Ergebnisse zum Suchbegriff „Umzug 2011“
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Sieglinde Bottesch: Bilder vom Werden und Vergehen
Im Rahmen des Heimattages 2017 wurde die Ausstellung „Sieglinde Bottesch. LEBEN. Bilder vom Werden und Vergehen“ im Kunstgewölbe in Dinkelsbühl gezeigt. Im vergangenen Jahr war der Künstlerin der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis verliehen und eine ihr gewidmete Ausstellung für den kommenden Heimattag 2017 angekündigt worden. Zur Eröffnung am 3. Juni begrüßte die Bundesvorsitzende Herta Daniel das zahlreiche Vernissagepublikum, namentlich die ausstellende Künstlerin Sieglinde Bottesch sowie den einführenden Bundeskulturreferenten Hans-Werner Schuster. Die Einführung wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...
Nachruf auf den bedeutenden Bildhauer und Kulturpreisträger Kurtzfritz Handel
Die schmerzliche Nachricht seiner Lieben, dass Kurtfritz Handel, Akademischer Bildhauer und Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2009, am 20. August in seinem 76. Lebensjahr verstorben ist (die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 2. September, um 13 Uhr auf dem Friedhof in Frickenhausen-Linsenhofen statt; die Redaktion), wird von der Abbildung eines seiner schönsten und aussagestärksten Werke begleitet, dem „Mann, sein Herz suchend“. Wie in allen seinen künstlerischen Werken, aber hier wohl am tiefsten anrührend, hat der Künstler in der Bronzeplastik verdinglicht be-greifbar gemacht, was sein Credo, seine Kunst ausmacht: der abstrakten Zeit, der Vergänglichkeit, einen Moment, einen Zustand abzuringen, in dem Wesentliches festgehalten, für immer bleibt. In einer Schönheit, die die Schöpfung preist und die tief anrührt, weil hier Wissen, Empathie und brillante Beobachtungsgabe ihre aufs Wesentliche reduzierten Details zusammenfügen - mit begnadeter Handwerkerkunst und nicht zuletzt einem feinsinnigen Humor, der dabei jeden Schatten von Trauer um Vergehen verdrängt. mehr...
Zum Tod des Kronstädter Historikers Rudolf Fischer
Wie die Siebenbürgische Zeitung erst jetzt erfuhr, starb der Historiker, Sprachforscher und Osteuropakenner Rudolf Fischer am 18. Februar 2016 im Alter von 92 Jahren in Budapest. Sein bewegtes Leben führte ihn von Kronstadt, wo er am 17. September 1923 geboren wurde, nach Australien, England, Griechenland und schließlich nach Ungarn, in dessen Hauptstadt er 48 Jahre lebte und arbeitete. Zahlreiche zeitgenössische Autoren profitierten von seinen Kenntnissen osteuropäischer Geschichte, Sprachen und Volkskunde, allen voran Patrick Leigh Fermor, einer der bedeutendsten englischen Reiseschriftsteller, mit dem Fischer über Jahrzehnte korrespondierte. mehr...
Zum 80. Geburtstag von Hans-Joachim Acker alias „Mircea Ioanid“
Welcher Rundfunksender kann schon von sich behaupten, „sein Hauptziel sei die Selbstauflösung“!? Das war jene amerikanische Rundfunkanstalt, die 1950 ihren Aufbau am Englischen Garten in München begann und von da aus Nachrichten und Kommentare in die damals noch offiziell als Satellitenstaaten Moskaus bezeichneten, sogenannten Volksdemokratien Osteuropas sendete. Zu jenem aus strategischer Westperspektive bezeichneten „Cordon Sanitäre“, mit dem sich Moskau von Mittel- und Westeuropa abschirmte, gehörten die drei baltischen Staaten, Polen, die DDR, die ČSSR, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Albanien. Während die Bevölkerung der DDR über die westdeutschen Rundfunksender und den RIAS Berlin (Rundfunk im Amerikanischen Sektor) mit Nachrichten und Kommentaren versorgt wurde, übernahm in München der Sender Radio Freies Europa (Radio Free Europe) diese Aufgabe für die genannten Länder. Parallel zu dieser Rundfunkanstalt sendete für die Länder der Sowjetunion der auch in München angesiedelte US-Sender Radio Liberty. In diesem internationalen Umfeld bewegte sich seit 1964 unser Landsmann Hans-Joachim (Hannes) Acker, der unter dem Pseudonym „Mircea Ioanid“ in mehr als 28 Jahren die Geschichte dieses Senders miterlebte und in kleinem Maße auch mitgestaltete. Am 23. April begeht er seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass bemüht sich der Verfasser im Namen einiger seiner ehemaligen Kollegen, Ackers Tätigkeit in nahezu 30 Jahren am Englischen Garten in München zu würdigen.
