Ergebnisse zum Suchbegriff „Ueberblick Geschichte“
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Bad Kissingen ist UNESCO-Weltkulturerbe: Führungen mit Gustav Binder als Badkommissar
Die UNESCO hat die Kurorte Baden Baden, Bad Ems und Bad Kissingen als Teil der „Großen Bäder Europas“ in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Elf renommierte Kurstädte in Europa hatten sich gemeinsam als „Great Spas of Europe“ beworben. Das zuständige Komitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation traf die Entscheidung am 24. Juli im chinesischen Fuzhou. Die Nachricht löste große Freude in Bad Kissingen aus. Seit dem 7. August werden nun jeden Samstagabend Erlebnisführungen angeboten, teilte das Bayerische Staatsbad Bad Kissingen mit. Gustav Binder führt als Badkommissar Alexander von Moreau im eleganten Anzug mit Melone und Regenschirm Gäste unter dem Motto „Menschen – Kultur – Landschaft“ durch Bad Kissingen. Der Siebenbürger Sachse ist Studienleiter des „Heiligenhofs“, für dessen Gäste er kostenlose Führungen bietet. mehr...
Lern- und Erinnerungsort in Berlin: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung von Bundeskanzlerin Merkel eröffnet
Berlin - Seit dem 23. Juni ist das neue Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung im Deutschlandhaus in Berlin für das Publikum geöffnet. Das Haus soll als Lern- und Erinnerungsort über Zwangsmigrationen in Geschichte und Gegenwart informieren und aufklären. Einen Themenschwerpunkt bildet dabei die Flucht und Vertreibung von rund 14 Millionen Deutschen aus ihrer Heimat in Ost- und Südosteuropa am Ende des Zweiten Weltkriegs. mehr...
Unsichtbares Gepäck begeisternd sichtbar gemacht: Denkwürdige zwanzig „Zeidner Denkwürdigkeiten“
Beim Erarbeiten der Informationsbroschüre für das nach Zeiden benannte Zimmer im Siebenbürgischen Kultur- und Begegnungszentrum „Schloss Horneck“ fiel auf, dass es kein Dorf, keine siebenbürgisch-sächsische Marktgemeinde, auch kaum eine größere Stadt gibt, die eine so reichhaltige Liste an Buch- und Aufsatztiteln aufweisen kann, die ihre Kultur und Geschichte thematisieren. Die von Balduin Herter und Helmuth Mieskes 2004 publizierte „Bibliographie Zeiden“ erfasst nicht weniger als 874 Titel. Inzwischen sind zahlreiche weitere einschlägige Veröffentlichungen dazu gekommen, nicht zuletzt elf Bände der Buchreihe „Zeidner Denkwürdigkeiten“, die damit die stattliche Zahl von zwanzig „Beiträgen zur Geschichte und Heimatkunde von Zeiden“ (Untertitel der Reihe) erreicht hat. mehr...
„Herr Franz“ - Nachsinnen über eine merkwürdige Begegnung in Holzmengen
Als der italienische Restaurator Maurizio Marchesini 2003 zum ersten Mal auf Einladung eines rumänischen Mitarbeiters Rumänien besuchte, die besondere Architektur und die bunte Vielfalt und Originalität der Menschen erlebte, wurde er dermaßen von Emotionen überwältigt, dass er nicht mehr davon loskommen konnte. Nach mehreren Besuchen in Rumänien, speziell in Siebenbürgen, fühlte er sich dem Land und den Menschen so verbunden, dass er den tiefgreifenden Entschluss fasste, seine schöne Heimatstadt Verona hinter sich zu lassen und nach Siebenbürgen zu ziehen. mehr...
Das Programm des Digitalen Heimattages 2021
Aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie veranstaltet der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland wie schon im vergangenen Jahr zu Pfingsten einen digitalen Heimattag. Unter dem Motto „Zusammen sind wir Heimattag“ wird ein attraktives Programm von Freitag, dem 21. Mai, 19.45 Uhr, bis Pfingstsonntag, den 23. Mai, ca. 21.00 Uhr, geboten. In Liveschaltungen und Aufzeichnungen gibt es Geschichte, Gedenken, Trachten, Tanz, Grußworte, Gottesdienst, Interviews, Podiumsdiskussion, Humor, Nachwuchsprogramm, Singen und Partymusik – es ist also für jede und jeden etwas dabei. Wir laden Sie ein, den Digitalen Heimattag 2021 der Siebenbürger Sachsen über den YouTube-Kanal www.youtube.com/siebenbuergerde und die Facebook-Seite www.facebook.com/siebenbuergerde mitzuerleben (weitere Hinweise zur Übertragung hier)! mehr...
