Ergebnisse zum Suchbegriff „Scheiterhaufen“
Artikel
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Eine kulinarische Reise durch Siebenbürgen
Traditionelle siebenbürgische Kochkunst begeistert in München mehr...
Angstgeflüster und Marterschreie: Heinz Ackers „Hexenszenen“ beim Sachsentreffen in Hermannstadt uraufgeführt
Das unwahrscheinlich vielseitige Programm des heurigen wichtigen Großen Sachsentreffens in Hermannstadt (800 Jahre Andreanum) hielt eine mit Spannung erwartete Premiere parat: Prof. Heinz Ackers vokal-instrumentales Hexenstück. Wer in den ruhigeren Stunden vor den drei Tagen des großen Trubels in der evangelischen Stadtpfarrkirche die ungemein expressiven, die Hexenverfolgung thematisierenden Monotypien der siebenbürgischen Malerin und Grafikerin Sieglinde Bottesch in Augenschein nahm, konnte sich durchaus vorstellen, dass Acker, der Vollblutmusiker, von der Bilderfolge fasziniert, schier dazu gedrängt wurde, sie zu vertonen. mehr...
Bücherverbrennung in Kerz: Besaßen die Sachsen keine Bücher?
Um das Jahr 1970, als in Kerz acht Schulklassen mit deutscher Unterrichtssprache gegründet wurden, veranstalteten die Lehrkräfte eine Umfrage, in der sie sich nach den Büchern erkundigten, die die Kerzer Sachsen besaßen. Mit einer Lehrerin, die aus Heltau herkam, die an der Umfrage teilgenommen hatte, sprach ich darüber. Zwei Familien haben eine Bibliothek mit deutschen Büchern besessen (Pfarrer Heinrich Krauss und Familie Reinhold Schuster), berichtete sie. mehr...
Vortrag über die Schauspielerin Joana Maria Gorvin
Im Rahmen der diesjährigen Kulturveranstaltung der Kreisgruppe Mannheim – Heidelberg im Frühjahr hat unser Mitglied Marianne Acker einen interessanten Vortrag über die Schauspielerin Joana Maria Gorvin oder „Die erotische Nachtigall“ gehalten, den wir hier in gekürzter Form wiedergeben. mehr...
Ein Gang durch die siebenbürgische Geschichte: Wilhelm Andreas Baumgärtner in der Reihe „Lebendige Worte“ (X)
Wie kam Wilhelm Andreas Baumgärtner, geboren 1952 in Hermannstadt, dazu, Bücher zu schreiben? Der Wunsch war bereits während seiner Schulzeit am Brukenthalgymnasium vorhanden, doch ohne seine Verwirklichung zu finden. Daran änderte auch sein Theologiestudium in Hermannstadt nicht viel, das Geschichte- und Germanistikstudium in Konstanz und Erlangen auch nicht. Erst nach vielen Jahren Arbeit als Lokal- und Kulturredakteur bei Lokalzeitungen, danach in der Presseabteilung der IHK Region Stuttgart, als Schreiben zur Profession geworden war, wurde es konkreter. Denn was lag einem geschichtsinteressierten Siebenbürger Sachsen am nächsten ... eben, die eigene Geschichte für sich selbst und für andere aufzuarbeiten. mehr...
Baumgärtners Buch über Siebenbürgen in der Zeit der Kuruzzenkriege
Es waren unruhige Zeiten, Zeiten der Kriege, der Intrigen und Verschwörungen. Die Feuer der Rebellion brannten! Ungarische Adelige verschworen sich gegen den Kaiser. Protestantische Rebellen, Kuruzzen genannt, revoltierten und die Türken und der Kaiser bereiteten einen großen Krieg vor. Welche Rolle spielte Siebenbürgen in diesem Mächtespiel? mehr...
Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen
Wie jeden Herbst veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen, Rumänien und teilweise Südosteuropa. mehr...
Wie kam die Honklich nach Kanada?
In der deutschen Sprache der Hutterer existiert „Hanklich“ wohl als Relikt aus der Siedlungszeit der „Habaner“ in Winz. Sprachliche und geschichtliche Betrachtungen von Dr. Hans Hager. mehr...
Hexenprozess in Mediasch anno 1693: Opfer des Aberglaubens
Am 13. Juli 1693 wurde die Hannes Schebeschin, eine Bäuerin aus Bogeschdorf, vom Judicat (Gericht) des Mediascher Stuhls zum Tode verurteilt und als Hexe auf einem Scheiterhaufen vor den Stadtmauern verbrannt. Das Urteil stützte sich auf die Aussagen von insgesamt 40 Personen aus ihrem Heimatdorf, die vor Gericht geschworen hatten, dass sie „Schuld habe an dem Irigten und gewisslich eine Hexe sei“. Was war dem vorausgegangen? mehr...
AKSL-Tagung in Stuttgart: Toleranz oder Pragmatismus?
Toleranz, Koexistenz oder Antagonismus – mit welchem dieser Begriffe können die Verhältnisse im frühneuzeitlichen Siebenbürgen am treffendsten gekennzeichnet werden? War Siebenbürgen, wie es im Max-Moltke-Lied so schmeichelhaft heißt, stets ein „Land der Duldung, jedes Glaubens sichrer Hort“? War die Toleranz das spezifisch Siebenbürgische, oder sollte man eher von einer mehr oder weniger friedlichen Koexistenz der verschiedenen Nationen, Stände, Religionen sprechen? Gab es nicht auch unlösbare Gegensätze zwischen den Religionsgemeinschaften, Antagonismen, die zu Konflikten geführt haben oder hätten führen können? Diesen Fragen widmete sich die 43. Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgischen Landeskunde (AKSL), die vom 18. bis 20 September d. J. in Stuttgart stattgefunden hat. Die Veranstaltung stand unter dem Titel: „Toleranz – Koexistenz – Antagonismus. Wahrnehmungen religiöser Vielfalt in Siebenbürgen zwischen Reformation und Aufklärung“. mehr...





