Ergebnisse zum Suchbegriff „Weltkrieg Heltau“

Artikel

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2. Februar 2017

HOG-Nachrichten

Katharina Gaadt wird 90 Jahre alt

Katharina Gaadt, Treny oder auch Tuschi genannt, wird am 2. Februar 1927 in Stein geboren. Sie besucht dort den Kindergarten und die Volksschule. Ihre Jugendjahre sind geprägt durch Krankheit, den Zweiten Weltkrieg und die nachfolgenden schweren Zeiten. Als junges Mädchen verlässt sie Stein, um das Lehrerseminar in Schäßburg zu besuchen. Als Lehrerin arbeitet sie zunächst in Felmern, dann in Heltau und studiert weiter im Fernstudium Mathematik und Physik. In Heltau lernt sie Karl Gaadt kennen, den sie 1958 heiratet. Zwei Kinder werden ihnen hier geboren. Sie arbeitet weiter als Mathematik- und Physiklehrerin am Heltauer Gymnasium.
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5. Januar 2017

Kulturspiegel

Der Wunsch nach Erneuerung – und was daraus wurde: Tagung zum Nationalsozialismus in Rumänien

Vom 28.-30. November 2016 fand in Annweiler/Pfalz im Kurhaus Trifels der zweite internationale Workshop zum „Nationalsozialismus in Siebenbürgen/Rumänien“ statt. Als Veranstalter hatten eingeladen die Sektionen Zeitgeschichte und Kirchengeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) sowie das Projekt „Edition der Protokolle des Landeskonsistoriums der Evangelischen Landeskirche A.B. in Rumänien“ am Institut für Evangelische Theologie der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau). Koordination und Tagungsleitung bestritten Dr. Ulrich A. Wien, Akademischer Direktor des erwähnten Institutes, sowie Dirk Schuster (Potsdam) und Timo Hagen (Heidelberg). mehr...

7. August 2016

Kulturspiegel

Die Landler in Siebenbürgen

Im Rahmen der Stuttgarter Vortragsreihe hielt die bekannte Volkskundlerin und Museumsleiterin Dr. Irmgard Sedler am 24. Juni im Haus der Heimat einen Vortrag über einen „ganz besonderen Farbfleck im bunten Völkerbild Siebenbürgens“. So bezeichnete sie die Landler aus den drei „Landlerdörfern“ Neppendorf (Tur­ni­șor), Großau (Cristian) und Großpold (Apoldu de Sus), deren Geschichte in Siebenbürgen sich über fast 300 Jahre zurückverfolgen lässt. „Landler“ ist seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert der Sammelname für die siebenbürgischen Nachkommen jener unter Kaiser Karl VI. und Kaiserin Maria Theresia aus den habsburgischen Erbländern an den Rand der Donaumonarchie deportierten Protestanten. In seiner ursprünglichen Wortbedeutung ist „Landler“ ein regionaler Herkunftsbegriff, der einen Bewohner des „Landls“, der historischen Region zwischen Wels, Gmunden und Vöcklabruck meint. mehr...

28. Oktober 2015

Kulturspiegel

Von der Vision zum Strom: Karl-Heinz Brenndörfer über die Elektrifizierung des Burzenlandes

arl-Heinz Brenndörfer hat die Elektrifizierung als wichtigen Teil der Wirtschaftsgeschichte des Burzenlandes in einem neuen Buch ausführlich dokumentiert. Die Elektrifizierung Anfang des 20. Jahrhunderts war eine Pionierleistung unserer Vorfahren in einer Zeit, als die Elektrizität weltweit noch in den Kinderschuhen steckte. In der breit angelegten Dokumentation hat der Autor zahlreiche Archivunterlagen, Berichte aus der Kronstädter Zeitung zwischen 1900-1936 sowie die Erinnerungen von führenden Persönlichkeiten aus der Gründerzeit ausgewertet. Bis zu seiner Aussiedlung nach Deutschland 1982 war Brenndörfer als Energietechniker in einem Kronstädter Großbetrieb zuständig für die Verteilung der Energien und hatte damit auch Einblick in die Stromwirtschaft, die im kommunistischen Rumänien mit manchen Unzulänglichkeiten und drakonischen Sparmaßnahmen zu kämpfen hatte. Diese Erfahrung ist ebenfalls in die Dokumentation eingeflossen.
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3. Januar 2014

Kulturspiegel

Siebenbürgische Flüchtlingsschicksale: Otto Folberths Roman-Manuskript nach sechs Jahrzehntenerschienen