Siebenbürgische Ortschaften in Publikationen des Schlossvereins
Um Mittel für die Innenausstattung der Übernachtungs- und Funktionsräume des Schlosshotels Horneck einzuwerben, wurde 2019 die Spendenaktion „Siebenbürgen im Schlosshotel“ gestartet. Als Teil des Konzepts hatte sich der Schlossverein zum Ziel gesetzt, mittels einer Reihe von Publikationen Informationen über das Schloss, über Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen bereitzustellen, um diese den Besuchern von Schloss Horneck (mit oder ohne direkten Bezug zu Siebenbürgen) bekannt zu machen. Außerdem werden siebenbürgischen Orte vorgestellt, nach denen Zimmer benannt wurden, deren Einrichtung von Spendern ermöglicht wurde. Diese Spender erhalten die Möglichkeit, in einem kurzen Beitrag vorzustellen, was sie mit diesem Ort verbindet. mehr...
„… ein Abend mit Siebenbürgern“ in Ulm
Die evangelische Kirchengemeinde Ulm-Wiblingen führte eine Veranstaltungsreihe über Integration und Beheimatung durch. Unter dem Titel „… ein Abend mit Siebenbürgern“ wurden im Rahmen der Vortragsreihe „Gemeinsame Heimat – wie lebt ihr das?“ die Siebenbürger Sachsen vorgestellt. Der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Rainer Lehni, war eingeladen, am 13. Oktober die Siebenbürger Sachsen vorzustellen und über ihre Integration in Deutschland zu sprechen. mehr...
Bildungsarbeit in den Felsen
Das Gesamtwerk Otto Alschers (1880-1944) thematisiert die Wechselwirkung zwischen dem eigenen Selbst und der Landschaft, die sich in einem Augenblick der Wandlung offenbart. Tiergestalten geben kompetente und kritische Rückmeldung und stoßen die Weiterentwicklung der menschlichen Protagonisten an, die die Zeichen der Landschaft mit allen Sinnen wahrnehmen.
Nach dem Untergang der Zivilisation im Ersten Weltkrieg korrespondiert Alscher mit den Felsformationen in der Nähe von Kronstadt. Ein spiritueller, von der Dekadenz unberührter Ort ist die Heimat Adolf Meschendörfers, des Herausgebers der Kulturzeitschrift Die Karpathen, Gusto Gräsers, dessen Tempelentwürfen eine „Sphinx“ bevorsteht, und Lutz Korodis, der sich für eine Schule mit deutscher Unterrichtssprache im Banat einsetzt.
Wahrscheinlich erreichen Alscher die Ideen der Anthologie „Strömungen“ 1918, „einer Liebesgabe für Kriegsgefangene“, die Hesse mit Woltereck herausgab, in unbewusster Rezeption. Im „Geleitwort“ heißt es, dass „Die Liebe zur Natur“ ein Kennzeichen der „neueren Dichter“ sei. Alscher, der mit dem Beitrag „Die Hunde“ ein Beispiel dazu bietet, wird weiterhin durch reformistische Texte „Bildungsarbeit“ leisten, indem er den Leser an der Tierperspektive teilhaben lässt.
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Ausstellung über Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern in Dinkelsbühl eröffnet
Wenn auch der Kulturbetrieb in Deutschland in weiten Teilen ruht, so ist doch der Besuch von Ausstellungen und Museen vielerorts wieder möglich. In Dinkelsbühl konnte am 5. September sogar eine Vernissage stattfinden. Noch bis zum 4. Oktober beleuchtet die Ausstellung „Skoro damoi! Hoffnung und Verzweiflung. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945-1949“ eines der schwersten Kapitel der Geschichte der Siebenbürger Sachsen. mehr...
Im Werkstattgespräch: Dr. Markus Lörz, Leiter des Siebenbürgischen Museums in Gundelsheim
Seit 2013 ist Dr. Markus Lörz wissenschaftlicher Leiter des Siebenbürgischen Museums in Gundelsheim am Neckar. Zahlreiche Ausstellungen hat er in dieser Zeit kuratiert. Bestimmend für seine Arbeit ist ein ausgeprägter Sinn für die Geschichte, wie er in diesem Interview betont. Auch in der Konzeption seiner Ausstellungen lässt sich Dr. Lörz leiten von seinem Wissen um die historischen Verflechtungen der europäischen Regionen, was gerade für eine Institution wie das Siebenbürgische Museum einen maßgeblichen Impuls bedeutet. Lörz‘ eigene Biographie ist eng verbunden mit dem Landkreis Heilbronn, der bekanntlich reich an Kultur und Geschichte ist und nicht nur badische und württembergische, sondern auch fränkische und hessische Geschichte vereint. Aufgewachsen ist er in Bad Rappenau und in Bad Wimpfen zur Schule gegangen. Für sein Studium und die anschließende Promotion in Kunstgeschichte ist er seiner südwestdeutschen Heimat treu geblieben. In unserem Gespräch berichtet Dr. Lörz von den Herausforderungen in Zeiten von Corona, stellt die aktuelle Schau „Siebenbürgische Künstlerinnen und Künstler in Europa. Lebenswege und Landschaften“ vor und erklärt, warum er für den Einladungsflyer gerade eine Wattlandschaft ausgewählt hat. Trotz seiner Professionalität in digitalen Dingen betont er, wie wichtig der physische Besuch eines Museums bleibt, weil nichts über die Anschauung und die Erfahrung des Originals geht.
In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview.
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