Ergebnisse zum Suchbegriff „Wien“
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Adolf Meschendörfers Roman "Leonore" neu aufgelegt
„Anders rauschen die Brunnen, anders rinnt hier die Zeit ...“ – Den Schriftsteller Adolf Meschendörfer, 1877 in Kronstadt geboren und 1963 dort gestorben, kennen die meisten wohl als Schöpfer der „Siebenbürgischen Elegie“, die für Generationen von Siebenbürger Sachsen den Inbegriff von sehnsuchtsvoller Heimatverklärung darstellt. Sein erstmals 1908 in Fortsetzungen in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Die Karpathen erschienener Roman „Leonore“ ist der breiten Öffentlichkeit dagegen weniger bekannt, obwohl er als „d e r moderne siebenbürgisch-deutsche Roman“ (Stefan Sienerth) gilt und sich mit der siebenbürgischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ungewohnt kritischer Weise auseinandersetzt. Die liebevoll gestaltete Neuauflage des Schweizer Verlags Traversion ist ein Glücksfall, der zur (Wieder)Entdeckung dieses bemerkenswerten Prosastücks einlädt. mehr...
Wie die Bundesrepublik die Freiheit der Deutschen Rumäniens erkaufte
Die Rumäniendeutschen wussten, dass im kommunistischen Rumänien für die Erteilung von Auswanderungsgenehmigungen in die Bundesrepublik Deutschland Geld im Spiel war. Wie das Freikaufgeschäft lief, wusste man nicht, denn es spielte sich im Geheimen ab. Es sprach sich herum, dass Anverwandte in Westdeutschland ihre Angehörigen in Siebenbürgen freikauften. Nicht bekannt war, in welchem Maße die Bundesrepublik am Freikauf beteiligt war. Man wusste aber, dass sie sich für die Aussiedlung der Deutschen einsetzte. mehr...
„Ohne Literatur ist mein Leben unvorstellbar“
Vielseitig, ironisch und der Literatur verschrieben – etwa so ist Dr. Carmen Elisabeth Puchianu ihrem Publikum bekannt. Sie unterrichtet deutsche Literatur an der Transilvania-Universität Kronstadt, betreut das Studententheaterensemble „Die Gruppe“, tritt selber als Mitglied des „Duo Bastet“ sowie des „Kabarett Kaktus“ auf die Bühne und engagiert sich als Presbyterin für die Evangelische Kirchengemeinde A.B. Bartholomä. Vor allem aber schreibt sie über ihre Heimatstadt, in der sie dreisprachig (deutsch, ungarisch, rumänisch) aufgewachsen ist. 1980 debütierte sie als Lyrikerin, 2012 erschien ihr erster Roman, „Patula lacht“. Zurzeit stehen ein Nachfolgeroman, ein Gedichtband und eine theaterwissenschaftliche Arbeit auf ihrer Agenda. Mit Dr. Carmen Elisabeth Puchianu sprach SbZ-Korrespondentin Christine Chiriac. mehr...
50. Kirchweihjubiläum in Mattighofen
Am Sonntag, dem 23. Juni, wurde in einem Festgottesdienst in Mattighofen das 50. Kirchweihjubiläum der Friedenskirche feierlich begangen. In den Jahren 1961-1963 wurde diese Kirche, hauptsächlich in Eigenleistung, von den Ende 1944 heimatvertriebenen Siebenbürgern, Banatern sowie Deutschen aus Kroatien und Serbien errichtet. mehr...
"Waffenembargo" gegen die Türken 1499
6000 Urkunden zur mittelalterlichen Geschichte der Siebenbürger Sachsen sind im Internet weltweit frei und kostenlos zugänglich. Das ist einem Projekt zu verdanken, das an der Universität Koblenz-Landau unter Leitung von Dr. Ulrich A. Wien von Projektmitarbeiter Dr. Martin Armgart mit großem Nachdruck fortgeführt wird. Das Vorhaben baut auf die sieben Bände des „Urkundenbuchs zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen“, die zwischen 1892 und 1991 in Hermannstadt herausgegeben wurden. Namhafte Forscher hatten 4687 Urkunden sorfgfältig editiert und in gedruckter Form nutzbar gemacht. Alle diese mittelalterlichen Dokumente (1191 bis 1486) wurden in einer ersten Etappe des Projektes bis Frühjahr 2012 erfasst, ergänzt und unter Nutzung innovativer Technologien online zugänglich gemacht. Das Online- Urkundenbuch zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen ist damit eines der zeitlich am weitesten vorangeschrittenen und modernsten Grundlagenwerke dieser Art in der ganzen Welt. mehr...
