Ergebnisse zum Suchbegriff „Verboten“
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Rosen für Hanjonkowa - Entschädigung für Russlanddeportierte: Ende einer Odyssee?
Vor 76 Jahren, vom 11. bis 16. Januar 1945, wurden 30.376 Siebenbürger Sachsen (46,4 Prozent Männer und 53,4 Frauen) zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt. Laut Stalins Deportierungsbefehl sollten deutsche Männer zwischen 17 und 45 Jahren und Frauen zwischen 18 und 30 Jahren ausgehoben werden. Knapp 12 Prozent aller deportierten Sachsen, 3076 Personen, haben die Deportationszeit nicht überlebt. Das Deportationsschicksal ereilte auch Maria Schuster (verheiratete Stürner). Sohn Johann Stürner (geboren in Schönberg, Kreis Hermannstadt) hält in seinem eindringlichen Bericht die Erinnerung fest an seine 2010 verstorbene, am Ulmer Stadtteilfriedhof Wiblingen bestattete Mutter. Ihn beschäftigen nicht nur die traumatischen Deportationsereignisse und deren Aufarbeitung, sondern überdies der quälend langsame Entschädigungsprozess. mehr...
Eine unverkennbare siebenbürgische Persönlichkeit: Nachruf auf den Pfarrer und Theologen Wolfgang Rehner
"Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat." (Psalm 121,2) - Beim Lesen dieses Psalms in der Hausandacht am Altjahrsabend (31. Dezember) 2020 ist Stadtpfarrer i. R. Wolfgang Hermann Rehner vom Herrn über Leben und Tod ganz unerwartet abberufen worden. Mit dem untenstehenden Nachruf gedenken wir in Dankbarkeit seines vielfältigen, segensreichen Wirkens in unserer Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien als Pfarrer, Stadtpfarrer und Dozent, in zahlreichen Tätigkeiten auf landeskirchlicher Ebene sowie im Archiv des Begegnungs- und Kulturzentrums Friedrich Teutsch in Hermannstadt. Seiner trauernden Witwe Gertrud, seinen fünf Kindern und deren Familien sowie allen weiteren Familienangehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Möge unser auferstandener, lebendiger Herr ihm die verheißene Hilfe zuteil werden lassen und ihm Freude, Frieden und Leben in seinem ewigen Reich schenken. In dieser Hoffnung möge Er alle trauernden Hinterbliebenen trösten und in ihrem Glauben stärken und aufrichten. Im Namen des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien Bischof Reinhart Guib und im Namen der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD – Hilfskomitee Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Berthold Köber. mehr...
A-Advent und B-Advent in Mediasch
Im Miteinander von „hüben und drüben“ Advent feiern: Die Mediascher Kirchengemeinde öffnet am 4. Advent (20. Dezember) das Portal der Margarethenkirche digital, um den zweiten grenzübergreifenden Gottesdienst zwischen der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und den Heimatortsgemeinschaften zu feiern. Ab 9.45 Uhr (rumänische Zeit) kann über Zoom oder Facebook dazugestoßen werden. mehr...
Die Neugründung des Coetus an den siebenbürgisch-sächsischen Schulen (1946-1948)
Der Coetus, die im Zeitalter der Reformation gegründete Selbstverwaltung der Schüler an siebenbürgisch-sächsischen Gymnasien bzw. Mittelschulen, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund einer Verordnung des rumänischen Unterrichtsministeriums neu gegründet. Den Vortrag „Die Neugründung der Coeten an den siebenbürgisch-sächsischen Schulen (1946-1948)“ hielt Hermann Schmidt, Mössingen, 2004 im Rahmen der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, veröffentlicht erstmals in der Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 28. (99.) Jahrgang (2005), Heft 2, Böhlau Verlag Köln Weimar Wien. Der 92-jährige Autor bot seinen Aufsatz der Siebenbürgischen Zeitung zum Nachdruck an, um auf die bemerkenswerten Ergebnisse seiner Recherchen hinzuweisen. mehr...
