Ergebnisse zum Suchbegriff „Voss“

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18. September 2025

Verbandspolitik

75 Jahre Landesverband Hessen: Würdige Jubiläumsfeier im Hessischen Landtag in Wiesbaden / Aussiedlerbeauftragter Fabritius hält Festrede

Wiesbaden – Auch wenn der Landesverband Hessen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland bereits vor 75 Jahren gegründet wurde, so wirkt er doch erstaunlich agil und leistungsstark in seinem heutigen Auftreten: geschichts- und traditionsbewusst, zugleich wandlungs- und zukunftsfähig in diesem auch schon zu einem Viertel verstrichenen 21. Jahrhundert. Ehrenamtliches Engagement und Trachtentanzgruppe, Netzwerken und Livestream, all das ist selbstverständlicher Standard bei den Landsleuten in Hessen, die am 12. September im Hessischen Landtag in Wiesbaden das 75-jährige Bestehen ihres Landesverbandes mit prominenten Gästen begehen konnten. Der Festredner der akademischen Feier, Dr. Bernd Fabritius, behauptete völlig zutreffend: „Der Landesverband Hessen arbeitete und arbeitet in seiner bislang 75-jährigen Geschichte bewusst an Brücken – zwischen den Orten, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen dem Land Hessen (für viele Siebenbürger Sachsen heute die neue Heimat), und den Herkunfts- und Heimatorten in Siebenbürgen.“ mehr...

24. November 2024

Kulturspiegel

"Der Becher steht gefüllt mit Leid": Wie die Securitate den politisch wie menschlich integren Dichter Georg Hoprich verfolgte

Veröffentlicht hatte Georg Hoprich (1938-1969), an den aus Anlass seines Todes vor 55 Jahren erinnert werden soll, zu Lebzeiten bloß einige Gedichte, vorwiegend in den Bukarester Periodika Neue Literatur und Neuer Weg. Vor allem wegen ideologisch nonkonformistischer Texte, die er in Briefen an seine Freundin und spätere Frau geschickt hatte und die von der Securitate entdeckt wurden, ist Hoprich 1961, damals noch Student im letzten Jahrgang der Bukarester Germanistikfakultät, inhaftiert und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Er verbrachte mehr als drei davon in kommunistischen Gefängnissen und Lagern, wurde 1964 aufgrund einer Generalamnestie für politische Häftlinge vorzeitig entlassen, versuchte als gebrochener junger Mann beruflich erneut Fuß zu fassen, schrieb zwischendurch wieder Gedichte, entschied sich aber, wohl auch aus tiefsitzender Angst vor einer möglichen neuen Verhaftung, am 9. April 1969 für den Freitod. mehr...

5. September 2018

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Wolfsburg spendet für Kinder

Die Kreisgruppe Wolfsburg engagiert sich für Kinder in Siebenbürgen und Niedersachsen. Der Vorstand der Kreisgruppe hat die Kollekte des diesjährigen Ostergottesdienstes aufgestockt und kürzlich Spenden von je 500 Euro an zwei Einrichtungen in Hermannstadt und Wolfsburg überreicht. mehr...

17. Mai 2017

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Hegau – Singen hat neuen Vorsitzenden

Für den 22. April waren die Mitglieder der Kreisgruppe Hegau-Singen zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen eingeladen. Erich Simonis begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder. Als Gast wurde Michael Konnerth, Vor- sitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg, aufs Herzlichste begrüßt. mehr...

13. September 2014

Aus den Kreisgruppen

Tag der offenen Tür im Haus der Heimat Nürnberg

Mehrere Ereignisse rund um den 26. Juli waren eigentlich kein Grund zur Freude: Horst Göbbel, der Vorsitzende des Hauses der Heimat (HdH), erwähnte denn auch bei der Eröffnung des „Festes unter der Eiche“ den Beginn des Ersten Weltkrieges, sprach vom unbegreiflichen Krieg in der Ukraine, dem mitleidslosen Krieg in Gaza und fragte: „Nichts aus der Geschichte gelernt?“ mehr...

