Ergebnisse zum Suchbegriff „Wohl Rumaenien Berlin“
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Kritik zum Dokumentarfilm „Einst süße Heimat“
Linz, am 30. November - Ein junger, dunkelhaariger Künstler tritt vor Beginn des Filmes vor das versammelte Publikum, etwa 50 Personen. Der gebürtige Oberösterreicher Gerald Igor Hauzenberger begrüßt die Gäste und erläutert seine Gedanken zum Film, den er in Siebenbürgen gedreht hat, weil ihn dieses „Land jenseits der Wälder“ faszinierte. Die multiethnische und multikonfessionelle Gesellschaft und ihre Geschichte hätten ihn herausgefordert, die alte und jüngere Geschichte der Siebenbürger Sachsen exemplarisch an zwei Personen zu veranschaulichen. Film ab. mehr...
Ingrid Gündisch inszeniert Becketts „Endspiel“ in Nürnberg
Beckett, das Absurde und Nürnberg 2007. Kann das gut gehen? Beckett, das Absurde und Ingrid Gündisch 2007: Das muss gut gehen. Und es ging gut. „Ich hab mich am Stück gerieben, nicht am Absurden.“ So lautet ein erstes Fazit der jungen Theaterregisseurin Ingrid Gündisch kurz nach der Premiere von Samuel Becketts „Endspiels“ am 27. Oktober im Malsaal des Staatstheaters Nürnberg. Das Stück des irischen Literaturnobelpreisträgers und Klassikers des absurden Theaters - Dramen mit grotesk-komischen sowie irrealen Szenen - wurde in Nürnberg von einer 30jährigen Siebenbürger Sächsin genau 50 Jahre nach seiner Uraufführung in London inszeniert. mehr...
Berliner Konferenz zur Aufarbeitung des Holocaust in Rumänien
Ist das Glas halbvoll? Oder ist es halbleer? Auch nach mehr als zwei Stunden angeregter Diskussion zwischen ausgewiesenen Experten aus Rumänien, Deutschland und den USA lässt sich diese Frage nicht eindeutig beantworten. Fest steht: Vor allem seit seinem Beitritt zum nordatlantischen Verteidigungsbündnis NATO hat Rumänien bei der Aufarbeitung des eigenen Holocaust erhebliche Fortschritte gemacht. Vieles bleibt aber noch zu tun. Dies ist in aller Kürze das Ergebnis einer Konferenz, zu der die Botschaft von Rumänien, das Rumänische Kulturinstitut „Titu Maiorescu“ und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas am 30. Oktober nach Berlin eingeladen hatten. mehr...
Lesung rumäniendeutscher Autoren im Bundeskanzleramt
Wo und wann habe man denn noch gehört, dass eine Regierung sich stundenlang mit Schriftstellern über ihre Literatur unterhalte, soll der listenreiche Bertolt Brecht gefragt haben, als er zu einem Gespräch mit DDR-Oberen beordert wurde, die ihn gern auf Linie getrimmt hätten. Welches diese Linie war, wusste er sehr wohl, wähnte sich aber so überlegen, dass er diese Drangsal als Katz-und-Maus-Spiel auffasste – und die „Genossen“ eben nur als graue Mäuse. Die eingebildete Katze Brecht hat, soweit bekannt, keiner jener Mäuse jemals etwas anhaben können, vielmehr gibt es Stellen in seinem Werk, die aus heutiger Sicht zumindest angefressen erscheinen. mehr...
Rumänien nach dem EU-Beitritt: Interview mit Dr. Anneli Ute Gabanyi
Die bekannte Rumänienexpertin Dr. Anneli Ute Gabanyi arbeitet seit Anfang 2001 als wissenschaftliche Referentin der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Die SWP – Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit berät anhand eigener Forschung und Expertise Bundestag und Bundesregierung in allen Fragen der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Die promovierte Politologin Gabanyi wurde 1942 in Bukarest geboren und war von 1988 bis 2000 als Rumänien-Referentin am Südost-Institut in München tätig. Das Gespräch führte Sorana Scholtes. mehr...
