Ergebnisse zum Suchbegriff „Saechsisch Sprechen“
Artikel
Ergebnisse 1-10 von 86 [weiter]
Amtsantritt als Bundesvorsitzende in Kanada: Rebecca Horeth im Gespräch
Rebecca Horeth ist seit dem 1. November neue Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Kanada. 28 Jahre lang stand John Werner an der Spitze der Landsmannschaft; entsprechend groß sind die Fußstapfen, die er hinterlässt. Der Führungswechsel ist auch ein Generationswechsel. Wie John Werner (73), „ein starkes Vorbild“ für die Anfang Dreißigjährige, ist auch Horeth in Kanada geboren, in Ontario. Ihre Großeltern stammten aus Burghalle und Großschogen in Nordsiebenbürgen. Berufstätig als Buchhalterin, engagiert sich Rebecca Horeth seit einem Jahrzehnt in der Landsmannschaft: als Kulturreferentin (2015-19), Sekretärin (2019-22) und 1. stellvertretende Vorsitzende (2022-25). Wie Horeth im nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger betont, ist es ihr als Bundesvorsitzender besonders wichtig, „dass ich alle Siebenbürger Sachsen in Kanada und alle Mitglieder unserer siebenbürgischen Gemeinschaft hier vertrete, unabhängig von Alter, Wohnort, Interesse an Traditionen oder Engagement im Kulturbereich.“ mehr...
Zu Besuch beim Bärenpfarrer
„Dass wir heute hier sind, erfüllt uns mit Freude und aufwühlenden Gedanken.“ Originalton Axel Wenzel, eines der drei Geschwister, Ilse, Axel und Helmut Wenzel (mit Luna, Tochter von Helmut und Ines Wenzel), die zusammen mit einer bunten Reisegruppe aus Heilbronn/Heidelberg/Augsburg/Crailsheim eine größere Nordrumänien-Rundfahrt durch das Nösnerland, die Maramuresch und die Nordmoldau (zu den berühmten Klöstern der Südbukowina) unternommen haben und dabei die Wirkungsstätte ihres berühmt-berüchtigten Vorfahren Johann Groß in Augenschein nahmen. Als direkte Nachkommen, Urenkel und Ururenkel des legendären Bärenpfarrers von Kuschma Johann Groß (1866-1932) war der Besuch in diesem Ort am 7. August nach Mönchsdorf (älteste romanische Kirche hier), einer orthodoxen Kurzandacht in der früheren evangelischen Kirche in Deutsch-Budak und dem sich anschließenden runden Tagesausklang in Jaad im früheren Gehöft Göbbel, neudeutsch gesagt, ein Highlight, de facto ein besonderer Leckerbissen. mehr...
Ein Wochenende voller Heimat, Kultur und Gemeinschaft in Youngstown, Ohio
Der Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Nordamerika bot ein Wochenende voller Heimat, Kultur und Gemeinschaft mit Kulturgruppen und Besuchern aus den USA, Kanada und Europa. Diethild und Georg Tontsch aus Böblingen waren vom 11.-13. Juli in Youngstown, Ohio ebenfalls dabei und berichten im Folgenden von ihren Erlebnissen. mehr...
Hegt wird gesangen!: Interview mit Brita Falch Leutert über die Mundartlieder Grete Lienert-Zultners
Die beliebte und unvergessene Grete Lienert-Zultner (1906-1989) hat mit ihren einfühlsamen Gedichten, durchdrungen von Wärme, Tiefe und einem reinen Glauben an Gott, all jene Gefühle und Gedanken in Worte gefasst, die unsere Landsleute in den vergangenen hundert Jahren bewegt und geprägt haben. (Über die Autorin wurde im Rahmen der Rubrik „Hegt wird gesangen!“ bereits mehrfach berichtet: Folge 4/2024, S. 8; Folge 13/2024, S. 6; Folge 15/2024, S. 12; Folge 6/2025, S. 6.) Auf Hochdeutsch und in Mundart erzählen ihre Gedichte von Liebe, Alltagsfreuden, Naturbeobachtungen – verwoben mit den feinen Regungen der Seele – Muttergedanken, Krieg und Deportation, Erinnerungen an Heimat und Heimatorte sowie Besinnliches und Heiteres zu Feiertagen und Bräuchen im Jahreskreis. Etliche Lieder dringen tief in die Seele ein, so sehr, dass sich oftmals der innige Wunsch erhebt, diese Worte auswendig zu lernen, um sie stets im Herzen zu bewahren und als Trostlied zu singen. mehr...