22. Januar 2012

Kulturspiegel

Zweite Gedichtausgabe des siebenbürgischen Lyrikers Georg Hoprich

Am 25. November ist in Leipzig eine Auswahl der Gedichte von Georg Hoprich herausgekommen. Am Erscheinungstag waren es noch just vier Wochen bis zum 73. Geburtstag des Dichters (29.12.1938-9.4.1969) aus Thalheim/Daia bei Hermannstadt. Nach der unauffällig scheinenden und tatsächlich allerdings fulminanten Gedichtsammlung von Stefan Sienerth (Kriterion, Budapest 1983, 169 Seiten) ist diese Auswahl nun die zweite Edition des hinterlassenen Werkes. Sie stammt von Bertram Reinecke (Jahrgang 1974). Sein Name steht mit für den Verlag in Leipzig, dazu ebenso für nachhaltiges und sachte wachsendes Interesse an Thalheims Sohn. mehr...

4. Juni 2011

Aus den Kreisgruppen

Nürnberger Aussiedlerkulturtage: „Aussiedlerintegration eine ausgesprochene Erfolgsgeschichte“

„Die Geschichte der Integration von Aussiedlern und Spätaussiedlern ist eine ausgesprochene Erfolgsgeschichte in diesem Land. Viele, um nicht zu sagen, die meisten haben hier Anschluss gefunden“, sagte Prof. Dr. Klaus Bade, einer der renommiertesten deutschen Migrations- und Integrationsforscher, in einem Interview am 20. Mai für die Teilnehmer der 25. Nürnberger Aussiedlerkulturtage. Diese Erfolgsgeschichte äußert sich auch in ihren öffentlichen Auftritten, die insbesondere den Bereich Kultur betreffen. mehr...

10. Juli 2010

Aus den Kreisgruppen

Nürnberger Aussiedlerkulturtage 2010

„Der mitgebrachte Kulturschatz der zugewanderten Deutschen ist und bleibt ein wertvoller Bestandteil der gesamtdeutschen Kultur, der gepflegt und erhalten werden soll.“ So lautete das zentrale Credo von Nina Paulsen vom Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Russland in ihrer Begrüßungsansprache bei den heurigen Nürnberger Aussiedlerkulturtagen. mehr...

5. November 2009

Verbandspolitik

Europa heute: Wer bannt die Dämonen?

Bei den 32. Andechser Europatagen zog die Paneuropa-Union Deutschland eine Bilanz der 20 Jahre seit dem Fall des Eisernen Vorhanges. Nationalismus und etatistischer Provinzialismus bedrohen die europäische Einigung und alte Strukturen gewinnen wieder an Macht. Kann der klare Blick behalten werden und können die Gespenster der Vergangenheit gebannt werden? Darüber diskutierten die Teilnehmer des Podiumsforums am 18. Oktober im Kloster Andechs, zu dem Bernd Posselt, MdEP und Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, eingeladen hatte. mehr...

14. August 2008

Aus den Kreisgruppen

Jubiläumsfest unter der Eiche

Es sollte etwas Besonderes werden, das Jubiläum im Haus der Heimat. Über 500 Gäste rechneten damit und fanden sich am 26. Juli bei hochsommerlichen Temperaturen zur Feier ein. Selbst wenn Dr. Günther Beckstein schon seit dem ersten „Fest unter der Eiche“ alljährlich die Schirmherrschaft übernahm, so war es keineswegs selbstverständlich, dass er auch als Ministerpräsident dabei sein würde. Aber er kam. Denn er sei stolz auf die Entwicklung und die Lebendigkeit dieser „Begegnungsstätte für die Schicksalsgemeinschaft der Heimatvertriebenen und Aussiedler“. Und er betonte: „Ich habe einen großen Respekt vor all denjenigen, die neu anfangen mussten, denen wir in Bayern so viel zu verdanken haben, vor denen, die sich gescheit angestrengt und wesentlich mitgeholfen haben, Bayern vom Ende der Tabelle nach dem Krieg heute an die Spitze“ zu bringen. mehr...