Ergebnisse zum Suchbegriff „Schlacht“

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23. März 2017

Kulturspiegel

Erinnerungskultur des Ersten Weltkriegs

Bukarest – Über die Erinnerungskultur des Ersten Weltkriegs und deutsche Soldatengräber in Rumänien referierte am 23. Februar im Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“ der ehemalige Direktor des 2004 gegründeten rumänischen Amtes für Heldengedenken, Oberst a.D. Dr. Cristian Scarlat. Gedenkkultur bezieht sich nicht nur auf Ereignisse der näheren Vergangenheit, sie kann weit zurückreichen, als Erinnerung an ein historisches Ereignis, das eine Gemeinschaft charakterisiert und verbindet. Als Beispiel nannte Scarlat die Schlacht von Marienburg 1612, die die heutige Kronstädter Gemeinschaft definiert und an die das Studentendenkmal in Marienburg erinnert.
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7. Januar 2017

Kulturspiegel

1916 – Schlacht bei Hermannstadt und Kämpfe am Roten-Turm-Pass

Im Rahmen der Stuttgarter Vortragsreihe fand am 18. November 2016 im Haus der Heimat ein historischer Vortrag statt. Das Kriegsgeschehen um Hermannstadt jährte sich zum hundertsten Mal. Was lag da näher, als darüber zu referieren? Zumal Helmut Wolff, der die Vortragsreihe betreut und diesen Vortrag hielt, seine Informationen aus erster Hand bezogen hat – von Zeitzeugen wie Emil Sigerus und Albert Reich. Mit Texten und Zeichnungen hatten beide das sinnlose Töten und Kämpfen, die großen Opfer und Verluste des ereignisreichen Kriegsjahres 1916 dokumentiert. mehr...

1. Dezember 2016

Verschiedenes

Gelungene Integration im Burzenland: Gedanken zum 150. Geburtstag von Andreas Kravatzky

Man schreibt das Jahr 1848. Im Habsburger Reich herrscht Revolution. Kaiser Franz Joseph hat im Dezember den Thron bestiegen. Die Ungarn, auch die aus Siebenbürgen, kämpfen um ihre Selbstständigkeit. Im Burzenland gibt es gewaltige Kämpfe zwischen Sachsen und Széklern. Österreich mobilisiert seine Truppen und zieht nach Siebenbürgen. Bei Podul Olt, nahe Honigberg, kommt es im Frühjahr 1849 zur Schlacht, in der auf österreichischer Seite auch das Galizische Regiment kämpft. Einer seiner Soldaten heißt Johann Krawatzky, von Beruf Fassbinder, 23 Jahre alt. Er beschließt, in Honigberg zu bleiben. Der Lehrer und spätere Schulleiter in Honigberg Andreas Bruss willigt in die Heirat seiner Tochter Rosina mit Johann ein. Ihr erstes Kind, eine Tochter, wird nach sächsischer Sitte Rosina, auf den Namen der Mutter getauft. Das zweite Kind ist ein Sohn, welcher seinem Großvater zu Ehren und zum Dank Andreas getauft wird. Das dritte Kind, ein Sohn, wird den Namen seines Vaters, Johann, tragen.
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19. November 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Ausstellung zu 1916

Kronstadt – Das Kronstädter Geschichtsmuseum im Alten Rathaus zeigt bis einschließlich Dezember eine Ausstellung zu den Ereignissen des Jahrs 1916, in dem das Königreich Rumänien auf Seiten der Entente in den Ersten Weltkrieg eintrat. Rumänien strebte hauptsächlich die Vereinigung mit Siebenbürgen an, das damals noch zur österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie gehörte. mehr...

17. November 2016

Kulturspiegel

Roland, Reiher, Elstermann

Der Anschluss an den neuen großrumänischen Staat stellte die Siebenbürger Sachsen vor mancherlei Probleme, manchmal auch reichlich makabre oder kuriose. Im Folgenden dazu drei Beispiele aus der Erinnerungs- und Denkmalskultur. Sie sind als Ergänzung zur Folge 8 von Konrad Gündischs „Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen“ (siehe SbZ Online vom 1. November 2016) gedacht. mehr...