„Klimadelirium“: Fünf Erzählungen von Anton Sterbling
Die Juchtenkäferrepublik, in der das Unwort „Freiheit“ und das Wort „Banat“ nicht benutzt werden dürfen, wo die Soziologie „Castroismus“ heißt und Horka die Hauptstadt ist, hat ein „Parkwächter- und Baumkulturerhaltungsministerium“. Die Juchtenkäferzüchter, die Baumdoktoren und die sogenannten „Intellektuellen“ sind die einzigen Berufe; die Juchten-Partei erzielt die Mehrheit der Stimmen und die Deutschen fliehen nach Grönland und Feuerland, wo sie die Republik mit schmutzigen Industrien versorgen. Es gibt Groß-Kuba und Groß-Korea. Der in Stuttgart entdeckte Käfer ist der „überzeugendste religions- und konfessionsübergreifende Symbolträger einer neuen Zeit“ – Gegebenheiten in der Erzählung „Die serbische Katze, die nie nach Horka kam“. mehr...
Im Werkstattgespräch: Ferenc Gábor, Solo-Viola des Konzerthausorchesters am Gendarmenmarkt
Ferenc Gábor ist Bratschist und Dirigent. Seiner ersten Ausbildung am Musikgymnasium in Klausenburg folgte die Studienzeit in Tel Aviv. Seit mehr als 25 Jahren lebt er in Berlin und besetzt die Stelle der Solo-Viola im Konzerthausorchester. Er ist auch als Dirigent und Lehrer tätig. In diesem Interview berichtet er über die Jugendjahre in Rumänien, das Studium in Israel und seinen Entschluss, für ein Zweitstudium nach Deutschland zu kommen. Mit Béla Bartók teilt er die Liebe zum Volkslied, mit John Neumeier und Daniel Libeskind die Freude am Überschreiten künstlerischer Grenzen.
In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview.
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Landesverband Bayern: Empfehlungen zur Fortführung unseres Vereinslebens
Unser digitaler Heimattag war ein voller Erfolg. Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) konnte gemeinsam mit dem Bundesverband viele interessante Programpunkte zeigen und umsetzen. Allen, die sich beim Gelingen dieses besonderen Heimattages eingebracht haben, sei herzlich gedankt. Es war schön, es war unterhaltsam, es war mal etwas anderes. Wir freuen uns auch über die Initiativen der Kreisgruppen, die vor allem älteren Mitgliedern telefonisch oder persönlich helfen, die Corona-Krise gut zu überstehen. mehr...
Rainer Lehni: Aufruf zur Wiederaufnahme des Verbandslebens
Die Corona-Pandemie ist in weiten Teilen Deutschlands gut überstanden, doch noch lange nicht zu Ende. Einzelne Infektionsherde werden bisher recht erfolgreich eingedämmt. Mitte März, als große Teile des öffentlichen Lebens in Deutschland heruntergefahren wurden, hatte der Bundesvorstand des Verbandes den Kreisgruppen empfohlen, alle Veranstaltungen abzusagen. Unser Verbandsleben kam dadurch zum Erlahmen. Vielen – auch mir persönlich – ist es schwer gefallen, aber es war die richtige Entscheidung. mehr...
Rumänien in der Corona-Krise
Bukarest – Von den 213 Ländern, in denen Covid-19 verbreitet ist, liegt Rumänien aktuell auf Platz 39. Die Gesamtzahl der Fälle betrug am 6. Juni 20103, davon sind 4650 aktive Erkrankungen mit 152 schweren Fällen, die auf Intensivstationen behandelt werden, zu verzeichnen. 14145 Patienten gelten bereits als geheilt. Die Zahl der Toten beläuft sich auf 1308. mehr...
Grande Dame des Klavierspiels: 40 Jahre seit dem Tod von Mitzi (Maria) Klein-Hintz
Am 14. Mai 1980 versammelte sich eine stattliche Trauergemeinde in der Kapelle des Hermannstädter Waldfriedhofs, um von Mitzi Klein-Hintz, einer bedeutenden siebenbürgischen Künstlerin, Abschied zu nehmen. Zwei Tage vorher war die 88-jährige den Folgen eines Schlaganfalls und chirurgischen Eingriffs erlegen. „Landesbischof Albert Klein hielt die Trauerrede, der Bachchor sang und die Philharmonie spielte“, berichtet der Sänger Ernst Herbert Groh, der zu den treuen und langjährigen Lebensgefährten der Verstobenen zählte. 40 Jahre nach ihrem Ableben soll nun an diese Künstlerin erinnert werden, die „ein ruhmreiches Kapitel Siebenbürgischer Kunstgeschichte geschrieben hat“, so der damalige Berichterstatter. mehr...