Tanzgruppe Cleveland auf Kulturaustausch in Deutschland
Im Rahmen des Kulturaustausches der Föderation der Siebenbürger Sachsen war es in diesem Jahr die Cleveland Saxon Dance Group, die für zwei Wochen nach Europa kam, um mit den Landsleuten in Österreich und Deutschland ihr siebenbürgisch-sächsisches Erbe zu pflegen und zu feiern. Vom Blasifest in Elixhausen bei Salzburg kommend, überschritten sie am 22. Juni die österreichisch-deutsche Grenze, um dem Programm zu folgen, das Bundeskulturreferentin Dagmar Seck zusammen mit einigen Kreis- und Kulturgruppen in Süddeutschland für sie geplant hatte. Im Folgenden wird aus den jeweiligen Städten berichtet. mehr...
Motivation und Anlass, Sächsisch zu sprechen: Erfahrungsaustausch junger Menschen und Mundartlesung in Neuburg an der Donau
Ihr seid willkommen, wenn ihr Sächsisch sprecht! Das ist der Tenor eines interessanten Gesprächs zwischen jungen Menschen aus unserer Gemeinschaft. Sie waren eingeladen, beim Mundartseminar in Neuburg an der Donau über ihre Erfahrungen und Beziehung zur Mundart zu sprechen. Die zwölf zumeist älteren Mundartautor/innen hörten zu, bevor sie auch mitredeten. Siehe da: Die jungen Sächsisch Sprechenden haben nur positive Erfahrungen gemacht, wenn sie ihren Dialekt verwendet haben. Heutzutage wird das Sprechen einer weiteren Sprache als Bereicherung wahrgenommen, sowohl in der Hirnforschung (das Erlernen einer neuen Sprache erleichtert das Erlernen weiterer Sprachen) als auch im Alltag, wo man auf viele Einheimische und Zugewanderte trifft, für die es „weitgehend normal ist“, mehrere Muttersprachen zu sprechen. Sehr erfreulich, dass über unseren Dialekt immer wieder positive Erfahrungen mit Siebenbürgen als Gegend verbunden werden! Sowohl von den Sprechenden als auch von Fremden. mehr...
Brief des Meschner Wajeltschen nach Neuseeland
Liebe Anna, lieber Hendrik, endlich hatte ich mal ein bisschen Pause und habe mir dabei das Interview eurer Mutter und den Song von Anna und eurem Papa im Radio Siebenbürgen angehört. Ich wartete dabei ganz gespannt auf Geschichten und Dinge, die euch betreffen, da ihr ja meine Freunde seid. Ich bin sehr froh, dass ich so viel über euch erfahren konnte, und beneide euch auch ein bisschen, weil ihr so viel von dieser Welt mitnehmen könnt, was für uns damals in Meschen doch ein bisschen eingeschränkter war, auch wenn es die schönste Kindheit dieser Welt war. mehr...
Hegt wird gesangen!: „Sälwerfäddem“
Liebe Leserinnen und Leser, heute stelle ich Ihnen wieder ein Lied vor, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert: „Sälwerfäddem“ (Wä iest mät menjem Medchen ich) von Grete Lienert-Zultner (1906–1989). Wie die meisten ihrer Lieder ist auch dieses Liebeslied tiefsinnig und feinfühlig sowie anschaulich und in der Vertonung von Hans Mild äußerst ansprechend. mehr...
Drittes Heimattreffen in Nimesch
Zum dritten Mal fand ein Treffen der Nimescher Sachsen im alten Heimatdörfchen Nimesch statt. Dieses Jahr war es an das Große Sachsentreffen in Hermannstadt angeschlossen, an dem viele Angereiste vom 2.-4. August teilnahmen und es z.T. aktiv mitgestalteten. mehr...
Landesgruppe Niedersachsen / Bremen: Anabel und Oliver Zinz – eingebunden seit Kindertagen
Der 23. Juni 2024, anlässlich des Kronenfestes in Wolfsburg, war so ein Tag, an dem es einem Hobby-Reporter unter den Fingernägeln brennt: Dietmar-Udo Zey erlebte die jungen Geschwister Anabel und Oliver Zinz bei deren Mitwirken an dem traditionellen Kulturprogramm. Kurz entschlossen wurde vereinbart, sich über ein ganz aktuelles Thema in einem Gespräch auszutauschen: Was bewegt junge, siebenbürgisch-sächsisch-stämmige Menschen, deren Eltern in Siebenbürgen geboren und aufgewachsen sind, sich aktiv am Verbandsleben dieser großartigen Gemeinschaft zu beteiligen? Das Ergebnis dieser Aussprache verdeutlicht das folgende Interview.
mehr...









