Ergebnisse zum Suchbegriff „Vill“
Artikel
Ergebnisse 1-10 von 48 [weiter]
Hans Otto Tittes: „Wänjterrah“
Das Gedicht „Wänjterrah“ ist vor längerer Zeit entstanden. Im Begleitbrief teilt der Verfasser dazu mit: „Als ich diese Zeilen geschrieben habe, gab es wohl einen Winter mit viel Schnee, nicht so wie in den letzten Jahren, aber von der Jahreszeit passt das Gedicht doch für einen Januar, so wie wir ihn noch aus unserer Kindheit kennen.“ mehr...
Herta Dietrich: WƏirtertrunn
Herta Dietrich, 1966 in Schäßburg geboren, verbrachte ihre ersten Lebensjahre zunächst in Maniersch und danach in Schäßburg. Nach dem Studium der Germanistik in Jassy (Iaşi) war sie Deutsch-Lehrerin in Agnetheln. Seit 1990 lebt sie mit ihrer Tochter in Deutschland und hat hier umständehalber zur Medizinischen Fachangestellten umgeschult. mehr...
Ulrike Schinker: Härwest
Herbstgedicht in siebenbürgisch-sächsischer Mundart aus dem Buch „Die Halvelagener – Geschichte und Mundart“ von Ulrike Schinker, Selbstverlag 2022, S. 82 mehr...
Anna-Sieglinde Brang: De Kuoih siälen de duotsch Autoindustrie ratten
Unsere heutige Autorin, Anna-Sieglinde Brang, erinnert sich an den Transport der hölzernen Kiste, die einst vorgeschrieben war, um die 70 kg Habseligkeiten, die man bei der Ausreise aus Rumänien mitnehmen durfte, aufzunehmen. Vor allem in Erinnerung geblieben ist ihr dabei ein skurriler Zwischenfall, der sich beim anschließenden Transport der dazu gehörenden Personen ereignete. mehr...
Ernst Göhn: Weihnachtsabend
Ernst Göhn (Gyöngyösi), geboren 1946, gestorben 2018, schrieb dieses Gedicht noch 1991. Er studierte Philologie und Kunst. Seine ersten lyrischen Texte wurden 1971 in der „Neuen Literatur“ publiziert. Mundartgedichte veröffentlichte er vorwiegend in der „Karpatenrundschau“ und in der Anthologie „Vill Sprochen än der Wält“. Einige davon erschienen im Kulturspiegel der „Siebenbürgischen Zeitung“. Ernst Göhn war auch Mitglied im Autorenkreis für den Rheinisch-Bergischen Kalender und hatte mehrere Ausstellungen mit grafischen und malerischen Arbeiten. mehr...
Urweger Treffen in Denkendorf
Als ich das letzte Mal in Urwegen war, beschlich mich ein befremdliches Gefühl. Vertraut und doch fremd war das, was ich sah. Es war nicht MEIN Urwegen, es hat sich verändert. Es fehlte was Wichtiges: Es fehlten die Menschen, die hier wohnten, die Urweger, die Urwegen zu dem gemacht haben, was es damals war. mehr...
Blumenfest in Frauendorf
In der stattlichen Gemeinde Frauendorf, die nicht weit von der Mündung des Weißbaches in die Große Kokel liegt, gab es eh und je eine rege Kulturpflege alter Sitten und Bräuche der Siebenbürger Sachsen. Den Höhepunkt aller Festlichkeiten bildete das schöne „Blumenfest“ oder der sogenannte „Fuasenichdunz mät den Gepeschker“. mehr...
Oswald Kessler: Härwestlied mät Saksentrefen Meschen 2022
Gewidmet: Dem Hugo Schneider, HOG Meschen,/ allen Würdenträgern, Honoratioren,/ Geschichtlern und Professoren, der Theatergruppe aus Landshut und/ allen, die noch dabei „woren“. Die Audiodatei zu diesem Gedicht, gelesen vom Autor in Kerzer Mundart, finden Sie am Ende dieses Artikels. mehr...
„Fleiß, Zuverlässigkeit, Gemeinschaftssinn, Traditionsbewusstsein, Standhaftigkeit“: In memoriam Professor Dr. Horst Schuller
Die hier als Titel zitierten Wörter hat Dr. Peter Motzan in seiner Laudatio zur Verleihung des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2018 an Horst Schuller so in Reihe gesetzt und dahingehend zusammengefasst, er sei ein wertkonservativer Intellektueller. Ich kann dem voll zustimmen, doch ich habe mit Bezug auf seine journalistische Arbeit zu dem Freund und auch über ihn wiederholt gesagt: „Du kannst aus allem was machen“. Ich meinte damit seine Gabe, sich auf Dinge einzulassen, an denen andere, ich eingeschlossen, vorbeigegangen wären. Zahlreiche seiner kleineren kulturgeschichtlichen Abhandlungen spiegeln diese ganz eigene Fähigkeit, in scheinbar Randständigem wesentliche Zusammenhänge und Bedeutungen zu erkennen. So ließ er sich etwa zum Staunen einiger Germanisten auf die Laienpoesie der Mundartautoren ein, und die Zeitläufte haben aus seiner Sammlung „Vill Spochen än der Wält“ (1988) eine Referenzpublikation der zeitweilig modisch gewordenen Dialektdichtung gemacht. mehr...
Rigorose Ausgangssperren und Isolierungsmaßnahmen des Arztes Johannes Salzmann retteten die Hermannstädter 1510 vor der "bösen Pestilenz"
Die als Corona-Krise subsumierte SARS CoV-2 verursachte Pandemie wird von mehreren Generationen als eine noch nie dagewesene bedrohliche Situation wahrgenommen und die evidenten wie auch die noch zu befürchtenden sozialen, ökonomischen und kulturellen Folgen erfüllen die Seelen mit Angst und Zweifel. Soziale Distanzierung widerspricht der Werteordnung und dem Lebensstil des Bürgertums zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wie wir die Coronavirus-bedingte Stilllegung (Shutdown) derzeit erleben müssen. In der Grauzone zwischen rationaler Akzeptanz sinnvoller Einschränkungen und innerer Rebellion gegen die Limitierung der Freiheit als der großen Errungenschaft moderner Gesellschaften und der Selbstkontrolle über das eigene Los keimt in den Seelen die Hoffnung auf baldige Besserung und sogar Normalisierung des Lebens. mehr...