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Agnethler Urzeln zu Gast bei Urzeln in Franken
„Wir werden so schnell nicht vergessen, wie wir unsere Zeit in Deutschland verbracht haben“, schrieb Zunftmeister Radu Curcean danach. Das Mega-Urzelfest in Franken begann schon am Samstag, den 14. Februar, mit der Anreise der 40 Urzeln, vorwiegend junge Menschen, die den Brauch in Agnetheln pflegen. Unter der Leitung von Bogdan Pătru, einem Deutschlehrer, der 2006 in Agnetheln das Urzellaufen nach der Wende mit seinen Schülern belebte, wurde 2007 zusammen mit aus Deutschland angereisten Urzeln der erste gemeinsame Urzeltag gefeiert. Seither gibt es den Urzeltag in Agnetheln jährlich mit rund 200 Urzeln, von denen einige heuer die Einladung der Urzeln aus Franken angenommen haben. mehr...
Ich hätte einen Herzenswunsch
Die Rumänen mögen etwas von dem Geist und der Würde der Siebenbürger Sachsen aufnehmen. Diesen Wunsch bekundet die Psychologin Aurora Liiceanu, eine der bedeutendsten Intellektuellen ihres Landes, in dem Artikel „Am un jind“ (Ich hätte einen Herzenswunsch) auf der Webseite der Initiative „România Curată“ (www.romaniacurata.ro/am-un-jind/), die sich für ein moralisch sauberes Rumänien einsetzt. Den Anlass zu Liiceanus Überlegungen bot der Heimattag in Dinkelsbühl, über den die deutschsprachige „Akzente“-Sendung des Rumänischen Fernsehens am 19. und 26. Juni sowie am 3. Juli berichtete (siehe Online-Mediathek www.tvrplus.ro). Der Artikel wurde aus dem Rumänischen von Georg Aescht übersetzt. mehr...
Tradition verbindet Jugend über Grenzen hinweg
Vom 22. bis 30. Mai fand der Gegenbesuch der Volkstanzgruppe des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums aus Hermannstadt statt. Nachdem die Jugendtanzgruppe (JTG) Biberach im Juni 2011 sowie im April 2012 in Hermannstadt war (diese Zeitung berichtete jeweils), haben sich nun vier LehrerInnen und 24 SchülerInnen aus Hermannstadt auf den Weg nach Biberach gemacht. Im Folgenden berichten Bianke Grecu, stellvertretende Direktorin des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums, und Gertraud Nowak, Tanzlehrerin der Volkstanzgruppe des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums. mehr...
Preisverleihungen 2012 in Dinkelsbühl
Dinkelsbühl, am 27. Mai – Zu den diesjährigen Preisverleihungen begrüßte der stellvertretende Vorsitzende des Kulturpreisgerichts, Hofrat Pfarrer Volker Petri, am Pfingstsonntagnachmittag in der gut gefüllten Sankt-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl das Festpublikum und im Besonderen die Preisträger. Mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis 2012 wurden der bildende Künstler Gert Fabritius sowie der Komponist und Musikwissenschaftler Hans Peter Türk ausgezeichnet, „zwei Diamanten, deren Schaffen weit über unsere Gemeinschaft in die Welt hineinstrahlt“, schwärmte Volker Petri. Den Siebenbürgisch-Sächsischen Jugendpreis erhielt Rainer Lehni, den Ernst-Habermann-Preis Mathias Krauss. mehr...
Kreisgruppe Herten: Teilnahme an der 60-Jahr-Feier
Bereits seit 60 Jahren existiert der Verband der Siebenbürger Sachsen in NRW. Fast ebenso lange existieren unsere Siebenbürger Siedlung in Herten und unsere Kreisgruppe, haben wir das Gemeinschaftsleben in NRW mitgestaltet und bereichert. Wichtig war uns daher die Teilnahme an der großen Jubiläumsveranstaltung in Gummersbach (siehe Bericht in der SbZ Online vom 8. Oktober 2011). mehr...
Hermann von Salza & Gusto Gräser: Deutscher Orden & Alternativbewegung
Vom 20. September bis 1. Oktober hat der Verband der Siebenbürger Sachsen in Berlin die Siebenbürgisch-Sächsische Kulturwoche veranstaltet (siehe SbZ Online vom 18. Oktober 2011). Mit zwei Veranstaltungen hat sich auch das Deutsche Kulturforum östliches Europa in die Kulturwoche eingebracht: mit der Podiumsdiskussion aus Anlass des 800. Jahrestages der Berufung des Deutschen Ordens ins Burzenland und mit dem Thementag zu einem der Begründer der Alternativbewegung, dem Kronstädter Gusto Gräser. mehr...






