Ergebnisse zum Suchbegriff „Schlacht“
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Dagmar Dusils neue Prosatexte: "Wie die Jahre verletzen"
Leben mit dem Erlebten. Dagmar Dusil veröffentlichte im Johannis Reeg Verlag eigene Prosatexte unter dem Titel „Wie die Jahre verletzen“. „Als Kind musste Renate oft alte Strickjacken auftrennen ... War die Strickjacke aufgetrennt, befand sich die ungezähmte Wolle in einem Knäuel. Es war ein zeitloses Knäuel, das neuer Bestimmungen harrte“ (S. 88). Dieses Bild steht für Dagmar Dusils Darstellungsweise. Es gibt da keinen Erzählfaden, der chronologisch eine Geschichte abspult. Altbekannte Rituale eines vergangenen Lebens in Siebenbürgen werden vielmehr mit Erfahrungen des Neuanfangs in Deutschland verknüpft, vorbewusste Kindheitserlebnisse bis hin zu dunklen Vorahnungen von Krankheit und Tod zu einem einzigartigen Muster verwirkt. mehr...
Die Schlacht von Marienburg im Wandel der Erinnerungskultur
Im Gedenken an „alle Opfer von Terror und Gewaltherrschaft“ begingen am 19. Oktober in Marienburg im Burzenland das Demokratische Forum der Deutschen im Kreis Kronstadt, das Honterusgymnasium und die Ev. Stadtpfarrgemeinde A.B. Kronstadt erneut die sogenannte „Michael-Weiß-Gedenkfeier“. Seit 1998 werden Gedenkfeiern anlässlich des Jahrestages der Schlacht bei Marienburg, der sich in diesem Jahr zum 400. Mal jährte, am Marienburger Studentendenkmal abgehalten. Die Feiern knüpfen an eine Tradition an, die von 1913, dem Jahr der Einweihung des Denkmals, bis Ende der 1930er Jahre Bestand hatte, und die ihrerseits in einer reichen Kultur des kollektiven Erinnerns an die Schlacht wurzelte – der Fokus des Gedenkens allerdings ist ein neuer. mehr...
400 Jahre seit der Schlacht von Marienburg
Kronstadt – In Marienburg fand am 19. Oktober eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 400. Jahrestages der Schlacht bei der gleichnamigen Ortschaft statt. mehr...
Bildvortrag "Auf den Spuren des Deutschen Ordens" in Drabenderhöhe
Einen Bildvortrag zum Thema „Auf den Spuren des Deutschen Ordens vom Heiligen Land ins Baltikum“ hielt Manfred Huber kürzlich im Literaturkreis in Drabenderhöhe. Den Vortrag begann er mit der Geschichte der Kreuzzüge und Mönchsorden. mehr...
Wandelndes (Bild-)Lexikon: Konrad Klein zum 60.
Der Name ist den Lesern dieser Zeitung ebenso bekannt wie den Lesern vieler anderer siebenbürgisch-sächsischer Publikationen, desgleichen vielen an Siebenbürgen Interessierten aus aller Welt, aber nicht zuletzt seinen ungezählten Schülern aus Siebenbürgen und Bayern: Konrad Klein aus Gauting bei München. Bekannt wegen seiner schönen Fotografien, die man als Siebenbürger und als Bayer gerne und mit Gewinn betrachtet, ist er doch sozusagen ein Fotochronist seiner alten wie seiner neuen Heimat; bekannt wegen seiner Sammlungen, die er großzügig für Illustrationen zur Verfügung stellt; bekannt als anregender Lehrer, dem Humor und Selbstironie nicht fremd sind; bekannt als wandelndes Lexikon, das über (fast) alles Bescheid weiß und bereitwillig Auskunft gibt. mehr...
Wichtige Gedenktage 2012
Ereignisse, die die Geschichte der Siebenbürger Sachsen geprägt haben, Geburts- und Todestage von verstorbenen Persönlichkeiten mit besonderen Leistungen in Politik, Kultur und Wirtschaft. mehr...
Gedenken an alle Opfer von Gewalt und Terror
Auch in diesem Jahr wurde Mitte Oktober beim „Studentendenkmal“ in Marienburg in einer Gedenkfeier an den Kronstädter Stadtrichter Michael Weiß und an die Burzenländer Sachsen erinnert, die am 16. Oktober 1612 im Kampf gegen den Fürsten Gabriel Báthory ihr Leben verloren. mehr...
Querschnitt siebenbürgisch-sächsischer Künstler im Kronstädter Kunstmuseum ausgestellt
In Kronstadt ist bis zum 23. Oktober die Ausstellung „Deutsche Kunst aus Siebenbürgen im Bestand des Kunstmuseums Kronstadt“ zu sehen, die am 15. September, zwei Tage vor dem Sachsentreffen, eröffnet wurde. Bereits ein Jahr zuvor hatte die Leitung des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt (DFDKK) die wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt angeschrieben und sie aufgefordert, das Jubiläum der acht Jahrhunderte seit der ersten urkundlichen Erwähnung des Burzenlandes in ihre Veranstaltungsagenda für 2011 aufzunehmen. mehr...
Erinnerung als Notwendigkeit
Ein außergewöhnlich langer Fackelzug bewegte sich am Pfingstsonntagabend durch die Straßen Dinkelsbühls hin zur Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Die traditionelle Rede an der den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihten Gedenkstätte hielt Wolfgang Wittstock. Wie der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt ausführte, sei „unser Totengedenken hier in Dinkelsbühl (…) keine sinnentleerte Zeremonie, sondern eine Notwendigkeit“. Die „Gräuel der Vergangenheit“ müssten „lebendige Erinnerung bleiben“, damit sie sich nicht wiederholen können. Wolfgang Wittstocks Rede an der Gedenkstätte wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Kreisgruppe Heilbronn: Friedrich-Hensel-Denkmal im Friaul besucht
Eine lange Vorbereitungszeit ging der vom Reiserreferat der Kreisgruppe veranstalteten Reise voraus. Es war nicht leicht, die vielen und unterschiedlichen Interessensgebiete so miteinander zu verknüpfen, dass sie ein Ganzes ergeben. Städte, die sich entlang unserer Reiseroute befanden, boten Interessantes und Wissenswertes, vorgetragen vom Reisereferenten. Bald hatten wir die Grenze zu Italien, der Region Friaul, erreicht. Es erwartete uns eine große Überraschung. In der Ortschaft Malborghetto, die bis 1918 als Malborgeth zu Österreich gehörte, trafen wir auf ein Heldendenkmal für Friedrich Hensel und seine Kampfgenossen von 1809. mehr...