25. Oktober 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Michael-Weiß-Gedenkfeier in Marienburg

Marienburg – Am 16. Oktober fand die 1998 wieder aufgenommene Gedenkfeier zur Schlacht von Marienburg im Burzenland von Oktober 1612 am Marienburger Studentendenkmal statt. In der Schlacht hatten der Kronstädter Stadtrichter Michael Weiß sowie hunderte Kronstädter und Burzenländer Bürger, darunter auch Schüler des Honterusgymnasiums, im Kampf gegen den siebenbürgischen Fürsten Gabriel Báthory ihr Leben verloren. mehr...

19. September 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

875 Jahre seit der Ansiedlung in Siebenbürgen / Sechste Folge: „Stille Jahre“, Vormärz, Revolution
Für die Herrschaftszeit von Franz II./I. (1792–1835), der auf die aufgeklärten, Reformen voranbringenden Absolutisten Maria Theresia, Joseph II. und Leopold II. folgte, hat der Historiker Heinrich von Treitschke den Begriff der „stillen Jahre“ geprägt. Still waren sie jedoch nur an der Oberfläche. Darunter brodelte es: Napoleon I. überzog Europa mit Krieg und Zerstörung, auch politischem und sozialem Wandel; das Heilige Römische Reich deutscher Nation zerfiel und wurde 1806 aufgelöst, an seine Stelle trat das 1804 proklamierte „Kaisertum Österreich“ (Franz war somit der letzte „römische“ und der erste „österreichische“ Kaiser, trug zwei Jahre lang zwei Kaiserkronen, ein absoluter Einzelfall in der Geschichte); die Völker Siebenbürgens, wie ganz Europas, wurden von einer Welle nationaler bis nationalistischer Begeisterung erfasst, die für heftige, in einem Blutbad gipfelnde Unruhen sorgte. mehr...

19. September 2016

Kulturspiegel

Leserstimmen zu den „Streiflichtern“: Von Kapellen, Kopisten und Komestannen

Immer wieder erreichen den Autor, den Bildredakteur und die Redaktion Rückfragen bezüglich der Illustrationen der historischen „Streiflichter“. Auf zwei E-Mails wird im Folgenden eingegangen. mehr...

31. Juli 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

Rund vierhundert Jahre nach der Ansiedlung, 1541, gab es, hätte man feiern wollen, wieder keinen Anlass, im Gegenteil. Die Osmanen hatten in diesem Jahr einen Großteil der Ungarischen Tiefebene sowie die Hauptstadt Ofen/Buda besetzt und direkt ihrer Herrschaft unterstellt. Vorangegangen waren fast zwei Jahrzehnte kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Habsburgern und Osmanen um die Vorherrschaft in diesem Raum, während welcher die Sachsen als treue Anhänger der Habsburger, insbesondere unter ihrem Sachsengrafen Markus Pemfflinger, einen hohen Blutzoll entrichtet haben. 1541 – 15 Jahre nach der verheerenden Schlacht bei Mohács (1526) – wurde die Teilung des mittelalterlichen Königreichs Ungarn vollendet: Im Westen, dem sogenannten „königlichen“ Ungarn mit Teilen Kroatiens im Süden und der Slowakei im Norden, behaupteten sich die Habsburger als Wahrer der eigentlichen staatsrechtlichen Kontinuität; in der Mitte entstand eine türkische Provinz, das Paschalyk von Buda; das noch „königliche“ Siebenbürgen Johanns II. Sigismund stand – zusammen mit den „Partes“, Gebieten zwischen den Siebenbürgischen Westgebirgen und der Theiß – unter osmanischer Oberhoheit und war der Pforte tributpflichtig, behielt aber seine innere Autonomie und Teile seiner außenpolitischen Handlungsfreiheit.
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24. Juli 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

Als in der ersten Folge dieser „Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen“ der Inhalt und die Bedeutung des Andreanischen Freibriefs von 1224 besprochen wurden, kam der Hinweis auf eine Bestimmung dieser Urkunde: „Unus sit populus“ – einig sei, das heißt eine Gemeinschaft bilde dieses Volk, eine Vorgabe, die ein Grundpfeiler dessen sei, was diese Gruppe auszeichne: Gemeinschaftsgefühl und Gemeinschaftssinn. Es sollte 262 Jahre dauern, bis dieses Ziel in vollem Umfang erreicht wurde. mehr...