Biberacher Tanzgruppen im Zirkus Krone und auf Sisis Spuren
Die Biberacher Tanzgruppen (große und kleine Kindertanzgruppe sowie die Jugendtanzgruppe) waren unterwegs und haben interessante Eindrücke mitgebracht. mehr...
Wanderung auf den Spuren der Landler im Salzkammergut
„Die Urheimat erwandern“ lautete das Motto dieser Wanderung auf den Spuren der Geheimprotestanten, evangelischen Vertriebenen und Vorfahren der Landler aus Siebenbürgen. Schon seit vier Jahren findet alljährlich am ersten Wochenende im Juli diese Wanderung statt. Dazu eingeladen hat das Evangelische Bildungswerk aus Oberösterreich und die Gemeinde Gosau am Dachstein. Nach Bad Goisern am Hallstädter See, Hallstadt und Obertraun war nun Gosau an der Reihe, seine Spuren zu offenbaren. Über 50 Wanderfreunde nahmen teil. mehr...
Internationale Tagung des IKGS in München
Vom 27. bis 29. Juni 2013 veranstaltete das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) eine internationale Tagung zum Thema „Rumäniendeutsche Erinnerungskulturen. Formen und Funktionen des Vergangenheitsbezuges in rumäniendeutscher Historiografie und Literatur im Kontext kulturwissenschaftlicher Beschreibungsmodelle“. Historiker, Kultur- und Literaturwissenschaftler aus Deutschland, Österreich und Rumänien waren im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ) in der Münchner Amalienstraße zusammengekommen, um Forschungsansätze- und ergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen und auch, um Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Anton Schwob und Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth in den Ruhestand zu verabschieden (siehe Siebenbürgische Zeitung Online vom 5. Juli 2013). mehr...
Gerda Miess wurde 100 Jahre alt: Blick auf ein bewegtes Jahrhundert
Am 19. Juni feierte Gerda Franziska Karoline Miess, geb. Titus, ihren 100. Geburtstag. Zu ihrem Ehrentag empfing sie in ihrer Wohnung und auf der Terrasse mit Blick auf den Schlossberg und den Münsterturm in Freiburg i. Br. Gäste, Freunde und einen Großteil ihrer Familie, vier Töchter und Schwiegersöhne, neun Enkelkinder und 13 Urenkel, von denen fast alle in Freiburg und Karlsruhe leben. Nach dem Tode ihres Ehemannes Gerhard Miess (1903-1988) lebt sie alleine und erinnert sich lückenlos an ihr bewegtes Leben in Wien, Hermannstadt, Kronstadt, Honigberg, Heltau und Freiburg. mehr...
Ein Naturschutz-Pionier für Siebenbürgen
In einem Nachruf auf den am 26. März 1940 verstorbenen Wiener Univ.-Prof. Regierungsrat Dr. August Ginzberger wurde dieser u. a. als einer der führenden Pflanzengeographen und als Naturschutz-Pionier Österreichs gewürdigt. Seine Studienzeit Ende des 19. Jahrhunderts war geprägt von berühmten Vortragenden der Botanik, die ihre Hörer für die „scientia amabilis“ begeistern konnten. So zog es den jungen Absolventen nach relativ kurzer Lehrtätigkeit in Wiener Neustadt und im südböhmischen Krumau als Exkursionsleiter ins (damalige) österreichische Karstgebiet Istriens und Dalmatiens. Mit 30 Jahren war der am 1. Juli 1873 zur Welt gekommene Ginzberger an das Botanische Institut und den Botanischen Garten der Universität Wien berufen worden.
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