Im Hermannstädter Schiller Verlag erschien kürzlich „Das Stundenglas“, ein Nachlassroman des bekannten Publizisten Prof. Otto Folberth. Das Manuskript hat Prof. Horst Schuller (Meschen/Heidelberg) wieder entdeckt und auf dessen Wert hingewiesen; er war es auch, der den Roman für die Herausgabe durchgesehen und das Nachwort der Edition verfasst hat. Über die Heimatgemeinschaft Mediasch kam die Verbindung zu Otto Folberths Söhnen Paul und Klaus-Arno zustande, die durch ihre großzügige Spende das Erscheinen ermöglicht haben, sowie der Kontakt zu Anselm Roth, der die Redaktion und Gestaltung des Buches übernahm. Wir drucken im Folgenden eine Besprechung des Romans von Holger Wermke nach, erschienen in der "Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien" vom 8. November 2013. mehr...

30. Oktober 2012

Kulturspiegel

"Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens"

Der siebenbürgisch-sächsische Lehrerverein, der „Lehrertag“, wurde nach einigen Vorläufern 1870 von Franz Obert mit dem Ziel gegründet, die Schule und ihre Lehrer zu fördern. Er verband Lehrerfortbildung, Schulpolitik und Vertretung von Standesinteressen. „Lehrertag“ hieß zugleich die Hauptversammlung der Lehrer sämtlicher Bezirke. Der erste Lehrertag fand 1871 in Hermannstadt statt, die folgenden je nach Möglichkeit in jedem zweiten Jahr, ab 1922 war dies der Regelfall. Durch Vorträge, Diskussionen und die Erörterung von Standesproblemen wurde der Lehrertag „zum Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens“, „zum Brennpunkt ..., von dem alle Neuerungen auf dem Gebiet des Erziehungs- und Unterrichtswesens ausgingen“. mehr...

11. Juli 2012

Kulturspiegel

Sensationell: Siebenbürgen 1939 im Farbfilm

Als Ernst Grelle aus Hannover im Frühsommer 1939 zu einer Reise nach Ungarn und Rumänien aufbrach, ahnte er nicht, dass er den im 21. Jahrhundert lebenden Menschen ein Andenken der besonderen Art hinterlassen würde, eine Hinterlassenschaft, für die bei aller Zurückhaltung das Wort sensationell nicht zu hoch gegriffen ist. Ernst Grelle war ein Amateurfilmer und drehte schon damals in Farbe, auf dem erst 1935 auf den Markt gekommenen Kodak-Film. Mehr als 70 Jahre nach dieser Reise tauchten seine Filmrollen wieder auf, und das in einem bemerkenswert guten Zustand. Sie vermitteln unter anderem ein bisher nie gesehenes Bild unserer siebenbürgischen Heimat. mehr...

8. Juni 2012

Verschiedenes

Fußball sehen trotz Ceaușescu-Diktatur

Am 8. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Unzählige Menschen in Deutschland und Europa können es kaum noch erwarten, bis der erste Anpfiff ertönt. mehr...

19. November 2010

Verschiedenes

Sportlehrerin Mathilde Czoppelt 99-jährig verstorben

Am 20. Oktober verstarb wenige Monate vor ihrem 100. Geburtstag am 11. Mai 2011 im Siebenbürgerheim in Rimsting am Chiemsee Mathilde Czoppelt. Zahlreiche Generationen ehemaliger Kronstädter Schüler, die nahen und weiteren Verwandten, viele Freunde und Bekannte in der alten und neuen Heimat gedenken in Dankbarkeit Tildetante, wie Mathilde Czoppelt oft genannt wurde. mehr...

30. Juli 2010

Kulturspiegel

Gottfried Lutsch: leidenschaftlicher Dokumentator des siebenbürgisch-sächsischen Volkslebens


Sicher erinnern sich die älteren Siebenbürger an den etwas unbequemen Filmer, der bei fast allen siebenbürgischen Großereignissen und Festen mit seiner Kamera zugegen war. Am 11. August jährt sich der Todestag von Gottfried Lutsch (1908-1990) zum zwanzigsten Mal. Wer war Gottfried Lutsch? Vorliegende Lebensdaten gründen im Wesentlichen auf dem Typoskript „Mein Bekenntnis: Die Wahrheit“, einer Autobiografie von Gottfried Lutsch, die Konrad Klein (Gauting) der Autorin dieses Artikels, Helga Lutsch, dankenswerterweise zur Verfügung stellte. Das „Bekenntnis“ hatte ihm Anfang der 1990er Jahre Peter Ongyerth, der Ehemann von Lutschs Nichte Ursula, geborene Hager, zugesandt. mehr...