Sommerfest, total sommerhaft
Heiß, heiß, heiß, ganz heiß, war es diesmal. Heiß, ganz heiß ging es diesmal zu. Am Kuhweiher in Nürnberg-Röthenbach. Auf dem gut besetzten, fest in siebenbürgischer Hand befindlichen Caritas-Gelände. Das kann man ja ohne weiteres sagen, wenn rund zweitausend Gäste, bestens kulinarisch vom akkuraten SPS-Team versorgt, sächsisch in allen Varianten loslegen, sich amüsieren, Musik und Tanz genießen oder von Zeit zu Zeit auch der Dinge harren, die da kommen. mehr...
Erika Steinbach: "Jede vierte Familie in Deutschland ist vom Vertreibungsschicksal betroffen"
Erika Steinbach, die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, hat in ihrer Festrede beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl ihre Freude über die Aufnahme Rumäniens in die Europäische Union zum Ausdruck gebracht. Dadurch seien „die Heimatgebiete deutscher Vertriebener und der Siebenbürger Sachsen ganz nahe gerückt“. Die CDU-Politikerin lobte die Aufgeschlossenheit der rumänischen Regierung gegenüber den Deutschen aus Rumänien: „Es kommt nicht häufig vor, dass hohe und höchste Vertreter eines östlichen Staates bis hinauf zum Staatspräsidenten die Fortgegangenen zur Heimkehr aufmuntern“. Gleichwohl erinnerte Steinbach an die schikanösen Bedingungen im kommunistischen Regime und das Schicksal der mehr als 15 Millionen deutschen Deportations- und Vertreibungsopfer aus ganz Mittelost- und Südosteuropa. „Es ist eine lange überfällige Verpflichtung Deutschlands, endlich eine Dokumentationsstätte in Berlin zu errichten, in der das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler und ihre Siedlungsgeschichte deutlich werden“, erklärte die BdV-Präsidentin am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl. Ihre Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Siebenbürgen kommt in die Europäische Union
Interview mit Ovidiu Ganț, Abgeordneter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFRD) im rumänischen Parlament und Mitglied der EU-Parlaments-Beobachterdelegation, über die Chancen und Risiken des bevorstehenden EU-Beitritts für die deutsche Minderheit in Rumänien. Das Landesforum setzt sich politisch für das Wohl und die Erhaltung der Identität der deutschen Minderheit in Rumänien ein. Der 1966 in Temeswar geborene Politiker wird ab 1. Januar 2007 die Fraktion der ethnischen Minderheiten in Rumänien als EU-Parlamentarier in Brüssel und Straßburg vertreten. Das Gespräch führten Laura Schuppert und Siegbert Bruss. mehr...
Hans Bergels großer Roman "Die Wiederkehr der Wölfe"
Dies ist ein zu wichtiges Buch, als dass eine so genannte Rezension zur Vorstellung und Beurteilung ausreichen würde. Als Dr. Peter Motzan in der Siebenbürgischen Zeitung vom 30. November 1996 den Roman "Wenn die Adler kommen" (4. Auflage 2000) als "die Ouvertüre" zu diesem Werke bezeichnete, traf er ins Schwarze, ohne wissen zu können, welche Dimension der Ouvertüre folgen würde. Er ahnte es wohl. Ähnlich wie im Vorgängerroman von 1996 zeigen auch hier von programmatischen Stichworttiteln überschriebene Kapitel wie ein Epos in Miniatur die inhaltliche und geistige Spannweite des Themas an, um das es auf fast 700 Seiten geht. Hans Bergel: Die Wiederkehr der Wölfe. Verlag Langen Müller, München 2006, Harteinband mit Schutzumschlag, 686 Seiten, zwei Karten, ISBN 3-7844-3052-X (ab 1. Januar 2007: ISBN 978-3-7844-305-2), 24,90 Euro mehr...
Beeindruckende Feier deutsch-rumänischer Verbundenheit
"Wir sind Europäer", hatte Staatspräsident Traian Băsescu in einem Interview mit einer deutschen Zeitung erklärt. Diese Aussage zitierte Altbundespräsident und Laudator Dr. Richard von Weizsäcker und fügte hinzu: "Wir erwarten Sie und Ihr Land mit offenen Armen in Europa, zu dem Sie immer schon gehört haben." Am 21. September fand in der Rheinmetropole Köln keine Veranstaltung zum bevorstehenden EU-Beitritt Rumäniens statt, wie man irrtümlich hätte annehmen können, sondern ein Festakt im Historischen Rathaus zur Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises an den Präsidenten Rumäniens Traian Băsescu in Würdigung seines Wirkens auf kommunaler, nationaler und europäischer Ebene. mehr...




