Kochkunst, Tracht. Doch gerade bei der Tracht stellen sich viele Fragen: Wie alt sind die „alten Traditionen“ eigentlich? Gab es sie in der ehemaligen Heimat überhaupt, oder sind sie eher ein Produkt nachkriegszeitlicher Sehnsucht nach der „guten alten Zeit“?
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Eine „Enzyklopädie“ des Deutschtums in Rumänien (1918-1933)
Bei einem internationalen Kolloquium zum Russisch-Türkischen Krieg von 1877 hatten die rumänischen Historiker so viel von dem „Unabhängigkeitskrieg“ (Războiul de Independență) gesprochen, dass ein älterer Teilnehmer kaum zu flüstern wagte: „Um Gotteswillen, sagen Sie doch, dass auch Russen dabei waren“. Eine weitere sotto-voce-Bemerkung aus der deutschen „Delegation“: „Man hat hier immer von der östlichen Latinität gesprochen, ich möchte auch einmal etwas über die östliche Germanität hören“. Der Jassyer Germanist Andrei Corbea-Hoișie hat sich das zu Herzen genommen und ein Projekt, ein richtiges Mammutprojekt, gestartet und erfolgreich zu Ende gebracht, dessen beeindruckendes Ergebnis eine ca. 1500-seitige Arbeit in Großformat mit dem Titel „Limbă şi cultură germană în România (1918-1933). Realități postimperiale, discurs public și câmpuri culturale“, Volumul I, II, Editura Polirom Iasi, vor kurzem erschienen ist. Eine Zusammenarbeit von über 50 Forschern aus Jassy und Klausenburg sowie aus dem Ausland, koordiniert und herausgegeben von Andrei Corbea-Hoișie und Rudolf Gräf. Ihr Vorhaben war die Registrierung, Vertiefung und Entdeckung der Zusammenhänge der Elemente, die das schillernde Mosaik der deutschen Sprache und Kultur in Rumänien ausmachen. In einem multi-, inter- und transdisziplinären Modell wird die Entwicklung dieses Bildes rekonstituiert, in allen Bereichen, in denen es in der neuen politischen, sozialen und kulturellen Konfiguration Großrumäniens sichtbar wird. mehr...
25 Jahre Deutscher Wirtschaftsclub Siebenbürgen: Gespräch mit dem Vorsitzenden Wolfgang Köber
Im Jahr 1998 erblickte der Deutsche Wirtschaftsclub das Licht der Welt. Anlässlich des 25. Jubiläums des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) sprach ADZ-Redakteurin Aurelia Brecht mit Wolfgang Köber, dem Vorsitzenden des DWS, über die Herausforderungen des Anfangs, die Anforderungen heute, die Interessen und Bedürfnisse der Mitglieder und wo noch Handlungsbedarf besteht (Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien: „Weil wir Leute zusammenbringen möchten“). Ein Thema für Wolfgang Köber ist auch die Beratung von Siebenbürgen-Rückkehrern, die sich hier unternehmerisch etablieren möchten. mehr...
Schloss Horneck leuchtet mit erstem KulturTag im Advent
Der Schlossverein wird am Samstag, den 2. Dezember, ab 12.00 Uhr, erstmalig einen KulturTag im Advent auf Schloss Horneck anbieten. Das Motto lautet: „Schloss Horneck leuchtet“. Damit wird Schloss Horneck in den dreitägigen Gundelsheimer Weihnachtsmarkt integriert. Im Festsaal wird klassische Musik angeboten, die in das Stadtprogramm aufgenommen wird. Auf der Schlossterrasse gibt es einen Weihnachtsstand. Eine siebenbürgische Blaskapelle spielt sowohl im Stadtzentrum, als auch auf der Schlossterrasse. Siebenbürgische Jugendtanzgruppe und festliches Adventsingen sind auch dabei.
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Geschichte des Rechts im Donau-Karpaten-Raum: Tagung des Landeskundevereins des AKSL an der Universität Passau
Vom 21. bis 24. September 2023 tagten an der Universität Passau erstmals drei wissenschaftliche Einrichtungen gemeinsam, die sich der Erforschung der Geschichte des Donau-Karpaten-Raumes verschrieben haben. Zusammen mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa an der Universität Oldenburg (BKGE) veranstalteten der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg (AKSL) und die Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa e.V., Tübingen (KGKDS) ihre Jahrestagungen in der Dreiflüssestadt. Gastgeber dieser 55. Jahrestagung des Landeskundevereins, an der 55 Personen teilnahmen, waren der Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen der Universität Passau sowie die Zweigstelle Passau der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. (SOG). mehr...
Kooperationsausstellung „ ‚… skoro damoi!‘ Hoffnung und Verzweiflung“ in Hermannstadt
Das Brukenthal Nationalmuseum in Hermannstadt zeigt seit dem 20. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgischen Museum Gundelsheim und dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien die Ausstellung „... skoro damoi! Hoffnung und Verzweiflung“. Zum 75. Gedenken an die Deportation der Siebenbürger Sachsen in die Sowjetunion 2020 präsentierte das Siebenbürgische Museum die Sonderausstellung „skoro damoi!“ bereits in Dinkelsbühl und Gundelsheim. Hierzu veröffentlichte das Museum einen 312 Seiten starken Katalog in deutscher Sprache, der die Forschungsergebnisse Dr. Irmgard Sedlers und die Exponate der Ausstellung dokumentierte. Zu sehen sind über 40 Originalobjekte aus dem umfangreichen Bestand des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim, die von Text- und Bildtafeln mit Erläuterungen zum historischen Geschehen flankiert werden. mehr...
Einladung zur Tagung in Bad Kissingen: „Europäische Perspektiven: Die Republik Moldau“
Vom 24. bis 26. November findet in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen das Seminar „Europäische Perspektiven: Die Republik Moldau“ statt, das in Zusammenarbeit mit der Kulturreferentin für Siebenbürgen, dem Karpatenraum, Bessarabien sowie der Historischen Kommission des Bessarabiendeutschen Vereins und der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft Berlin veranstaltet wird. mehr...








