Ergebnisse zum Suchbegriff „Zentrum Gegen“
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Dieter Schlesak über Herta Müller: Werk von profunder Aktualität
Der Spiegel brachte eine eindringliche Würdigung Herta Müllers; diese zeigt, dass ein in der Welt, erstaunlicherweise sogar in Deutschland zu wenig bekanntes Werk nun seine verdiente Anerkennung erhalten hat. Es ist ein einsames Werk, dessen Sprachkunst für sich steht, zugleich Zeugnis und Widerstand, emblematisch für jede seelenvernichtende Diktatur. Die Jury des Nobelpreises hat dieses Werk als Weltliteratur erkannt; und jetzt sieht man, dass sie einen guten Griff getan hat; gerade zur Zeit der Buchmesse mit dem Ehrengast China, der letzten kommunistischen Diktatur, die Autoren verbietet, ja, den Widerstand mit dem Tode bedroht, Angst als Kitt benützt, genau wie früher die rote Diktatur in Rumänien. In einem faszinierenden Gespräch auf 3sat zeigte die Nobelpreisträgerin, wie sie dem Koloss, der ja wie alle Diktaturen das wilde Tier der freien Sprache fürchtet wie der Teufel das Weihwasser, durch die Vehemenz ihrer Rede und Erfahrung weltweit gefährlich werden kann. Dabei fällt von diesem Glanz auch ein Licht auf die neuere rumäniendeutsche Literatur, die eben aus dieser Erfahrung entstanden ist. mehr...
Herta Müller mit Franz-Werfel-Menschenrechtspreis ausgezeichnet
Frankfurt am Main - Die designierte Nobelpreisträgerin für Literatur 2009, Herta Müller, ist mit dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen ausgezeichnet worden. Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, MdB, überreichte der aus dem Banat stammenden, deutschen Schriftstellerin am 1. November in der Frankfurter Paulskirche die Franz-Werfel-Medaille. Die Laudatio hielt der Schriftsteller Ilija Trojanow. An der feierlichen Preisverleihung nahmen rund tausend geladene Gäste teil. Wie in dieser Zeitung gemeldet, ist Müller der alle zwei Jahre verliehene, mit 10 000 Euro dotierte Preis vor allem für ihr Buch „Atemschaukel“ zuerkannt worden. mehr...
10. Brenndorfer Nachbarschaftstag: "Wie aber geht es weiter?"
Der zehnte Nachbarschaftstag der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf), ein Jubiläumstreffen, fand am 26. und 27. September 2009 im Bürgerzentrum in Brackenheim statt. Rund 360 Gäste nahmen daran teil. Das sind zwar um 60 Personen weniger als 2006, aber die mittlere und jüngere Generation rückte nach und machte voller Begeisterung mit. mehr...
Literaturnobelpreis für Herta Müller - eine Rückschau
Wie SbZ-Online bereits berichtet hat, geht der Nobelpreis für Literatur in diesem Jahr an die aus dem rumänischen Banat stammende, deutsche Schriftstellerin Herta Müller. Der mit rund 970 000 Euro dotierte Nobelpreis wird am 10. Dezember in Stockholm vergeben. In einem Themenblock mit einem Nachbericht, Statements siebenbürgischer Persönlichkeiten sowie einem Beitrag der Schwester von Oskar Pastior, Anne-Sabine Pastior, will die SbZ-Online diesem Ereignis nochmals Rechnung tragen. mehr...
Sächsische Stimmen zum Literaturnobelpreis für Herta Müller
Lesen Sie im Folgenden zum Ereignis gesammelte prominente siebenbürgisch-sächsische Stimmen. mehr...
Franz-Werfel-Preis für Herta Müller
Die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller wird mit dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibung ausgezeichnet. Die Schriftstellerin erhält den Preis vor allem für ihr Buch „Atemschaukel“. mehr...
Aussiedler ein Glücksfall für Bayern
Mit Volkstanz, Musik und klangvollem Gesang, mit Reden und Ehrungen hat der Kreisverband Passau Stadt und Landkreis des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 27. September in Passau den „Tag der Heimat“ gefeiert. BdV-Kreisvorsitzender Hermann Folberth, auch Vorsitzender des Kreisverbandes Pfarrkirchen Rottal/Inn des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, begrüßte die 150 Teilnehmer im Rathaussaal und eröffnete die unter das Motto „Wahrheit und Gerechtigkeit – Ein starkes Europa“ gestellte Veranstaltung. mehr...
Tag der Heimat: "Wahrheit und Gerechtigkeit – ein starkes Europa"
„Zu einem Gedenken nach den Maßstäben von Wahrheit und Klarheit gehört auch die Erinnerung an das Leid und das Unrecht der Vertreibung. (...) Wir erinnern, damit die Ereignisse von Flucht und Vertreibung des 20. Jahrhunderts Mahnung für alle für die Zukunft sind. Wir erinnern, um Wahrhaftigkeit und echter Versöhnung mit unseren Nachbarn eine Lebensfähigkeit zu geben. Wahrhaftige Erinnerung, um daraus zu lernen und Gegenwart und Zukunft in Versöhnung zu gestalten – das ist unsere Aufgabe heute.“ Mit diesen Worten stellte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als Festrednerin beim diesjährigen Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 22. August in Berlin klar, dass die Erinnerung an die Vertreibung der Deutschen auch weiterhin eine wesentliche Aufgabe der kommenden Generationen bleiben werde. mehr...
Erika Steinbach mit Bayerischem Verdienstorden ausgezeichnet
Für ihre Verdienste um die Opfergruppe der deutschen Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler wurde Dr. Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) überreichte der 66 Jahre alten CDU-Politikerin die begehrte Auszeichnung im Prinz-Carl-Palais in München. mehr...
Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa
Die Migrationsgeschichte der Deutschen wird derzeit im Rahmen der Ausstellung „Die Gerufenen – Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa“ im Berliner Kronprinzenpalais illustriert. mehr...




